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Exotische Früchte vom AmazonasErwachet! 2004 | 22. Juli
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Der cupuaçu-Baum (Theobroma grandiflorum) ist ein naher Verwandter der bekannteren Kakaopflanze (Theobroma cacao). Das Fett in den Samenkernen der cupuaçu-Frucht ähnelt der Kakaobutter, aus der man Schokolade macht. Der natürliche Lebensraum des cupuaçu-Baums ist zwar das feuchtheiße Amazonasbecken, aber er wird in ganz Brasilien gezüchtet. Besonders gut gedeiht er in dem Küstenbundesstaat Espírito Santo.
Zunächst bildet der cupuaçu-Baum eine kastanienbraune Rinde aus, die hart genug ist, um Bauholz daraus zu machen. In seinem achten Lebensjahr trägt er dann Trauben von Blüten und Früchten. Von seinen langen Zweigen mit den vielen rostfarbenen Blättern hängen samtig braune, oval geformte Früchte. Jede Frucht wiegt ein bis eineinhalb Kilogramm. Zunächst rümpft man vielleicht die Nase, denn die Frucht ist recht geruchsintensiv. Aber das weiße, aromatisch säuerlich schmeckende Fruchtfleisch eignet sich ganz hervorragend für Sorbets und sonstige Desserts.
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Exotische Früchte vom AmazonasErwachet! 2004 | 22. Juli
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[Bild auf Seite 17]
„Cupuaçu“
[Bilder auf Seite 17]
Leckeres „cupuaçu“-Eis, im Hintergrund der Baum
[Bildnachweis]
Hintergrund: Silvestre Silva/Reflexo
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