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  • Die Ölpalme — Ein echter Vielzweckbaum
    Erwachet! 1999 | 22. Februar
    • Die orangerote Frucht der Ölpalme liefert zwei Ölsorten. Sie werden in einer Vielzahl von Produkten verwendet, von denen wir einige wahrscheinlich selbst benutzen. Bevor wir darauf näher eingehen, wollen wir eine Palmölmühle besuchen und uns ansehen, wie das Öl extrahiert wird.

      Die Gewinnung der goldenen Flüssigkeit

      Als wir uns der Mühle nähern, werden wir begrüßt und zu einer Führung hereingebeten. Ringsherum sind schwere Maschinen in Betrieb. Beim ersten Schritt der Gewinnung, so erklärt man uns, kommen die Ölpalmenfrüchte in einen riesigen, zylindrischen Dampfofen. Jedes Bündel besteht aus etwa 200 pflaumengroßen Früchten, die dicht beieinanderstehen. Im Dampfofen werden die Früchte keimfrei gemacht, und sie beginnen, sich vom Fruchtstand zu lösen.

      Beim nächsten Schritt werden die Früchte maschinell ganz aus dem Bündel herausgeschält. Die losen Früchte kommen dann in einen riesigen Mixer, der das äußere Fruchtfleisch vom Steinkern trennt. Dieses faserige Fruchtfleisch wird danach in einer großen Presse zerdrückt, wodurch man rohes Palmöl gewinnt. Gereinigt und raffiniert, ist das Palmöl schließlich versandfertig.

      Es gibt allerdings noch eine zweite Sorte Öl. Diese wird aus dem Samen gewonnen. Zuerst muß der Steinkern der Ölpalmenfrucht aufgebrochen werden, um an den Samen heranzukommen. Danach werden die Samen gepreßt, damit sie die wertvolle Flüssigkeit freisetzen. Dieses Öl wird Palmkernöl genannt.

      Die Preßrückstände der Samen finden Verwendung als nahrhaftes Viehfuttermittel. Die Rückstände der Fruchtstände werden nach dem Herauslösen der Früchte den Feldern wieder als Mulch zugeführt. Die Fasern und Schalen der Früchte können ebenfalls noch verwertet werden; sie dienen als Brennstoff für die Heizkessel der Mühle. Eine ausgesprochen effiziente Sache!

  • Die Ölpalme — Ein echter Vielzweckbaum
    Erwachet! 1999 | 22. Februar
    • Zwei Tonnen täglich handgepflückt

      Rums! Rums! Die Luft ist von dem Geräusch herunterfallender Fruchtstände erfüllt, während die Arbeiter auf der Pflanzung die Ölpalmen abernten. Wie kommen sie denn an die Früchte hoch oben in den Bäumen heran?

      Dazu verwenden die Erntearbeiter eine scharfe, gebogene Klinge, die am Ende einer ausziehbaren Stange angebracht ist, und hauen damit die Früchte von den Bäumen ab. Diese sind mitunter so hoch wie ein viergeschossiges Gebäude. An einem ganz normalen Tag erntet ein Arbeiter zwischen 80 und 100 Fruchtstände und trägt sie an die Straße, wo sie abgeholt werden. Wenn man bedenkt, daß jeder Fruchtstand bis zu 25 Kilogramm schwer ist, hat er ganz schön zu schleppen. Viereinhalb Tonnen Früchte benötigt man, um eine Tonne Palmöl zu erzeugen.

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