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Ein neues Zuhause für die Missionarschule GileadDer Wachtturm 1989 | 1. Juni
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Damals, 1943, befand sich die Schule in der Nähe der Finger Lakes im Staat New York, wo sie 17 Jahre lang blieb. 1961 zog sie nach Brooklyn um. Zu welchem Zweck? Das Lehrprogramm war stets auf die Bedürfnisse der Organisation ausgerichtet. Doch weltweit benötigte man erweiterte und besser organisierte Zweigeinrichtungen, was eine spezielle Schulung der Studenten durch Glieder des Hauptbüros der Zeugen Jehovas, das sich in Brooklyn befindet, erforderlich machte. Daher wurde in der Ausbildung eine Zeitlang besonderer Wert auf die Zweigbüroarbeit gelegt. Später konzentrierte man sich wieder vermehrt auf den Missionardienst.
Die nächsten 27 Jahre, von 1961 bis 1988, hatten die Studenten das Vorrecht, direkt im Hauptbüro in Brooklyn zu wohnen und zu lernen.
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Ein neues Zuhause für die Missionarschule GileadDer Wachtturm 1989 | 1. Juni
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Die Schule verläßt Brooklyn
Ein weiteres Mal entschloß man sich, die Gileadschule zu verlegen. So trafen im Herbst 1988 vier LKW-Ladungen mit Möbeln und Büroeinrichtungen im dritten Zuhause der Gileadschule ein: auf der Wachtturm-Farm in Wallkill (New York). In nur zwei Monaten richteten die dortigen Handwerksabteilungen für die Schule schöne Unterrichtsräume, eine Bibliothek und Büros ein. Einige arbeiteten Tag und Nacht, damit zu Beginn der nächsten Klasse alles rechtzeitig fertig war.
Am 17. Oktober 1988 begann für die 86. Klasse der Gileadschule der Unterricht. Ohne Unterbrechung konnte die Schule ihren Zweck, Männer und Frauen zu noch befähigteren Dienern Gottes auszubilden, verfolgen. Mit der schönen neuen Umgebung auf der Wachtturm-Farm kam etwas von der Atmosphäre wieder, die am ursprünglichen Schulort geherrscht hatte.
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