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Gaben GottesEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Kontrolle über Geistesgaben. Anscheinend waren diejenigen, die die Gaben des Geistes besaßen, nur dann in der Lage, sie zu gebrauchen, wenn die Gabe unter dem Einfluss des Geistes Jehovas wirksam wurde. Zum Beispiel hatte Philippus „vier Töchter, Jungfrauen, die prophezeiten“, aber als Paulus sich in Cäsarea in der Wohnung des Philippus aufhielt, wurde seine bevorstehende Festnahme nicht durch eine dieser Töchter vorhergesagt, sondern durch Agabus, der von Judäa gekommen war (Apg 21:8-11). In einer Zusammenkunft der Versammlung konnte es vorkommen, dass ein Prophet eine Offenbarung empfing, während ein anderer Prophet noch redete. Jedoch hatten diejenigen, die die Gaben des Geistes besaßen, diese in der Gewalt, wenn Gottes Geist über sie kam, d. h., sie konnten mit dem Reden warten, bis sie die Gelegenheit dazu erhielten. So war es möglich, dass das Prophezeien, das Zungenreden und das Übersetzen in der Versammlung zur Erbauung aller einen geordneten Verlauf nahm (1Ko 14:26-33).
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Gaben GottesEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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„Prophezeien“. Das Prophezeien war eine größere Gabe als das Zungenreden, weil es die Versammlung erbaute. Außerdem half es Ungläubigen zu erkennen, dass Gott wirklich unter den Christen war (1Ko 14:3-5, 24, 25). Alle in der Christenversammlung sprachen über die Erfüllung der in Gottes Wort aufgezeichneten Prophezeiungen (Apg 2:17, 18). Diejenigen aber, die die übernatürliche Gabe des Prophezeiens hatten, konnten wie Agabus künftige Ereignisse vorhersagen (Apg 11:27, 28; siehe PROPHET [Propheten in den Christlichen Griechischen Schriften]; PROPHEZEIUNG).
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