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  • Warum viele die Hoffnung verlieren
    Erwachet! 2008 | Mai
    • Warum viele die Hoffnung verlieren

      Weltweit gibt es beunruhigende Entwicklungen, die einem Angst vor der Zukunft machen: In mehr und mehr Städten werden die Bürger mit Kameras überwacht. Viele große Flughäfen gleichen wegen der Terrorangst fast schon Militärlagern. Im Internet lauern immer mehr Kriminelle und Pädophile auf ahnungslose Opfer. Umweltverschmutzung, Entwaldung, Artensterben und globale Erwärmung bedrohen das Leben auf unserem Planeten.

      WAS vor zwei oder drei Generationen noch undenkbar schien, löst heute weltweit Besorgnis aus. Viele fragen sich daher, wohin die Welt steuert und was für ein Leben sie und ihre Kinder erwartet. Wird man es irgendwann nicht mehr wagen, in einen Bus, einen Zug oder ein Flugzeug zu steigen? In Anbetracht der steigenden Preise und der rasant schwindenden Ressourcen ist die Frage berechtigt, ob sich künftige Generationen überhaupt noch eine gute medizinische Versorgung, nahrhafte Lebensmittel und genügend Brenn- und Kraftstoff leisten können.

      „Die Zukunft sieht äußerst beängstigend aus“, sagte ein kanadischer Gesundheitsminister angesichts steigender Gesundheitskosten. Echte Besorgnis herrscht auch, was Nahrungsmittel und Kraftstoff betrifft. Warum? Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, investieren manche Länder große Summen in die Entwicklung von Biokraftstoffen wie Ethanol, die aus Pflanzen gewonnen werden. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte soll das verfügbare Ackerland nicht nur den Magen der Menschen füllen, sondern auch noch den Tank ihrer Fahrzeuge. Die Folge ist ein sprunghafter Anstieg der Nahrungsmittelpreise, der immer deutlicher zu spüren ist.

      Unterdessen vergrößert sich auch die Kluft zwischen Arm und Reich, was die sozialen Spannungen noch verstärkt. „Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts steht extremer Mangel auf der einen Seite einer enormen Steigerung der Wohlfahrt auf der anderen gegenüber“, berichtet die Weltgesundheitsorganisation. „In einigen der ärmsten Länder ist die durchschnittliche Lebenserwartung nur noch halb so hoch wie in den reichsten Ländern.“ Die Hauptursachen sind Krankheiten sowie soziales und wirtschaftliches Chaos in politisch instabilen Staaten.

      Hinzu kommt das Schreckgespenst der globalen Erwärmung, die die Wüstenbildung und die Wetterextreme noch verstärken könnte. Kein Wunder, dass viele gut unterrichtete Menschen der Zukunft mit Unbehagen entgegensehen. Im Bulletin of the Atomic Scientists, das den Stand der sogenannten Weltuntergangsuhr angibt, wurden Befürchtungen vor einer düsteren Zukunft laut, weil die globale Erwärmung „nach aktuellen wissenschaftlichen Beobachtungen zu Dominoeffekten in den komplexen Ökosystemen der Erde führt“.

      Sind die Aussichten tatsächlich so düster, wie es scheint? Hängt unsere Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft einzig und allein von den führenden Köpfen in Wirtschaft, Politik, Religion und Wissenschaft ab? „Was für eine Wahl bleibt uns denn?“, fragen einige. „Wir haben uns selbst hineingeritten, also müssen wir auch selbst wieder herauskommen.“ Andere meinen, der Mensch sei gar nicht fähig, einen Ausweg zu finden, weshalb eine sichere Zukunft allein von Gott zu erwarten sei. Gibt es denn Beweise dafür, dass er an uns interessiert ist und uns vor der Selbstzerstörung bewahren wird? Auf diese Fragen geht der folgende Artikel ein.

      [Herausgestellter Text auf Seite 3]

      Hängt unsere Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft einzig und allein von den führenden Köpfen in Wirtschaft, Politik, Religion und Wissenschaft ab?

  • Eine glückliche Zukunft: Von Menschen zu erwarten?
    Erwachet! 2008 | Mai
    • Eine glückliche Zukunft: Von Menschen zu erwarten?

      Wir haben gerade unser neues Haus bezogen. Es ist solide gemauert und genau so, wie wir es uns immer gewünscht haben. Wir freuen uns darauf, lange darin zu wohnen. Doch schon nach wenigen Jahren treten schwere bauliche Mängel auf und es muss abgerissen werden. Wir können es einfach nicht fassen! Aber es geht uns nicht allein so. Bei anderen Häusern in der Umgebung sind die gleichen Probleme aufgetreten. Die Ursache sind Planungs- und Baufehler sowie fehlerhafte Mauersteine.

      UNSERE Welt gleicht diesem Haus: Sie ist in einem desolaten Zustand. Trotz zahlloser gesellschaftlicher und politischer Experimente und einem geradezu erstaunlichen Fortschritt in Wissenschaft und Technik scheint die Struktur der Gesellschaft zu zerfallen. In manchen Ländern bestimmen Gesetzlosigkeit und Anarchie den Alltag. Wird der Mensch eines Tages aus schierer Verzweiflung seine Probleme angehen und endlich gut funktionierende Staatswesen schaffen? Sehen wir uns einmal an, wie einige anerkannte Autoritäten die bisherigen Leistungen des Menschen beurteilen.

      „Wir haben alles ausprobiert“

      In der Absicht, eine bessere Welt zu schaffen, haben große Denker — angefangen von dem griechischen Philosophen Platon bis hin zu dem politischen Philosophen Karl Marx — zahllose Ideologien ausgearbeitet. Was haben sie gebracht? In einem Artikel der Zeitschrift New Statesman hieß es: „Wir konnten weder die Armut besiegen noch Weltfrieden schaffen. Stattdessen haben wir wohl eher das Gegenteil erreicht. An Bemühungen hat es nicht gefehlt. Wir haben alles ausprobiert, vom Kommunismus bis zur reinen Marktwirtschaft, vom Völkerbund bis zur nuklearen Abschreckung. Zu viele Kriege wurden geführt, die allen Kriegen ein Ende machen sollten, um noch ernsthaft zu glauben, wir wüssten, wie man dem Krieg wirklich ein Ende macht. Selbst unsere Innenstädte gleichen mehr und mehr Kriegsschauplätzen.“ Der Artikel fuhr fort: „Wir sind mit der enthusiastischen Überzeugung in das [20.] Jahrhundert eingetreten, die Wissenschaftler würden uns retten, doch an seinem Ende glauben wir ihnen kein Wort mehr.“

      Eric Hobsbawm, emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität London, schrieb im Jahr 2001, dass sich die heutigen politischen Strukturen „in einer Ära bewähren müssen, in der sich menschliches Handeln mittlerweile in geologischen Dimensionen auf die Natur und die Erde auswirkt. Eine Lösung oder auch nur Reduzierung der Umweltprobleme erfordert eigentlich Maßnahmen, die garantiert weder den Wählern noch den Konsumenten passen würden. Das sind langfristig weder für die Demokratie noch für die Erde gute Aussichten.“

      Der bekannte Astrophysiker und Bestsellerautor Stephen Hawking fragte angesichts der drohenden Katastrophe: „Wie kann die Menschheit in einer Welt, die politisch, sozial und ökologisch im Chaos ist, die nächsten 100 Jahre überleben?“

      Warum eine so trostlose Bilanz?

      Warum gelingt es dem Menschen nicht, sich erfolgreich selbst zu regieren? Das kann allein die Bibel zufriedenstellend beantworten. Beispielsweise liefert sie eine ehrliche Beurteilung der menschlichen Natur. Beschäftigen wir uns einmal mit vier grundlegenden Fakten.

      Jeder Mensch ist unvollkommen. „Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“ (Römer 3:23). Fehlerhafte Mauersteine schwächen die Stabilität eines Gebäudes und können dessen Einsturz verursachen. Genauso wird die Gesellschaft durch Charakterzüge unterhöhlt, die auf unser unvollkommenes Erbe zurückgehen. Darunter fällt der Hang zu Korruption, zu Unehrlichkeit, Habgier und Machtmissbrauch. Das ist allerdings nichts Neues. Bereits vor etwa 3 000 Jahren beobachtete ein Bibelschreiber treffend, dass „der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat“ (Prediger 8:9).

      Führende Politiker und Juristen sind sich der menschlichen Schwächen und Fehler bewusst und versuchen, diesen durch eine Flut von Gesetzen entgegenzuwirken. Doch das geschieht in dem vollen Bewusstsein, dass sich Nächstenliebe oder Gesetzestreue nicht einfach per Gesetz anordnen lässt.

      Jeden Menschen erwartet der Tod. „Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt. Sein Geist [oder seine Lebenskraft] geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich“ (Psalm 146:3, 4). König Salomo von Israel, der als einer der weisesten Herrscher aller Zeiten gilt, musste zugeben, dass sich seine eigene harte Arbeit als vergeblich erweisen könnte. Er schrieb: „Ich, ja ich, hasste all meine harte Arbeit, an der ich hart arbeitete unter der Sonne, die ich für den Menschen zurückließe, der nach mir da wäre. Und wer ist da, der weiß, ob er sich als weise oder töricht erweisen wird? Doch wird er die Herrschaft übernehmen über all meine harte Arbeit . . . Auch das ist Nichtigkeit“ (Prediger 2:18, 19).

      Der Mensch kann sich nicht erfolgreich selbst regieren. „Ich weiß . . ., dass nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten“ (Jeremia 10:23). Von unserer Unvollkommenheit einmal ganz abgesehen: Wie die Bibel zeigt, wollte Gott den Menschen von Anfang an weder berechtigen noch befähigen, über seinesgleichen zu herrschen. Warum sonst ärgern sich viele schon bei dem Gedanken daran, von anderen Menschen vorgeschrieben zu bekommen, was zu tun ist oder welche moralischen oder ethischen Normen für sie zu gelten haben? Die Antwort lautet: Wir sind geschaffen, uns nicht von unseresgleichen, sondern von einer höheren Autorität anleiten zu lassen. Diese Autorität ist Gott (Jesaja 33:22; Apostelgeschichte 4:19; 5:29).

      Die Menschen werden von einem unsichtbaren Herrscher beeinflusst. „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“ — Satan der Teufel (1. Johannes 5:19). Wie wirkt sich das aus? Unsere Welt gleicht einem Unternehmen, dessen Leitung durch und durch korrupt und dazu noch unangreifbar ist. Was könnte ein kleiner Angestellter tun, um daran etwas zu ändern? Wenig, wenn überhaupt etwas. Genauso verhält es sich mit dem Kampf gegen Probleme, für die letztlich die heimlichen Herrscher dieser Welt verantwortlich sind — unsichtbare, böse Geistgeschöpfe, die unter der Oberherrschaft Satans wirken. In der Bibel werden diese Herrscher als „Regierungen“, „Gewalten“, „Weltbeherrscher dieser Finsternis“ und als „die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern“ bezeichnet (Epheser 6:12).

      Die Bibel deckt aber nicht nur menschliches Unvermögen auf und demaskiert die unsichtbaren Herrscher der Welt. Sie enthält auch eine gute Botschaft für uns: eine echte Lösung für alle Probleme, und damit einen berechtigten Grund zur Hoffnung.

      Der Schöpfer des Menschen greift ein!

      Auf uns allein gestellt, könnten wir diese Probleme niemals lösen. Nicht einmal der intelligenteste, mächtigste oder reichste Mensch hat die Macht, an einem der vier oben erwähnten Fakten etwas zu ändern.a Wie wir im nächsten Artikel sehen werden, hat der Schöpfer uns aber weder vergessen noch uns verlassen. Tatsächlich wird er, der rechtmäßige Herrscher über die Erde, jedes Hindernis beseitigen, das unserem Glück im Weg steht (1. Johannes 4:8). Und das wird er sogar bald tun. Woher wissen wir das?

      Wie in der April-Ausgabe dieser Zeitschrift erklärt wurde, zeigen das Weltgeschehen und die gesellschaftlichen Verhältnisse überdeutlich, dass die „letzten Tage“ des gegenwärtigen Systems ablaufen (2. Timotheus 3:1; Matthäus 24:3-7). Das Ende wird aber weder in Form einer nuklearen Massenvernichtung kommen noch durch den Zusammenstoß der Erde mit einem Asteroiden oder auf irgendeine andere Weise, durch die Gute und Böse gleicherweise vernichtet würden. Es wird vielmehr die Folge göttlichen Eingreifens sein, das sich allein gegen die Bösen richtet, einschließlich derjenigen, die sich an die unabhängige Menschenherrschaft klammern (Psalm 37:10; 2. Petrus 3:7). Gleichzeitig wird Gott alles Leid wiedergutmachen, das seine Gegner verursacht haben (2. Thessalonicher 1:6-9).b

      Anschließend wird Gott das Problem lösen, wie die Menschheit regiert werden kann. Er wird eine Regierung über die Erde einsetzen, die in der Bibel als Gottes „Reich“ oder „Königreich“ bezeichnet wird (Lukas 4:43). Wie die nächsten Seiten zeigen, lässt diese Weltregierung unsere Zukunft in einem völlig neuen Licht erscheinen.

      [Fußnoten]

      a Siehe den Artikel auf Seite 19, „Ist Wohltätigkeit die Lösung?“

      b Die Frage „Warum lässt Gott Leid zu?“ wird in dem Buch Was lehrt die Bibel wirklich? auf Seite 106 behandelt (herausgegeben von Jehovas Zeugen).

      [Kasten/Bild auf Seite 5]

      FEHLERHAFTE „MAUERSTEINE“ DER MENSCHLICHEN GESELLSCHAFT

      ◼ Jeder Mensch ist unvollkommen

      ◼ Jeden Menschen erwartet der Tod

      ◼ Der Mensch kann sich nicht erfolgreich selbst regieren

      ◼ Die Menschen werden von einem unsichtbaren Herrscher beeinflusst

      [Kasten auf Seite 6]

      DIE MENSCHEN WERDEN DIE ERDE NIEMALS ZUGRUNDE RICHTEN!

      Der Schöpfer wird die Erde zu einer sicheren, friedlichen Heimat für gottesfürchtige Menschen machen. Das zeigen die nachstehenden Bibeltexte:

      „Er hat die Erde auf ihre festen Stätten gegründet; sie wird auf unabsehbare Zeit oder für immer nicht zum Wanken gebracht werden“ (Psalm 104:5).

      „Du hast die Erde fest erstellt, damit sie bestehen bleibt“ (Psalm 119:90).

      „Eine Generation geht, und eine Generation kommt; aber die Erde besteht sogar auf unabsehbare Zeit“ (Prediger 1:4).

      „Die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken“ (Jesaja 11:9).

      „[Jehova ist] der Bildner der Erde und der sie gemacht hat, ER, der ihr festen Bestand gab, der sie nicht einfach umsonst erschuf, der sie bildete, damit sie auch bewohnt werde“ (Jesaja 45:18).

  • Eine sichere Zukunft unter der Herrschaft Gottes
    Erwachet! 2008 | Mai
    • Eine sichere Zukunft unter der Herrschaft Gottes

      ZUKUNFTSÄNGSTE werden bald der Vergangenheit angehören. In Kürze wird Gott die Verantwortung für die Erde übernehmen, und zwar durch seine eigene Regierung, die als Gottes Reich oder Königreich bezeichnet wird. Um diese wunderbare Aussicht ging es Jesus Christus, als er seine Nachfolger beten lehrte: „Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde“ (Matthäus 6:9, 10).

      Gottes Königreich wirkt weder durch menschliche Herrscher oder Politiker noch kooperiert es mit ihnen. Im Gegenteil, gemäß einer Prophezeiung Daniels über die gegenwärtigen „letzten Tage“ wird es jede Spur der Menschenherrschaft beseitigen (2. Timotheus 3:1). Sie lautet: „In den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. . . . Es wird alle diese Königreiche [menschlichen Ursprungs] zermalmen und ihnen ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen“ (Daniel 2:44). Das klingt für Unterstützer der Menschenherrschaft nicht gerade erfreulich oder hoffnungsvoll. Doch alle, die sich nach dem Königreich sehnen, durch das Gottes Oberhoheit zum Ausdruck kommt, freuen sich über diese großartige Verheißung.

      Eine herrliche Zukunft!

      Wenn Gottes Königreich über die ganze Erde regiert, werden die Menschen nicht länger durch Interessenpolitik, Hautfarbe, Religion oder willkürlich gezogene Grenzen getrennt sein. Sie werden stattdessen eine weltweite Bruderschaft bilden, geeint durch die Wahrheit über Gott und durch echte Liebe (Johannes 13:34, 35; 17:3, 17). Ja, unter der Königreichsherrschaft „wird der Gerechte sprossen“, und es wird „Fülle von Frieden [geben], bis der Mond nicht mehr ist“ (Psalm 72:7).

      Außerdem wird Gottes Königreich gehorsamen Menschen Vollkommenheit an Körper und Geist verleihen, sowie Krankheit, Leid und Tod vollständig beseitigen (Offenbarung 21:3, 4). Dann wird unser Planet in jeder Hinsicht ein Paradies sein — genau das, was Gott im Garten Eden angekündigt hatte (1. Mose 1:28).a

      Die einzig wahre gute Botschaft

      Als Jesus die kennzeichnenden Ereignisse nannte, die den „Abschluss des Systems der Dinge“ anzeigen würden, hob er ein Detail besonders hervor (Matthäus 24:3-7). Er sagte: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24:14).

      Deshalb haben im Jahr 2007 fast 7 Millionen Zeugen Jehovas in 236 Ländern und Territorien in ihrer Freizeit über 1,4 Milliarden Stunden eingesetzt, um ihren Mitmenschen, wie von Gott gewünscht, die Botschaft vom Königreich zu überbringen. Warum haben Jehovas Zeugen so großes Vertrauen in die biblischen Verheißungen? Die einfache Antwort lautet: Gott hält sich immer an sein Wort. Darum geht es im folgenden Artikel (Römer 3:4).

      [Fußnote]

      a Siehe den Artikel „Was sagt die Bibel? Wird die Erde ein Paradies werden?“ auf Seite 10.

      [Herausgestellter Text auf Seite 7]

      Die Bibel verheißt „Fülle von Frieden“

  • Eine Zukunft, auf die man bauen kann
    Erwachet! 2008 | Mai
    • Eine Zukunft, auf die man bauen kann

      Jeder Mensch steht sozusagen an einer Weggabelung mit zwei Hinweisschildern. Auf dem einen liest er: „Denk an deine Zukunft! Setz auf die Menschen und ihre Versprechen!“ Auf dem anderen steht: „Vertraue auf Gott und sein Königreich!“ Welchen Weg würden Sie einschlagen?

      AM KLÜGSTEN wäre es, auf Gott zu vertrauen. Er selbst sagt: „Wer auf meine Worte hört, dem bleiben Angst und Not erspart“ (Sprüche 1:33, Die Gute Nachricht). Wir „hören“ auf unseren Schöpfer, wenn wir uns an das halten, was die Bibel lehrt, da wir sie als vertrauenswürdig ansehen (2. Timotheus 3:16). Ist dieses Vertrauen wirklich begründet? Unbedingt! Nur ein Beispiel: Wie in dieser Artikelserie bereits erwähnt, erklärt allein die Bibel genau, warum der Mensch sich nicht erfolgreich selbst regieren kann. Entspricht dieser biblische Standpunkt nicht den Tatsachen?

      Dieselbe Zuverlässigkeit zeigt sich in den biblischen Prophezeiungen. In der Bibel wurden beispielsweise für die „letzten Tage“ genau die beklagenswerten Verhältnisse vorausgesagt, die wir heute mit eigenen Augen sehen (Matthäus 24:3-7; 2. Timotheus 3:1-5). Außerdem steht darin, dass der Mensch den Fortbestand des Lebens auf der Erde massiv gefährden würde. Das wird Gott dazu veranlassen, „die zu verderben, die die Erde verderben“, heißt es in Offenbarung 11:18.

      Als diese Worte vor etwa 2 000 Jahren aufgezeichnet wurden, war es eigentlich unvorstellbar, dass der Mensch das Wasser, die Luft und das Land in dem heutigen Ausmaß verschmutzen könnte. Genauso undenkbar war eine durch ihn verursachte globale Erwärmung oder ein massenhaftes Artensterben. Doch heute ist all das Realität, was bestätigt, dass Gott niemals lügt. Was er in seinem Wort festhalten ließ, erfüllt sich immer bis ins kleinste Detail (Titus 1:2; Hebräer 6:18).a Dafür garantiert Gott mit seinem Namen!

      Ein Name, auf den wir vertrauen können

      So wie ein Scheck durch eine Unterschrift gültig wird, garantiert Gottes Eigenname — Jehova — die Erfüllung aller biblischen Verheißungen.b „Auf seinen heiligen Namen haben wir unser Vertrauen gesetzt“, sagte ein Bibelschreiber, der immer wieder erlebte, wie liebevoll Gott für ihn sorgte (Psalm 33:21; 34:4, 6).

      In Sprüche 18:10 wird Gottes väterliche Fürsorge mit seinem Namen in Verbindung gebracht: „Der Name Jehovas ist ein starker Turm. Der Gerechte läuft hinein und wird beschützt.“ Eine ähnliche Aussage lesen wir in Römer 10:13: „Jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden.“ Gottes Eigenname ist natürlich keine Zauberformel, mit der man Böses abwehren kann. Rettung kommt von Gott selbst, und wer ihn anruft, wie in diesem Bibelvers beschrieben, tut es, weil er seinen makellosen Ruf kennt und ihm daher absolut vertraut. In Psalm 91:14 heißt es: „Weil er seine Zuneigung auf mich [Jehova] gerichtet hat, werde ich auch für sein Entrinnen sorgen. Ich werde ihn beschützen, weil er meinen Namen kennengelernt hat.“

      Wem würden Sie eher vertrauen — Gott oder Menschen? Jehovas Zeugen haben sich für Gott und sein Königreich entschieden, und zwar nicht aus Leichtgläubigkeit oder reinem Wunschdenken, sondern weil sie durch ihre genaue Bibelkenntnis zu einer festen Überzeugung gelangt sind (Hebräer 11:1; 1. Johannes 4:1). Daher haben sie keine Zukunftsangst, sondern ,freuen sich in ihrer Hoffnung’. Diese wunderbare Aussicht steht auch Ihnen offen (Römer 12:12).

      [Fußnoten]

      a Siehe die Sonderausgabe dieser Zeitschrift vom November 2007, die sich ausschließlich mit der Frage beschäftigte: „Kann man der Bibel vertrauen?“

      b Siehe den Kasten „Ein Name, eine Garantie“.

      [Herausgestellter Text auf Seite 9]

      So wie ein Scheck durch eine Unterschrift gültig wird, garantiert Gottes Eigenname die Erfüllung aller biblischen Verheißungen

      [Kasten auf Seite 9]

      EIN NAME, EINE GARANTIE

      Gottes Eigenname, Jehova, ist mehr als bloß ein Name.c Wieso? Dieser Name bedeutet „Er veranlasst zu werden“. Einfach gesagt: Gott hat die Liebe, die Macht und die Weisheit, zu allem zu werden, was er für nötig hält, um seinen Vorsatz zu verwirklichen und sein Wort zu erfüllen. So kann er ein Retter der Gerechten werden, ein Vernichter der Bösen, ein Hörer des Gebets oder ein liebevoller Vater — was immer er auch werden möchte.

      Jehova spricht davon, dass er „der Göttliche“ ist und derjenige, „der von Anfang an den Ausgang kundtut“. Weiter sagt er: „Mein eigener Beschluss wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun“ (Jesaja 46:9, 10). Was Gott in seinem Wort festhalten ließ, wird sich auf jeden Fall bewahrheiten, weil er sich selbst treu ist und weil sein Name oder sein Ruf damit in Verbindung steht. „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lügen würde“ (4. Mose 23:19).

      [Fußnote]

      c Der Eigenname Jehova ist kein Titel wie Allmächtiger, Schöpfer, Gott oder Herr. Er kommt im Urtext der Heiligen Schrift annähernd 7 000 Mal vor. Gott hat sich diesen Namen selbst gegeben, wie aus 2. Mose 3:15 hervorgeht: „Jehova . . . ist mein Name in Ewigkeit“ (Elberfelder Bibel).

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