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Droht der Erde die Zerstörung?Der Wachtturm 2008 | 1. April
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Zudem meinen einige Forscher, dass noch ganz andere Faktoren den Fortbestand der Erde oder allen Lebens auf ihr gefährden könnten: beispielsweise ein großer Meteoriteneinschlag, eine Sternenexplosion oder das Erlöschen der Sonne, wenn ihr Wasserstoffvorrat eines Tages aufgebraucht ist.
Nach Ansicht von Wissenschaftlern wird auf der Erde irgendwann — vielleicht in Jahrmilliarden — kein menschliches Leben mehr möglich sein. Die Encyclopædia Britannica beschreibt diesen Vorgang als „unumkehrbares Streben zur Desorganisation“.
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Droht der Erde die Zerstörung?Der Wachtturm 2008 | 1. April
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Lange bevor Wissenschaftler in allem Materiellen ein „unumkehrbares Streben zur Desorganisation“ erkannten, schrieb ein Psalmist: „Vor langem hast du [Gott] sogar die Grundlagen der Erde gelegt, und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Sie selbst werden vergehen, du aber, du wirst fortwährend bestehen; und so wie ein Kleid werden sie alle zerfallen. So wie Kleidung wirst du sie ersetzen, und sie werden ihren Lauf beenden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre, sie werden nicht vollendet werden“ (Psalm 102:25-27).
Diese Worte stehen keineswegs im Widerspruch zu dem, was Gott von Anbeginn für die Erde vorgesehen hat. Der Psalmist stellt hier lediglich die ewige Existenz Gottes der Vergänglichkeit aller materiellen Schöpfung gegenüber. Ohne die erneuernde Kraft Gottes würden dem ganzen Universum letztlich völlige Desorganisation und Zerstörung drohen — und damit auch unserem Sonnensystem, ohne das es auf der Erde weder stabile Verhältnisse noch Licht oder Wärme gäbe. Sich selbst überlassen, würde die Erde daher tatsächlich eines Tages „zerfallen“ oder aufhören zu existieren.
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