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Wie erging es Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime?Häufig gestellte Fragen über Jehovas Zeugen
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Wie sie starben
Fallbeil zur Hinrichtung im NS-Regime
Hinrichtungen: In Deutschland und den besetzten Gebieten wurden während des Holocaust rund 400 Zeugen Jehovas hingerichtet. Die meisten wurden vor Gericht gestellt, zum Tod verurteilt und dann enthauptet. Andere wurden ohne Gerichtsverfahren erschossen oder erhängt.
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Wie erging es Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime?Häufig gestellte Fragen über Jehovas Zeugen
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Hinrichtungsstätten: Die Vollstreckungen fanden hauptsächlich in Gefängnissen in Berlin-Plötzensee, Brandenburg und Halle/Saale statt. Außer diesen sind 70 weitere Orte als Hinrichtungsstätten belegt.
Hingerichtete Zeugen Jehovas – Beispiele
Name: Helene Gotthold
Vollstreckungsort: Berlin-Plötzensee
Verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Mehrmals verhaftet. 1937 bei einem Verhör so schwer misshandelt, dass sie eine Fehlgeburt erlitt. Am 8. Dezember 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee enthauptet.
Name: Gerhard Liebold
Vollstreckungsort: Brandenburg
Am 6. Mai 1943 im Alter von 20 Jahren enthauptet. Zwei Jahre zuvor war sein Vater im selben Gefängnis enthauptet worden. In seinem Abschiedsbrief an seine Familie und seine Verlobte schrieb Gerhard: „Ohne die Kraft des Herrn hätte auch ich diesen Weg nicht zu gehen vermocht.“
Name: Rudolf Auschner
Vollstreckungsort: Halle/Saale
Am 22. September 1944 im Alter von nur 17 Jahren enthauptet. In seinem Abschiedsbrief an seine Mutter schrieb er: „Viele Brüder sind diesen Weg gegangen und auch ich gehe diesen Weg.“
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