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Wie Gott uns segnen möchteDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Wie Gott uns segnen möchte
Nr. 3 2020
© 2020 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
© Druck und Verlag: Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft, Selters/Ts.
Diese Zeitschrift ist nicht zum Verkauf bestimmt. Unser gottesdienstliches Werk wird weltweit durch freiwillige Spenden finanziert (siehe dazu auch donate.jw.org). Die verwendete Bibelübersetzung ist, wenn nicht anders angegeben, Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung.
DER WACHTTURM soll Jehova Gott, den höchsten Herrscher, ehren. Er macht seinen Lesern mit einer guten Botschaft Mut: Gottes Königreich im Himmel wird bald alles Böse auf der Erde beseitigen und sie zu einem Paradies machen. Er fördert den Glauben an Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir ewig leben können, und der heute als König im Himmel regiert. Der Wachtturm wird von Jehovas Zeugen herausgegeben und erscheint regelmäßig seit 1879. Er ist unpolitisch und stützt sich konsequent auf die Bibel.
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EinführungDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Einführung
Welche Segnungen hat Gott der Menschheit versprochen? Kann man den heiligen Schriften vertrauen? Diese Zeitschrift geht darauf ein, warum Gottes Versprechen glaubwürdig sind und was man tun kann, um die Erfüllung dieser Versprechen zu erleben.
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InhaltsverzeichnisDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Inhaltsverzeichnis
3 Ein liebevoller Gott, der unser Bestes will
4 Unser Schöpfer ist für uns da
6 Unser Schöpfer teilt uns mit, was er vorhat
7 Sind die heiligen Schriften verändert worden?
8 Was wir von den Propheten über Gott erfahren
11 Nach Gottes Willen zu leben bringt Segen
12 Wie man anderen Liebe zeigen kann
13 Menschen in Not zu helfen bringt Segen
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Ein liebevoller Gott, der unser Bestes willDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Ein liebevoller Gott, der unser Bestes will
Sehnen Sie sich nach einer Welt ohne Krieg, Gewalt und Feindseligkeit?
Wäre es nicht schön, wenn Krankheit, Leid und Tod ein Ende hätten?
Würden Sie gern in einer Gegend leben, die nicht von Naturkatastrophen bedroht ist?
Wünschen Sie sich ein Leben ohne Sorgen und Ängste?
Das ist nicht nur ein Traum. Unser Schöpfer, der unseren Planeten mit viel Liebe erschaffen hat, möchte, dass die Menschen für immer in Frieden und Glück auf der Erde leben. Und er hat versprochen, das wahr zu machen.
In dieser Zeitschrift geht es um folgende Themen:
Was empfindet unser Schöpfer für uns Menschen?
Was teilt uns Gott in den heiligen Schriften mit?
Was für Segnungen haben Gottes Propheten angekündigt?
Was können wir tun, um jetzt und für immer glücklich zu sein?
Schauen wir uns als Erstes an, wie Gottes Liebe durch die Schöpfung zum Ausdruck kommt.
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Unser Schöpfer ist für uns daDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Unser Schöpfer ist für uns da
1. UNSER SCHÖPFER LÄSST DIE SONNE AUFGEHEN
Kann man sich Leben auf der Erde ohne Sonnenlicht vorstellen? Die Sonne liefert den Bäumen Energie, sodass sie Blätter, Blüten, Früchte, Nüsse und Samen hervorbringen können. Sie bewirkt auch, dass die Bäume mit ihren Wurzeln Wasser aus dem Boden ziehen, es den Blättern zuführen und dann in Form von Wasserdampf an die Luft abgeben.
2. UNSER SCHÖPFER LÄSST ES REGNEN
Regen ist ein kostbares Geschenk. Er macht die Erde fruchtbar und lässt Nahrung für uns wachsen. Gott gibt Regen vom Himmel und erfüllt so unser Herz mit Freude.
3. UNSER SCHÖPFER SORGT FÜR NAHRUNG UND KLEIDUNG
Heute ist es für viele Familienväter eine Herausforderung, für den Unterhalt zu sorgen. Die heiligen Schriften geben uns zu diesem Thema einen interessanten Denkanstoß: „Beobachtet genau die Vögel am Himmel. Sie säen nicht, ernten nicht und sammeln auch nichts in Vorratshäusern. Trotzdem ernährt sie euer himmlischer Vater. Seid ihr nicht mehr wert als sie?“ (Matthäus 6:25, 26).
„Lernt von den Lilien, wie sie auf den Feldern wachsen. ... Nicht mal [König] Salomo in all seiner Pracht war so schön gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott schon die Pflanzen ... so kleidet, wird er dann nicht erst recht euch kleiden?“ (Matthäus 6:28-30).
Gott versorgt uns mit Nahrung und Kleidung, also kann er uns auch helfen, andere lebensnotwendige Dinge zu beschaffen. Wenn wir unser Leben nach seinem Willen ausrichten, kann er beispielsweise unsere Ernte segnen oder auch unsere Bemühungen, eine Arbeit zu finden (Matthäus 6:32, 33).
Die Sonne, der Regen, die Vögel und die Blumen liefern uns gute Gründe, Gott zu lieben. Aber das ist noch nicht alles: Unser Schöpfer kommuniziert auch mit uns. Darauf geht der nächste Artikel ein.
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Unser Schöpfer teilt uns mit, was er vorhatDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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So wie ein Geschäftsmann seinen Assistenten für sich schreiben lässt, hat Gott treue Männer gebraucht, um seine Botschaft aufschreiben zu lassen
Unser Schöpfer teilt uns mit, was er vorhat
Unser Schöpfer hat von Anfang an durch Engel und Propheten mit den Menschen kommuniziert. Und er hat das, was er uns sagen will, aufschreiben lassen. Seine Botschaft berührt unsere Zukunft.
Was Gott uns mitteilt, ist in den heiligen Schriften zu finden (2. Timotheus 3:16). Wie war es den Propheten möglich, seine Botschaft aufzuschreiben? Gott hat ihnen seine Gedanken in den Sinn gegeben (2. Petrus 1:21). Es ist ähnlich wie bei einem Assistenten, der für seinen Chef einen Brief verfasst. Auch wenn der Assistent der Schreiber ist, gilt doch der Chef als Verfasser. Dieses Prinzip lässt sich auch auf die heiligen Schriften übertragen. Gott hat zwar menschliche Schreiber gebraucht, doch der Autor ist er.
GOTTES WORT IST WEITVERBREITET
Gott möchte, dass alle Menschen seine wichtige Botschaft lesen und verstehen können. Seine „ewige gute Botschaft“ ist heute für „jeden Stamm, jede Sprache und jedes Volk“ leicht zugänglich (Offenbarung 14:6). Die heiligen Schriften sind als Gesamt- oder Teilausgabe in über 3 000 Sprachen erhältlich und stellen damit jedes andere Buch weit in den Schatten. Das ist nur durch den Segen Gottes möglich.
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Sind die heiligen Schriften verändert worden?Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Ein Auszug aus dem Buch Jesaja, der zu den Schriftrollen vom Toten Meer gehört. Darunter die Übersetzung ins Arabische. Gottes Botschaft ist unverändert geblieben
Sind die heiligen Schriften verändert worden?
Manche äußern die Vermutung, Gottes Wort sei verändert worden. Doch der Prophet Jesaja schrieb: „Die Worte unseres Gottes bleiben für immer“ (Jesaja 40:8). Woher wissen wir, dass Gottes Botschaft exakt überliefert wurde?
Gott hat die Macht, sein Wort zu bewahren und vor Fälschung zu schützen. In alter Zeit, als Abschriften von Hand gefertigt wurden, zählten die Abschreiber jeden Buchstaben des heiligen Textes, damit nichts hinzugefügt, verändert oder weggelassen wurde. Doch Menschen sind nun einmal unvollkommen und so sind auch einigen Abschreibern kleine Fehler unterlaufen.
WIE KANN MAN HEUTE SICHERSTELLEN, DASS DIE HEILIGEN SCHRIFTEN DEM URTEXT ENTSPRECHEN?
Es gibt Tausende von Manuskripten der heiligen Schriften. Enthält eine Abschrift eine geringfügige Abweichung, dann kann man durch den Vergleich mit anderen Abschriften feststellen, wie das Original lautete (dazu auch der Artikel „Wurde die Bibel manipuliert oder verändert?“ auf jw.org).
Ein Beispiel dafür sind die Schriftrollen vom Toten Meer. Beduinen haben sie 1947 in Höhlen am Toten Meer entdeckt. Unter diesen Schriftstücken befinden sich Teile der heiligen Schriften, die über 2 000 Jahre alt sind. Experten haben diese alten Texte sorgfältig mit den heiligen Schriften verglichen, die uns heute zur Verfügung stehen. Zu welchem Schluss sind sie gekommen?
Gottes Wort, wie es uns heute vorliegt, spiegelt den Originaltext wider.a Es enthält Gottes ursprüngliche Botschaft – das zeigen diese Untersuchungen. Wir können sicher sein, dass Gott alles dafür getan hat, die heiligen Schriften für uns zu bewahren.
Somit können wir Gottes Wort in dem völligen Vertrauen lesen, dass es korrekt überliefert wurde. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns als Nächstes anschauen, was wir über Gott erfahren können, wenn wir uns mit den Propheten beschäftigen.
a Geza Vermes, The Complete Dead Sea Scrolls in English, Seite 16.
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Was wir von den Propheten über Gott erfahrenDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Was wir von den Propheten über Gott erfahren
In der Vergangenheit hat Gott seinen Propheten wichtige Botschaften für die Menschheit mitgeteilt. Erfahren wir dadurch, was wir tun müssen, um von Gott gesegnet zu werden? Ja. Sehen wir uns das einmal am Beispiel von drei Propheten an.
ABRAHAM
Gott ist unparteiisch und möchte alle Menschen segnen.
Gott versprach dem Propheten Abraham: „Alle Familien der Erde werden ganz bestimmt durch dich gesegnet werden“ (1. Mose 12:3).
Was zeigt uns das? Gott liebt uns sehr und möchte alle Familien segnen, die bereit sind, nach seinem Willen zu leben – Männer, Frauen und Kinder.
MOSES
Gott ist barmherzig und segnet alle, die ihn gern kennenlernen möchten.
Der Allmächtige gab dem Propheten Moses die Macht, große Wunder zu wirken. Dennoch betete Moses: „Lass mich bitte deine Wege erkennen, damit ich dich kennenlerne und auch weiter deine Gunst habe“ (2. Mose 33:13). Gott freute sich über diese Bitte und segnete ihn. Daraufhin erfuhr Moses noch mehr über Gottes Wege und Eigenschaften. Zum Beispiel lernte er den Schöpfer als einen Gott kennen, „der barmherzig und mitfühlend ist“ (2. Mose 34:6, 7).
Was zeigt uns das? Gott möchte jeden segnen – ob Mann, Frau oder Kind –, der sich bemüht, ihn besser kennenzulernen. In den heiligen Schriften sagt er uns, wie er angebetet werden möchte und wie viel ihm daran liegt, uns Gutes zu tun.
JESUS
Mitfühlend heilte Jesus Menschen von allen möglichen Krankheiten
Um von Gott gesegnet zu werden, müssen wir uns mit dem befassen, was Jesus Christus getan und gelehrt hat.
Aus Gottes Wort erfahren wir viel über das Leben und Lehren von Jesus Christus. Er erhielt von Gott die Macht, große Wunder zu wirken. Zum Beispiel heilte er Blinde, Gehörlose und Menschen mit Gehbehinderungen. Er brachte sogar Tote zum Leben zurück. Damit gab er einen Vorgeschmack davon, wie Gott die Menschheit in Zukunft segnen wird. Und er erklärte, was wir tun müssen, um diese Segnungen zu erleben: „Das bedeutet ewiges Leben: dich, den allein wahren Gott, kennenzulernen und auch den, den du gesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3).
Jesus war mitfühlend und freundlich. Er sprach die liebevolle Einladung aus: „Lernt von mir, denn ich habe ein mildes Wesen und bin von Herzen demütig, und ihr werdet neue Kraft gewinnen“ (Matthäus 11:29). Die Menschen strömten nur so zu ihm – Männer und Frauen, Jung und Alt. Damals wurden Frauen oft schlecht behandelt, doch Jesus ging freundlich und respektvoll mit ihnen um und wahrte ihre Würde.
Was zeigt uns das? Jesus hatte tiefe Liebe zu den Menschen und gab uns ein herausragendes Beispiel im Umgang mit anderen.
JESUS IST NICHT GOTT
In den heiligen Schriften steht: „So gibt es doch für uns nur einen Gott“ (1. Korinther 8:6). Jesus Christus ist Gottes Bote. Er hat in aller Demut erklärt, dass Gott größer ist als er und dass Gott ihn zur Erde gesandt hat (Johannes 11:41, 42; 14:28).a
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Um Gottes Segen betenDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Gott, der „Hörer des Gebets“, hört uns gern zu (PSALM 65:2)
Um Gottes Segen beten
Gott hat uns ein ganz besonderes Geschenk gemacht – das Gebet. Durch das Gebet können wir mit ihm kommunizieren und ihm unsere Gefühle mitteilen. Der Prophet David betete: „O Hörer des Gebets, zu dir werden Menschen aller Art kommen“ (Psalm 65:2). Aber wie können wir so beten, dass Gott uns erhört und segnet?
IN DEMUT UND VON HERZEN BETEN
In den heiligen Schriften werden wir aufgefordert: „Schütte dein Herz aus“ (Psalm 62:8). Wir dürfen Gott in unseren persönlichen Gebeten ganz offen sagen, was in uns vorgeht. Der Allmächtige freut sich über Gebete, die von Herzen kommen.
GOTT MIT SEINEM NAMEN ANSPRECHEN
Es gibt viele Bezeichnungen für Gott, aber er hat nur einen Namen. Er sagt: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name“ (Jesaja 42:8). Der Name Jehova kommt in den heiligen Schriften rund 7 000 Mal vor. Viele Propheten haben Gott mit Namen angesprochen. Abraham bat ihn bei einer Gelegenheit: „Jehova ... Lass mich noch einmal etwas sagen“ (1. Mose 18:30). Auch für uns ist es wichtig, beim Beten den Namen Jehova zu gebrauchen.
IN DER EIGENEN SPRACHE BETEN
Gott versteht unsere Gedanken und Gefühle, ganz gleich welche Sprache wir sprechen. In den heiligen Schriften wird uns versichert, „dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass er in jedem Volk den Menschen annimmt, der Ehrfurcht vor ihm hat und tut, was richtig ist“ (Apostelgeschichte 10:34, 35).
Doch um von Gott gesegnet zu werden, reichen Gebete allein nicht aus. Was gehört noch dazu? Darauf gehen die nächsten Artikel ein.
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Nach Gottes Willen zu leben bringt SegenDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Gottes Gebote zu befolgen macht glücklich
Nach Gottes Willen zu leben bringt Segen
Der Prophet Moses sagte, dass wir gesegnet werden, wenn wir uns an Gottes Gebote halten (5. Mose 10:13; 11:27). Unser Motiv dabei ist aber nicht Angst vor Strafe. Gottes anziehende Persönlichkeit weckt in uns Liebe zu ihm und hält uns davon ab, etwas zu tun, was ihn traurig macht. „Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten“ (1. Johannes 5:3).
Was bringt es konkret, nach Gottes Willen zu leben? Hier zwei Beispiele.
1. MAN TRIFFT GUTE ENTSCHEIDUNGEN
„Ich, Jehova, bin dein Gott, der dich zu deinem Nutzen lehrt, der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst“ (JESAJA 48:17)
Unser Schöpfer Jehova gibt uns genau die Anleitung, die wir brauchen. Damit wir davon profitieren und gute Entscheidungen treffen können, müssen wir in den heiligen Schriften nachlesen, was Gott von uns möchte, und unser Leben danach ausrichten.
2. ES FÜHRT ZU EINEM GLÜCKLICHEREN LEBEN
„Glücklich ist, wer Gottes Wort hört und danach lebt!“ (LUKAS 11:28)
Es gibt heute Millionen, die nach Gottes Wort leben und wirklich glücklich sind. Ein Mann in Spanien hatte ein aufbrausendes Temperament und behandelte andere grob, unter anderem auch seine Frau. Eines Tages las er in den Schriften des Propheten Moses. Dabei fiel ihm auf, was für ein sanftes Wesen Joseph, der Sohn von Jakob, hatte. Joseph wurde als Sklave verkauft und dann zu Unrecht ins Gefängnis geworfen. Trotzdem blieb er sanft und friedlich und war bereit zu vergeben (1. Mose, Kapitel 37 bis 45). Der Mann erzählt: „Ich hab viel über Joseph nachgedacht. Sein Beispiel hat mich motiviert, sanfter und freundlicher zu werden und mich besser im Griff zu haben. Ich bin jetzt viel glücklicher.“
Die heiligen Schriften bieten noch mehr Anleitung zum Umgang mit anderen. Darauf geht der nächste Artikel ein.
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Wie man anderen Liebe zeigen kannDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Liebe motiviert uns dazu, anderen selbstlos zu helfen
Wie man anderen Liebe zeigen kann
Als Nachkommen des ersten Menschen Adam sind wir alle eine Familie. Normalerweise erwartet man, dass sich eine Familie durch Liebe und Respekt auszeichnet. Leider beobachtet man heute oft das Gegenteil. Das ist nicht das, was sich unser liebevoller Gott für uns wünscht.
WAS DIE HEILIGEN SCHRIFTEN ÜBER LIEBE SAGEN
„Du sollst deinen Mitmenschen lieben wie dich selbst“ (3. MOSE 19:18)
„Hört nicht auf, eure Feinde zu lieben“ (MATTHÄUS 5:44)
WAS ES BEDEUTET, ANDERE ZU LIEBEN
In 1. Korinther 13:4-7 ist nachzulesen, wie Gott die Liebe beschreibt:
„Die Liebe ist geduldig und gütig“
Denkanstoß: Wie berührt es Sie, wenn andere geduldig und freundlich mit Ihnen umgehen und auf Ihre Fehler nicht verärgert reagieren?
„Die Liebe ist nicht eifersüchtig“
Denkanstoß: Wie berührt es Sie, wenn andere Ihnen mit Misstrauen oder Neid begegnen?
Die Liebe „hat nicht ihre eigenen Interessen im Sinn“
Denkanstoß: Wie berührt es Sie, wenn jemand Ihre Ansichten respektiert, statt nur auf seiner eigenen Meinung zu bestehen?
Die Liebe „rechnet das Böse nicht an“
Denkanstoß: Wenn jemand Gott enttäuscht hat, es ihm aber leidtut, vergibt Gott ihm gern. „Er wird uns unsere Fehler nicht endlos vorhalten noch für immer nachtragend sein“ (Psalm 103:9). Wir sind dankbar, wenn jemand, den wir verletzt haben, uns verzeiht. Deshalb sollten auch wir bereit sein, anderen zu vergeben (Psalm 86:5).
Die Liebe „freut sich nicht über Ungerechtigkeit“
Denkanstoß: Wenn uns etwas Schlimmes zustößt und andere sich darüber freuen, ist das sehr verletzend. Dieser Gedanke bewahrt uns vor Schadenfreude.
Um von Gott gesegnet zu werden, müssen wir anderen mit genau dieser Liebe begegnen, ganz gleich wer sie sind und woher sie kommen. Eine Möglichkeit besteht darin, Menschen zu helfen, die in Not sind.
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Menschen in Not zu helfen bringt SegenDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Alter, Herkunft oder Religion sollten kein Hinderungsgrund sein, jemandem zu helfen
Menschen in Not zu helfen bringt Segen
Überall auf der Welt gibt es Menschen, die weder ein Zuhause noch genug zu essen haben. Anderen fehlt einfach eine Zukunftsperspektive. Wie können wir ihnen helfen, und wie segnet Gott solche Bemühungen?
WAS DIE HEILIGEN SCHRIFTEN SAGEN
„Wer zu den Schwachen gut ist, leiht Jehova, und Gott wird ihn für sein Tun belohnen“ (SPRÜCHE 19:17)
WIE MAN MENSCHEN IN NOT HELFEN KANN
Jesus erzählte eine Geschichte von einem Mann, der überfallen und halb tot zurückgelassen wurde (Lukas 10:29-37). Es kam ein Fremder vorbei, der einen anderen kulturellen Hintergrund hatte. Er sah den Schwerverletzten und kam ihm zu Hilfe.
Dieser hilfsbereite Mann versorgte nicht nur die Wunden des Verletzten und leistete materielle Unterstützung, sondern war auch einfühlsam und ging sehr liebevoll mit ihm um.
Was lernen wir aus dieser Geschichte? Jesus machte deutlich, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun sollten, um Menschen in Not zu helfen (Sprüche 14:31). Aus den heiligen Schriften erfahren wir, dass Gott der Armut und dem Leid bald ein Ende machen wird. Wann und wie wird er das tun? Darum geht es im nächsten Artikel.
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Für immer Gottes Segen verspürenDer Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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„Die Erde wird ihren Ertrag liefern. Gott, unser Gott, wird uns segnen“ (PSALM 67:6)
Für immer Gottes Segen verspüren
Gott versprach dem Propheten Abraham, durch einen seiner Nachkommen würden „alle Völker der Erde“ gesegnet werden (1. Mose 22:18). Wer ist dieser Nachkomme?
Vor knapp 2 000 Jahren vollbrachte Jesus, ein Nachkomme Abrahams, durch die Kraft Gottes große Wunder. Diese Wunder machten deutlich, dass Jesus derjenige ist, durch den alle Völker gesegnet würden (Galater 3:14).
Sie machten außerdem deutlich, wie Jesus Christus mit Gottes Hilfe der Menschheit ewige Segnungen zukommen lassen wird. Wie spiegeln diese Wunder die anziehende Persönlichkeit Jesu wider?
Einfühlungsvermögen – Jesus heilte Kranke
Einmal hat ein Aussätziger Jesus gebeten, ihn zu heilen. Jesus berührte ihn und sagte: „Das will ich!“ Im selben Augenblick verschwand der Aussatz (Markus 1:40-42).
Großzügigkeit – Jesus gab Hungrigen zu essen
Jesus wollte nicht, dass Menschen hungern müssen. Mehr als einmal versorgte er durch ein Wunder Tausende mit Nahrung. Obwohl er nur einige Brote und ein paar kleine Fische zur Verfügung hatte, wurden alle satt und es blieb sogar noch eine Menge übrig (Matthäus 14:17-21; 15:32-38).
Mitgefühl – Jesus brachte Tote zum Leben
Eine Witwe hatte ihren einzigen Sohn verloren und es gab jetzt niemanden mehr, der sie versorgen konnte. Von „tiefem Mitgefühl“ bewegt, brachte Jesus ihren Sohn wieder zum Leben (Lukas 7:12-15).
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Haben Sie sich je gefragt?Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2020 | Nr. 3
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Haben Sie sich je gefragt?
Warum gibt es weltweit so viele Probleme?
Wo findet man Hilfe, um mit Alltagssorgen zurechtzukommen?
Interessiert sich Gott für Sie persönlich? (1. Petrus 5:6, 7)
Wie können Sie mehr über Gott und sein Vorhaben erfahren?
Millionen Menschen haben in den heiligen Schriften Antworten auf diese Fragen gefunden.
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