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  • Die „Frucht des Geistes“ verherrlicht Gott
    Der Wachtturm 2011 | 15. April
    • Die „Frucht des Geistes“ verherrlicht Gott

      „Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr fortwährend viel Frucht tragt“ (JOH. 15:8).

      1, 2. (a) Was für Gelegenheiten haben wir, anderen Mut zu machen? (b) Welches Geschenk von Jehova bereichert unseren Dienst für ihn?

      STELL dir doch bitte einmal folgende zwei Szenen vor: Eine junge Christin bedrückt etwas. Das fällt einer anderen Schwester auf. Sie verabredet sich mit ihr für den Predigtdienst. Im Gespräch zwischen den Türen fängt die jüngere an, der älteren ihr Herz auszuschütten. Noch am gleichen Tag bedankt sie sich bei Jehova für das liebevolle Interesse der reifen Schwester — genau das hatte sie gebraucht. Woanders erzählt ein Ehepaar in geselliger Runde ganz begeistert, wie viel Schönes es beim Predigen im Ausland vor Kurzem erlebt hat. Ein junger Bruder hört still und aufmerksam zu. Einige Jahre später kreisen seine Gedanken wieder um dieses Ehepaar. Jetzt packt er nämlich gerade die Koffer für seinen Auslandseinsatz. Und dabei muss er daran denken, wie durch ihre Erzählungen damals in ihm der Wunsch geweckt wurde, Missionar zu werden.

      2 Vielleicht erinnert dich das an jemand, der deine Entwicklung geprägt hat oder in dessen Leben du einen bleibenden Eindruck hinterlassen hast. Natürlich wird ein einzelnes Gespräch nur selten jemandes Leben komplett verändern. Aber anderen Mut zu machen, sie zu stärken, dazu haben wir jeden Tag Gelegenheiten. Nimm einmal an, es gäbe etwas, was deine Fähigkeiten und guten Eigenschaften noch weiter veredeln würde, sodass du deinen Brüdern und Schwestern besser helfen könntest und Jehova Gott dich noch besser gebrauchen könnte. Wäre das nicht wunderbar? Eigentlich macht uns Jehova genau so etwas zum Geschenk: seinen heiligen Geist (Luk. 11:13). Dieser Geist beeinflusst unser Leben und erzeugt dabei wunderschöne Eigenschaften in uns, die jede Facette unseres Dienstes für Gott bereichern — wirklich ein einzigartiges Geschenk! (Lies Galater 5:22, 23.)

      3. (a) Wieso macht es Jehova alle Ehre, wenn wir die „Frucht des Geistes“ in uns wachsen lassen? (b) Welche Fragen möchten wir untersuchen?

      3 Die Eigenschaften, die der heilige Geist in uns erzeugt, sind Facetten der Persönlichkeit dessen, von dem dieser Geist stammt — Jehova Gott (Kol. 3:9, 10). Den wichtigsten Grund, warum Christen sich bemühen sollten, ihn nachzuahmen, nannte Jesus, als er zu den Aposteln sagte: „Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr fortwährend viel Frucht tragt“ (Joh. 15:8).a Wächst die „Frucht des Geistes“ in uns, zeigt sich das deutlich daran, wie wir reden und handeln. Das macht dann unserem Gott alle Ehre (Mat. 5:16). Worin unterscheidet sich die „Frucht des Geistes“ von Merkmalen, die in der Welt Satans zu beobachten sind? Wie können wir diese „Frucht“ in uns wachsen lassen? Warum fällt uns das nicht immer leicht? Untersuchen wir das am Beispiel der ersten drei Bestandteile der „Frucht des Geistes“: Liebe, Freude und Frieden.

      Liebe, die auf einem edleren Prinzip beruht

      4. Welche Art Liebe lehrte Jesus seine Nachfolger?

      4 Eine völlig andere Qualität als die Art Liebe, die man in der heutigen Welt allgemein findet, zeichnet die Liebe aus, die der heilige Geist in uns erzeugt. Sie beruht nämlich auf einem viel edleren Prinzip. Diesen Unterschied stellte Jesus in der Bergpredigt heraus. (Lies Matthäus 5:43-48.) Wie er sagte, tun ja auch gottlose Menschen anderen dann Gutes, wenn diese ihnen Gutes tun — nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“. Diese Art Liebe beschränkt sich auf den Austausch von Gefälligkeiten; mit echter Opferbereitschaft hat sie nichts zu tun. Möchten wir uns als „Söhne“ unseres himmlischen Vaters erweisen, müssen wir uns davon abheben. Wie wir andere beurteilen und behandeln, darf nicht davon abhängig sein, wie sie uns behandeln, sondern davon, wie Jehova sie beurteilt und behandelt. Nur: Wie schaffen wir es denn, Jesu Gebot zu befolgen und sogar unsere Feinde zu lieben?

      5. Wie können wir denen Liebe erweisen, die uns verfolgen?

      5 Dazu ein Beispiel aus der Bibel: Paulus und Silas predigten in Philippi. Sie wurden dabei verhaftet und schwer misshandelt. Anschließend sperrte man sie in den innersten Gefängnistrakt und spannte ihre Füße in den Stock. Gut möglich, dass an den Misshandlungen auch der Gefängnisaufseher beteiligt war. Dann ereignete sich plötzlich ein Erdbeben, wodurch die beiden befreit wurden. Sahen sie das jetzt als willkommene Gelegenheit, es dem Mann heimzuzahlen? Ganz im Gegenteil: Sie machten sich Sorgen, er könne sich etwas antun! Ihre selbstlose Liebe drängte sie, sofort etwas zu unternehmen, um ihm zu helfen. Das Ergebnis? Er und seine ganze Hausgemeinschaft wurden Christen (Apg. 16:19-34). So ähnlich haben auch viele Brüder in unserer Zeit den Rat befolgt: „Segnet weiterhin die, die euch verfolgen“ (Röm. 12:14).

      6. Woran zeigt sich, dass wir unsere Brüder selbstlos lieben? (Siehe Kasten auf Seite 21.)

      6 Noch weiter geht unsere Liebe zu unseren Glaubensbrüdern: „Wir sind verpflichtet, unsere Seele für unsere Brüder hinzugeben.“ (Lies 1. Johannes 3:16-18.) Unter Beweis stellen können wir diese Liebe aber meistens schon in viel kleineren Dingen. Haben wir zum Beispiel etwas gesagt oder getan, was einen Bruder gekränkt hat, gehen wir aus Liebe auf ihn zu und bemühen uns, Frieden zu schließen (Mat. 5:23, 24). Und wenn jemand uns gekränkt hat? Sind wir dann „zum Vergeben bereit“? Oder neigen wir manchmal dazu, nachtragend zu sein? (Ps. 86:5). Die tiefe Liebe, die der heilige Geist in uns wachsen lässt, macht es uns leichter, relativ unbedeutende Fehler zuzudecken und bereitwillig zu vergeben — so, wie Jehova uns bereitwillig vergeben hat (Kol. 3:13, 14; 1. Pet. 4:8).

      7, 8. (a) Welcher Zusammenhang besteht zwischen unserer Liebe zu Gott und der Liebe zu Mitmenschen? (b) Wie können wir in der Liebe zu Jehova wachsen? (Siehe unten stehendes Bild.)

      7 Wie können wir denn so eine selbstlose Liebe zu unseren Brüdern entwickeln? Dadurch, dass wir in der Liebe zu Gott wachsen (Eph. 5:1, 2; 1. Joh. 4:9-11, 20, 21). Wenn wir in der Bibel lesen, darüber nachdenken und zu Jehova beten, fühlen wir uns ihm besonders nahe. Das gibt uns innere Kraft und vertieft unsere Liebe zu unserem himmlischen Vater. Allerdings ist es wichtig, dass wir uns genügend Zeit dafür nehmen, ihm näherzukommen.

      8 Nimm einmal an, es wäre jeden Tag nur während einer bestimmten Stunde möglich, in Gottes Wort zu lesen, darüber nachzudenken und zu Jehova zu beten. Bestimmt würdest du dir diese Stunde unbedingt frei halten, damit nichts und niemand dir deine kostbare Zeit mit Jehova stiehlt. Natürlich kann kein Mensch uns daran hindern, zu beten. Und die meisten von uns können auch jederzeit in der Bibel lesen. Aber frag dich doch bitte: „Müsste ich etwas unternehmen, damit im Alltagstrubel meine Momente der Zweisamkeit mit Jehova nicht zu kurz kommen? Nehme ich mir jeden Tag so viel Zeit wie irgend möglich, um Jehova näherzukommen?“

      „Freude des heiligen Geistes“

      9. Wodurch zeichnet sich die Freude aus, die der heilige Geist in uns erzeugt?

      9 Eine Besonderheit der „Frucht des Geistes“ ist ihre erstaunliche „Haltbarkeit“. Diese feste, dauerhafte Beschaffenheit wird gerade an der Freude deutlich, dem zweiten Bestandteil, den wir untersuchen möchten. Freude gleicht einer robusten Pflanze, die auch unter widrigsten Umweltbedingungen blüht und gedeiht. Überall auf der Erde haben viele Diener Jehovas „das Wort unter viel Drangsal mit der Freude des heiligen Geistes angenommen“ (1. Thes. 1:6). Nicht wenige machen sehr schwere Zeiten durch und leiden Not. Doch sie werden von Jehova durch seinen heiligen Geist mit der nötigen Kraft versorgt, um „völlig auszuharren und mit Freuden langmütig zu sein“ (Kol. 1:11). Worin wurzelt diese Freude?

      10. Worin wurzelt unsere Freude?

      10 Im Gegensatz zum „unsicheren Reichtum“ der Welt Satans verlieren die „Schätze“, die uns Jehova schenkt, nie ihren Wert (1. Tim. 6:17; Mat. 6:19, 20). Wir freuen uns sehr auf ein Leben ohne Ende, das er uns in Aussicht stellt. Zu einer weltweiten Bruderschaft echter Christen zu gehören macht uns viel Freude. Und der wichtigste Grund, uns zu freuen, ist unsere Freundschaft zu Jehova. Wir empfinden genauso, wie David es in einem Psalm ausdrückte. Obwohl er zu der Zeit als Flüchtling leben musste, pries er Jehova mit den Worten: „Denn deine liebende Güte ist besser als Leben, meine Lippen, sie werden dich loben. So werde ich dich segnen zeit meines Lebens“ (Ps. 63:3, 4). Auch wenn wir schwere Zeiten durchmachen, fühlen wir uns von Herzen gedrängt, Jehova freudig zu lobpreisen.

      11. Warum ist es so wichtig, Jehova mit Freude zu dienen?

      11 Der Apostel Paulus legte Christen nahe: „Freut euch allezeit im Herrn. Nochmals will ich sagen: Freut euch!“ (Phil. 4:4). Warum ist es so wichtig, dass Christen Jehova mit Freude dienen? Wegen der Streitfrage, die der Teufel in Verbindung mit der Oberherrschaft Jehovas aufgeworfen hat. Er behauptet, niemand diene Gott von Herzen gern (Hiob 1:9-11). Würden wir Jehova aus reinem Pflichtgefühl dienen, aber ohne Freude, dann würde unserem Opfer des Lobpreises etwas fehlen. Deshalb strengen wir uns an, die Aufforderung des Psalmenschreibers zu befolgen: „Dient Jehova mit Freuden. Kommt vor sein Angesicht mit Jubelruf“ (Ps. 100:2). Freudiger, von Herzen kommender Dienst macht Jehova alle Ehre.

      12, 13. Was können wir gegen negative Gefühle unternehmen?

      12 Allerdings wäre es unrealistisch, zu erwarten, dass nicht auch ergebenen Dienern Jehovas hin und wieder der Mut sinkt und sie ihre Mühe haben, zuversichtlich zu bleiben (Phil. 2:25-30). Was kann uns dann helfen? In Epheser 5:18, 19 heißt es: „Werdet fortwährend mit Geist erfüllt, und redet zueinander mit Psalmen und Lobpreisungen Gottes und geisterfüllten Liedern, und singt und spielt dabei Jehova in eurem Herzen.“ Wie kann man das umsetzen?

      13 Machen uns negative Gefühle zu schaffen, dann können wir Jehova unser Herz ausschütten und uns bemühen, über positive Dinge nachzudenken. (Lies Philipper 4:6-9.) Manchen hilft es, sich wieder besser zu fühlen und ihre Gedanken in positive Bahnen zu lenken, wenn sie Aufnahmen unserer Königreichslieder mitsummen. Ein Bruder, der in einer sehr schwierigen Situation oft frustriert und niedergeschlagen war, erinnert sich: „Ich hab nicht nur regelmäßig Jehova um Hilfe angefleht, sondern auch ein paar Königreichslieder auswendig gelernt. Beim Singen dieser wunderschönen Loblieder für Jehova — ob laut oder im Stillen — wurde mir leichter ums Herz. In der Zeit wurde auch das Buch Komm Jehova doch näher veröffentlicht. Das hab ich in dem Jahr zweimal durchgelesen. Es war regelrecht Balsam für meine Seele. Diese Anstrengungen hat Jehova gesegnet — da bin ich mir sicher!“

      Das vereinigende „Band des Friedens“

      14. Wodurch zeichnet sich der Frieden, den der heilige Geist bewirkt, unter anderem aus?

      14 Bei unseren internationalen Kongressen genießen Besucher unterschiedlichster Herkunft das Zusammensein mit ihren Brüdern und Schwestern. Die herzliche Atmosphäre bei solchen Anlässen unterstreicht ein Merkmal des Friedens, der heute unter Gottes Dienern herrscht: die Einheit unserer weltweiten Bruderschaft. Außenstehende sind darüber oft erstaunt. Wo sie eigentlich eher eine feindselige Stimmung erwarten würden, sehen sie, dass sich alle „ernstlich bemühen, die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren“ (Eph. 4:3). Zieht man in Betracht, was für Schwierigkeiten viele dazu überwinden mussten, ist diese Einheit wirklich außerordentlich bemerkenswert.

      15, 16. (a) Wieso stand Petrus die eigene Herkunft im Weg? (b) Wie half ihm Jehova umzudenken?

      15 Menschen zu vereinen, die wegen ihrer Herkunft grundverschieden sind, ist gar nicht so einfach. Was dafür alles aus dem Weg geräumt werden muss, macht ein Beispiel aus dem 1. Jahrhundert deutlich: der Apostel Petrus. Seine Einstellung gegenüber unbeschnittenen Nichtjuden klingt in seiner Aussage durch: „Ihr wisst wohl, dass es einem Juden nicht erlaubt ist, sich einem Menschen von einer anderen Rasse anzuschließen oder sich ihm zu nähern; und doch hat Gott mir gezeigt, dass ich keinen Menschen verunreinigt oder unrein nennen sollte“ (Apg. 10:24-29; 11:1-3). Die Juden waren damals allgemein der Ansicht, nach dem Gesetz Mose seien sie ausschließlich verpflichtet, ihre Mitjuden zu lieben. Mit diesem Gedankengut war Petrus offenbar aufgewachsen. Für ihn wäre es deshalb völlig normal gewesen, Nichtjuden als Feinde zu betrachten und zu hassen.b

      16 Stellen wir uns nur vor, wie unbehaglich Petrus zumute gewesen sein muss, als er das Haus von Kornelius betrat. Konnte jemand, der früher so negativ über Nichtjuden gedacht hatte, jetzt mit ihnen sozusagen „harmonisch zusammengefügt“ werden „in dem vereinigenden Band des Friedens“? (Eph. 4:3, 16). Durchaus, denn ein paar Tage zuvor hatte Gottes Geist Petrus das Herz geöffnet, sodass er allmählich umdenken und sich von seinen Vorurteilen befreien konnte. Jehova hatte ihm eine Vision gezeigt und darin klargemacht: Hautfarbe oder Nationalität haben keinen Einfluss darauf, wie er über Menschen denkt (Apg. 10:10-15). Petrus konnte deshalb zu Kornelius sagen: „Bestimmt merke ich, dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apg. 10:34, 35). Petrus änderte sich und fühlte sich wirklich mit der „ganzen Bruderschaft“ eng verbunden (1. Pet. 2:17).

      17. Warum ist die Einheit unter Gottes Dienern heute so außergewöhnlich?

      17 Was Petrus erlebte, hilft uns ermessen, wie außergewöhnlich der Umwandlungsprozess ist, der sich heute unter Gottes Dienern vollzieht. (Lies Jesaja 2:3, 4.) Millionen Menschen „aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen“ haben umdenken gelernt und ihre Einstellung dem „guten und annehmbaren und vollkommenen Willen Gottes“ angepasst (Offb. 7:9; Röm. 12:2). Früher war das Denken vieler von ihnen stark geprägt von der Zwietracht, der Feindschaft und dem Hass in der Welt des Teufels. Aber sie haben Gottes Wort studiert und mit der Hilfe des heiligen Geistes gelernt, sich mit allen Kräften um die Dinge zu bemühen, „die dem Frieden dienen“ (Röm. 14:19). Das wirkt einigend und dient Gott zur Ehre.

      18, 19. (a) Wie können wir als Einzelne etwas für den Frieden und die Einheit in der Versammlung tun? (b) Womit beschäftigen wir uns im nächsten Artikel?

      18 Wie können wir denn als Einzelne etwas für den Frieden und die Einheit unter Gottes Volk tun? Zu vielen Versammlungen gehören Personen mit Migrationshintergrund. Sie haben vielleicht andere Gewohnheiten oder sprechen unsere Sprache nicht so gut. Frag dich doch bitte: „Wie viel liegt mir daran, sie näher kennenzulernen?“ Gottes Wort legt uns das ans Herz. An die Versammlung in Rom, die sich aus Gläubigen jüdischer wie auch nichtjüdischer Herkunft zusammensetzte, schrieb der Apostel Paulus: „Heißt einander willkommen, so wie der Christus auch uns im Hinblick auf die Herrlichkeit Gottes willkommen geheißen hat“ (Röm. 15:7). Gibt es in deiner Versammlung jemand, den du noch nicht so gut kennst?

      19 Was können wir sonst noch dafür tun, dass der heilige Geist seine Wirkung in unserem Leben entfalten kann? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns im nächsten Artikel, in dem es um die übrigen Bestandteile der „Frucht des Geistes“ geht.

      [Fußnoten]

      a Zu der „Frucht“, von der Jesus sprach, gehört sowohl die „Frucht des Geistes“ als auch die „Frucht der Lippen“, die Christen Gott darbringen, indem sie die gute Botschaft vom Königreich predigen (Heb. 13:15).

      b In 3. Mose 19:18 heißt es: „Du sollst nicht Rache nehmen an den Söhnen deines Volkes noch Groll gegen sie hegen; und du sollst deinen Mitmenschen lieben wie dich selbst.“ Allerdings lehrten jüdische Religionsführer im ersten Jahrhundert, die Ausdrücke „Söhne deines Volkes“ und „Mitmensch“ würden sich ausschließlich auf Juden beziehen. Nun stand zwar im mosaischen Gesetz, die Israeliten sollten sich von anderen Nationen getrennt halten, aber die von den damaligen Geistlichen vertretene Auffassung, jeder Nichtjude sei ein Feind und müsse gehasst werden, ließ sich daraus nicht ableiten.

  • Lässt du dich von Gottes Geist anleiten?
    Der Wachtturm 2011 | 15. April
    • Lässt du dich von Gottes Geist anleiten?

      „Dein Geist ist gut; er führe mich im Land der Geradheit“ (PS. 143:10).

      1, 2. (a) Bei welchen Gelegenheiten hat Jehova seinen Geist zugunsten seiner Diener eingesetzt? (b) Wirkt der Geist nur bei besonderen Anlässen? Bitte erkläre es.

      WAS kommt dir in den Sinn, wenn es um das Wirken des heiligen Geistes geht? Denkst du dabei an die Großtaten eines Gideon oder Simson? (Ri. 6:33, 34; 15:14, 15). Vielleicht fällt dir der Freimut der ersten Christen ein oder der tiefe Seelenfrieden, den Stephanus vor dem Sanhedrin ausstrahlte (Apg. 4:31; 6:15). Oder du denkst an die überschwängliche Freude, die bei internationalen Kongressen herrscht, an die Treue der Brüder, die wegen ihrer Neutralität im Gefängnis sitzen, oder an die erstaunliche Mehrung durch das Predigtwerk. An alldem ist zu erkennen, wie der heilige Geist wirkt.

      2 Wirkt der heilige Geist aber nur bei besonderen Anlässen oder unter außergewöhnlichen Umständen? Nein. In Gottes Wort ist davon die Rede, dass Christen durch den Geist „wandeln“, vom Geist „geleitet werden“ und „durch den Geist leben“ (Gal. 5:16, 18, 25). Diese Formulierungen lassen erkennen: Der heilige Geist kann beständig beeinflussen, wie wir leben. Tag für Tag sollten wir Jehova eindringlich darum bitten, dass er uns durch seinen Geist anleitet, richtig zu denken, zu reden und zu handeln. (Lies Psalm 143:10.) Kann Gottes Geist seine Wirkung in unserem Leben ungehindert entfalten, erzeugt er in uns „Frucht“, die anderen guttut und Gott ehrt.

      3. (a) Warum ist es so wichtig, sich vom heiligen Geist leiten zu lassen? (b) Mit welchen Fragen möchten wir uns befassen?

      3 Warum ist es so enorm wichtig, dass wir uns vom heiligen Geist leiten lassen? Weil es eine andere Kraft gibt, die uns beherrschen will. Sie wirkt dem Einfluss des heiligen Geistes genau entgegen. In der Heiligen Schrift steht dafür der Begriff „das Fleisch“; damit sind die sündigen Neigungen der unvollkommenen Natur gemeint, die wir von Adam geerbt haben. (Lies Galater 5:17.) Was gehört denn dazu, sich vom Geist Gottes leiten zu lassen? Kann man konkret etwas unternehmen, um dem Sog unserer sündigen Neigungen entgegenzuwirken? Um diese Fragen zu beantworten, wollen wir uns jetzt mit den übrigen sechs Bestandteilen der „Frucht des Geistes“ befassen: „Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde, Selbstbeherrschung“ (Gal. 5:22, 23).

      Milde und Langmut fördern den Frieden in der Versammlung

      4. Wie tragen Milde und Langmut zum Frieden in der Versammlung bei?

      4 Lies Kolosser 3:12, 13. Milde und Langmut spielen eine wichtige Rolle für den Frieden in der Versammlung. Diese Bestandteile der „Frucht des Geistes“ verstärken sich gegenseitig und machen es uns so leichter, andere liebenswürdig zu behandeln, nicht so schnell die Fassung zu verlieren, wenn uns etwas ärgert, oder jemand, der uns unfreundlich behandelt hat, nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen. Bei Meinungsverschiedenheiten hilft uns Langmut oder Geduld, den Bruder oder die Schwester nicht als hoffnungslosen Fall abzustempeln, sondern unser Bestes zu tun, wieder Frieden zu schließen. Sind Milde und Langmut in der Versammlung denn wirklich so wichtig? Unbedingt! Schließlich machen wir alle Fehler.

      5. Zu welchem Vorfall kam es zwischen Paulus und Barnabas, und was wird daran deutlich?

      5 Denken wir nur daran, was sich einmal zwischen Paulus und Barnabas abspielte. Sie hatten jahrelang Seite an Seite als Missionare zusammengearbeitet. Jeder von ihnen hatte echte Stärken. Trotzdem kam es zwischen ihnen zu einem „heftigen Zornausbruch, sodass sie sich voneinander trennten“ (Apg. 15:36-39). Dieser Vorfall macht deutlich: Auch unter treuen Dienern Gottes sind Meinungsverschiedenheiten nicht immer zu vermeiden. Wie kann ein Christ verhindern, dass solche Unstimmigkeiten mit einem Glaubensbruder zu einem heftigen Schlagabtausch eskalieren und womöglich in einem dauerhaften Bruch enden?

      6, 7. (a) An welchen biblischen Rat können wir uns halten, damit eine Meinungsverschiedenheit mit einem Glaubensbruder nicht zu einem Wortgefecht ausartet? (b) Welche Vorteile hat es, „schnell ... zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn“ zu sein?

      6 Die Wörter Zorn„ausbruch“ und „heftig“ deuten an, dass es ganz plötzlich zu diesem Streit zwischen Paulus und Barnabas gekommen sein muss und dass er ziemlich massiv war. Was kann ein Christ denn tun, wenn er etwas mit einem Glaubensbruder bespricht und dabei merkt, dass er richtig ärgerlich wird? Dann wäre es klug, den Rat aus Jakobus 1:19, 20 zu befolgen: „Jeder Mensch soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; denn eines Mannes Zorn bewirkt nicht Gottes Gerechtigkeit.“ Abhängig von den Umständen könnte er versuchen, das Thema zu wechseln, die Unterhaltung zu vertagen oder sich zurückzuziehen, bevor es zu einem Wortgefecht kommt (Spr. 12:16; 17:14; 29:11).

      7 Was für Vorteile hat es denn, sich an diesen Rat zu halten? Nimmt sich ein Christ die nötige Zeit, sich zu beruhigen, wegen der Sache zu beten und sich die Antwort gut zu überlegen, gibt er dem Geist Gottes die Gelegenheit, ihn anzuleiten (Spr. 15:1, 28). Unter der Wirkung des Geistes gelingt es ihm dann eher, milde und langmütig zu sein und den Rat aus Epheser 4:26, 29 umzusetzen: „Seid erzürnt, und doch sündigt nicht ... Kein faules Wort gehe aus eurem Mund hervor, sondern was immer zur Erbauung gut ist, wie es nötig sein mag, damit es den Hörern förderlich sei.“ Es stimmt wirklich: Kleiden wir uns mit Milde und Langmut, dann tun wir etwas für den Frieden und die Einheit in der Versammlung.

      Freundlichkeit und Güte tun der Familie gut

      8, 9. (a) Was ist unter Freundlichkeit und Güte zu verstehen? (b) Was für ein Klima entsteht dadurch in der Familie?

      8 Lies Epheser 4:31, 32; 5:8, 9. Wie erfrischend ist doch an einem heißen Tag eine sanfte Brise und ein kühles Getränk! Ganz ähnlich wirken Freundlichkeit und Güte, zum Beispiel in der Familie. So entsteht eine angenehme Atmosphäre. Freundlichkeit macht uns liebenswert. Zurückzuführen ist diese Eigenschaft auf echtes Interesse an anderen. Das veranlasst einen dazu, hilfsbereit zu sein und sich gut zu überlegen, was man sagt. Auch Güte ist eine positive Eigenschaft, die sich darin zeigt, dass man anderen Gutes tut. Ein gütiger Mensch zeichnet sich auch durch Freigebigkeit aus (Apg. 9:36, 39; 16:14, 15). Aber zur Güte gehört noch mehr.

      9 Güte steht auch für ein herausragendes moralisches Niveau. Dabei geht es nicht nur darum, was wir tun, sondern vor allem darum, was für ein Mensch wir sind. Wer würde schon gern in einen Apfel beißen, der zwar schön anzuschauen, aber innen noch ganz unreif und sauer ist oder gar einen faulen Kern hat? So muss auch die Güte, die der heilige Geist in einem Christen wachsen lässt, seine gesamte Lebensweise durchdringen.

      10. Wie kann man allen in der Familie helfen, die „Frucht des Geistes“ in sich wachsen zu lassen?

      10 Wie können in einer christlichen Familie alle lernen, freundlicher und gütiger miteinander umzugehen? Gottes Wort ganz genau zu kennen spielt dabei eine wichtige Rolle (Kol. 3:9, 10). Deshalb haben einige Familienväter beim wöchentlichen Studierabend die „Frucht des Geistes“ mit aufs Programm gesetzt. Man kann dabei ganz einfach so vorgehen: Mit den verfügbaren Hilfsmitteln zum Nachforschen sucht man Stoff zu jedem Bestandteil der „Frucht des Geistes“ heraus. Dann bespricht man zu einem Aspekt — durchaus über mehrere Wochen hinweg — jedes Mal ein paar Absätze. Es empfiehlt sich, dabei die angeführten Bibeltexte nachzulesen und zu besprechen, zu überlegen, wie man das im Alltag umsetzen kann, und Jehova dafür um seinen Segen zu bitten (1. Tim. 4:15; 1. Joh. 5:14, 15). Wirkt sich so ein Studium wirklich darauf aus, wie die Einzelnen in der Familie miteinander umgehen?

      11, 12. Was hat es zwei christlichen Ehepaaren gebracht, das Thema Freundlichkeit gemeinsam zu studieren?

      11 Um eine glücklichere Ehe zu führen, beschloss ein junges Paar, sich gründlich mit der „Frucht des Geistes“ zu beschäftigen. Was hat ihnen das gebracht? Die Schwester erzählt: „Wir gehen ganz anders miteinander um, seit wir gelernt haben, was alles zu Freundlichkeit und Güte dazugehört — gehen bis heute viel bereitwilliger aufeinander ein und sind viel versöhnlicher. Und wir haben auch gelernt, uns bewusst zu bedanken und einander, wenn nötig, um Verzeihung zu bitten.“

      12 Zwei anderen Christen, die Probleme in ihrer Ehe hatten, wurde bewusst, dass sie nicht besonders freundlich miteinander umgingen. Sie nahmen sich deshalb vor, das Thema Freundlichkeit gemeinsam zu studieren. Hat ihnen das geholfen? Der Bruder erzählt: „Uns ist aufgegangen, dass wir nicht immer gleich schlechte Beweggründe unterstellen, sondern einander mehr vertrauen und das Gute im anderen sehen sollten. Wir haben auch angefangen, stärker auf die Bedürfnisse des anderen zu achten. Für mich hieß das, meine Frau immer offen über ihre Gefühle reden zu lassen, ohne schnell eingeschnappt zu sein. Dazu musste ich meinen Stolz überwinden. Je freundlicher wir miteinander umgingen, desto besser schafften wir es, uns gegenseitig wieder zu öffnen. Es war, als sei ein Knoten geplatzt.“ Würde so ein Studium der „Frucht des Geistes“ auch deiner Familie guttun?

      Die Rolle des Glaubens, wenn man allein ist

      13. Vor welcher Gefahr müssen wir uns hüten?

      13 Nicht nur wenn andere dabei sind, sollten sich Christen von Gottes Geist leiten lassen, sondern auch wenn niemand sie sieht. Wo man geht und steht begegnen einem in der Welt des Teufels heute Bilder und Unterhaltungsformen, die extrem schmutzig und verdorben sind. Das ist eine große Gefahr für unser gutes Verhältnis zu Jehova. Was kann ein Christ dagegen tun? In Gottes Wort wird uns geraten, wir sollten alles ablegen, was uns beschmutzen könnte — jede Spur von Schlechtigkeit —, und „mit Milde“ oder bereitwillig Gottes Wort beständig in uns eindringen — sozusagen Wurzel fassen — lassen (Jak. 1:21). Wie kann uns der Glaube, ein weiterer Bestandteil der „Frucht des Geistes“, dabei helfen, in Jehovas Augen rein zu bleiben?

      14. Wieso kann fehlender Glaube verkehrtes Verhalten begünstigen?

      14 Glauben zu haben läuft im Wesentlichen darauf hinaus, dass Jehova Gott für uns eine Realität ist. Andernfalls ist es bis zur Sünde nur ein kleiner Schritt. Deutlich wird das an einem Beispiel aus alter Zeit. Jehova verriet dem Propheten Hesekiel, was für abscheuliche Dinge einige seiner angeblichen Diener im Geheimen trieben, und sagte dann: „Hast du gesehen, o Menschensohn, was die Älteren des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in den Innenkammern seines Schaustücks? Denn sie sagen: ‚Jehova sieht uns nicht. Jehova hat das Land verlassen‘ “ (Hes. 8:12). Ist dir aufgefallen, was die Sache verschlimmerte? Sie glaubten nicht, dass Jehova mitbekam, was sie taten. Er war für sie keine Realität.

      15. Wieso ist der feste Glaube an Jehova ein Schutz für uns?

      15 Nehmen wir als Gegenbeispiel den Fall Josephs. Er war weit weg von seiner Familie und seinem Volk. Trotzdem weigerte er sich, mit der Frau Potiphars Ehebruch zu begehen. Warum? Er sagte: „Wie ... könnte ich diese große Schlechtigkeit begehen und in Wirklichkeit gegen Gott sündigen?“ (1. Mo. 39:7-9). Für ihn war Jehova also eine Realität. Ist er das für uns auch, dann schauen wir uns nichts an oder tun irgendetwas, wovon wir wissen, dass es in seinen Augen unrein oder sonst irgendwie verkehrt ist — auch nicht, wenn wir allein sind. Wie der Psalmenschreiber sagen wir dann fest entschlossen: „Ich werde in der unversehrten Lauterkeit [oder vollständigen Ergebenheit] meines Herzens im Innern meines Hauses umherwandeln. Ich werde mir kein nichtsnutziges Ding vor Augen stellen“ (Ps. 101:2, 3).

      Durch Selbstbeherrschung das Herz behüten

      16, 17. (a) Wie wurde der in Sprüche beschriebene „junge Mann, dem es an Herz mangelte“, in die Sünde verstrickt? (b) Wie könnte gemäß dem Bild auf Seite 26 heute jemand dasselbe passieren, egal wie alt er ist?

      16 Der letzte Bestandteil der „Frucht des Geistes“ ist Selbstbeherrschung. Sie hilft uns, alles abzulehnen, was Gott verurteilt. Sie kann uns auch helfen, unser Herz zu behüten (Spr. 4:23). Befassen wir uns dazu etwas näher mit der Beschreibung, die wir in Sprüche 7:6-23 finden. Dort geht es um „einen jungen Mann, dem es an Herz mangelte“. Er fiel den Verführungskünsten einer Prostituierten zum Opfer. Alles fing damit an, dass er „auf der Straße dahinging, in der Nähe ihrer Ecke“. Vielleicht war es einfach Neugier, die ihn in ihr Wohnviertel trieb. Im Handumdrehen wird er zu einem verwerflichen Verhalten verleitet, ohne sich bewusst zu sein, „dass es um seine Seele selbst geht“.

      17 Wie hätte er diesen verhängnisvollen Fehler vermeiden können? Er hätte auf die Warnung hören sollen: „Irre nicht ab auf ihre Pfade“ (Spr. 7:25). Die Lehre für uns? Möchten wir uns von Gottes Geist leiten lassen, müssen wir Versuchungen bewusst aus dem Weg gehen. Wie könnte sich denn jemand zu einem ähnlich törichten Verhalten verleiten lassen wie der junge Mann, „dem es an Herz mangelte“? Zum Beispiel, indem er beim Fernsehen durch alle Kanäle zappt oder wahllos im Internet surft. Dabei kann er ganz schnell auf sexuell aufreizende Bilder stoßen — ob absichtlich oder nicht. Ganz allmählich könnte daraus die unreine Gewohnheit werden, sich Pornografie anzuschauen. Das hätte verheerende Folgen für sein Gewissen und sein Verhältnis zu Gott. Es geht um nicht weniger als sein Leben. (Lies Römer 8:5-8.)

      18. Was muss ein Christ vielleicht unternehmen, um sein Herz zu behüten, und was hat das mit Selbstbeherrschung zu tun?

      18 Werden wir mit aufreizenden Bildern konfrontiert, können und sollten wir uns natürlich beherrschen und sofort etwas dagegen unternehmen. Nur: Wäre es nicht viel besser, so eine Situation möglichst von vornherein zu vermeiden? (Spr. 22:3). Sich vorbeugende Schritte zu überlegen und dann auch umzusetzen erfordert Selbstbeherrschung. Zum Beispiel kann es ein Schutz sein, den Computer in einem Bereich aufzustellen, wo einen jeder sehen kann. Manche halten es für das Beste, wenn sie sich nur im Beisein anderer an den Computer setzen oder fernsehen. Und es gibt auch einige, die bewusst darauf verzichten, im Internet zu surfen. (Lies Matthäus 5:27-30.) Jeder von uns tut gut daran, das Nötige zu unternehmen, um sich und seine Familie zu schützen und Jehova weiter „aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben“ dienen zu können (1. Tim. 1:5).

      19. Welche Vorteile bringt es uns, wenn wir uns vom heiligen Geist leiten lassen?

      19 Die „Frucht“, die durch das Wirken des heiligen Geistes in uns wächst, bringt uns viele Vorteile. Milde und Langmut fördern den Frieden in der Versammlung. Freundlichkeit und Güte tragen zu einem glücklichen Familienleben bei. Glaube und Selbstbeherrschung helfen uns, Jehova immer nahe und in seinen Augen rein zu bleiben. Außerdem wird uns in Galater 6:8 zugesichert: „Wer ... im Hinblick auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.“ Dank des Loskaufsopfers Christi wird Jehova durch seinen heiligen Geist denen endloses Leben schenken, die sich von seinem Geist leiten lassen.

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