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Wir sind alle eine FamilieErwachet! 2009 | November
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Was sagt die Wissenschaft?
Die Genforschung hat das Rassenkonzept ad absurdum geführt. Bei Studien mit Personen von verschiedenen Kontinenten stellte sich heraus: Man kann praktisch irgendwo auf der Welt zwei beliebige Personen auswählen, ihre genetischen Unterschiede liegen bei rund 0,5 Prozent.a Davon sind 86 bis 90 Prozent innerhalb der einzelnen Hauptgruppen zu finden und folglich höchstens 14 Prozent zwischen den Gruppen.
„Menschen sind genetisch homogen“, so heißt es in der Fachzeitschrift Nature, „deshalb kann und sollte die Genforschung ein wichtiges Instrument sein, um Licht in die Rassenthematik zu bringen und sie zu entschärfen.“
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Wir sind alle eine FamilieErwachet! 2009 | November
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a Die verhältnismäßig wenigen genetischen Unterschiede zwischen Menschen könnten allerdings medizinisch relevant sein, da bei manchen Krankheiten eine genetische Komponente hineinzuspielen scheint.
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