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Welche Laufbahn wirst du einschlagen?Der Wachtturm 1986 | 15. April
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Der Vietnamkrieg war in vollem Gange, als Harry an der Universität von Hawaii studierte. Er wollte Geschichtslehrer werden. Nebenbei studierte er mit Jehovas Zeugen die Bibel. Wie viele seiner Kommilitonen engagierte er sich in den radikalen Studentenbewegungen jener Zeit. Er begann mit Drogen zu experimentieren; LSD übte eine besondere Faszination auf ihn aus. Als er eines Morgens aufwachte, herrschte in seiner Wohnung ein totales Chaos. Männer und Frauen lagen auf dem mit zerbrochenen Schnapsflaschen und Zigarettenstummeln übersäten Fußboden. Harry konnte sich nur noch schwach daran erinnern, daß es wegen eines Hausdurchsuchungsbefehls eine Auseinandersetzung mit der Polizei gegeben hatte und daß ihm sein Hauswirt daraufhin mit der Kündigung gedroht hatte. An diesem Punkt beschloß er, entweder mit dem Bibelstudium aufzuhören oder sein Leben radikal zu ändern. Vernünftigerweise entschloß er sich für letzteres.
Als Harry an biblischer Erkenntnis zunahm, verloren für ihn die Universitätsausbildung und der Lehrerberuf ihre Anziehungskraft. Er verließ die Universität, suchte sich eine Halbtagsstelle und ließ sich taufen. Schon nach kurzer Zeit erfüllte er die Voraussetzungen für den Pionierdienst (Vollzeitpredigtdienst). Harry schlug eine neue Laufbahn ein, eine Laufbahn voller Herausforderungen und schöner, interessanter Erfahrungen.
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Welche Laufbahn wirst du einschlagen?Der Wachtturm 1986 | 15. April
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Den Vollzeitdienst weiterempfehlen
Milton besuchte auf Hawaii die HighSchool. Andere ermunterten ihn zwar, eine vielversprechende Laufbahn einzuschlagen, die ihn finanziell absichern würde, aber er wollte lieber dem Beispiel seiner Schwester und seiner beiden älteren Brüder folgen, die bereits im Pionierdienst standen. Darin bestärkt wurde er noch durch einen Vortrag, in dem auf die Segnungen des Vollzeitdienstes hingewiesen wurde sowie darauf, daß Jehova für unsere materiellen Bedürfnisse sorgt, wenn wir auf ihn vertrauen und ihn an die erste Stelle in unserem Leben setzen. Milton erzählt: „Ich wurde dadurch motiviert, den Vollzeitdienst zu meinem Lebensweg zu machen. Noch vor dem High-School-Abschluß ließ ich mich taufen und nahm den Vollzeitdienst auf.“
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Welche Laufbahn wirst du einschlagen?Der Wachtturm 1986 | 15. April
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Ist Milton immer noch der Meinung, daß er die richtige Wahl getroffen hat, als er vor 14 Jahren den Vollzeitdienst zu seiner Lebensaufgabe machte? „Eines habe ich in all den Jahren im Vollzeitdienst gelernt: Wenn wir willig sind, wird uns Jehova zur rechten Zeit gebrauchen“, antwortet er. „Wir dürfen niemals aufgeben, sondern müssen uns in seinem Dienst stets bereitwillig zur Verfügung stellen. Niemand wird es bereuen, wenn er den Vollzeitdienst für Jehova zu seiner Laufbahn macht.“
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