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  • Warum läßt Gott Leiden zu?
    Erwachet! 1986 | 22. Februar
    • Der erste Mann und die erste Frau hatten die Aussicht, für immer in Vollkommenheit in einem Paradies zu leben. Schließlich hätten sie und ihre Kinder die ganze Erde zu einem Paradies gemacht. Diese Aussicht war aber mit ihrer Loyalität gegenüber Gott verknüpft. Durch Ungehorsam würde ein neues genetisches Element ins Spiel gebracht, das sich auf zukünftige Generationen übertragen würde — Unvollkommenheit und Tod. Was geschah? (1. Mose 2:15-17).

      Der Apostel Paulus erklärte die Situation mit einfachen Worten, indem er sagte, daß „durch den Ungehorsam des e i n e n Menschen [Adam] viele zu Sündern gemacht wurden“ und „der Tod als König durch diesen e i n e n regiert hat“ (Römer 5:17-19). Als Adam und Eva Gottes Souveränität verwarfen, war für die Menschheit der Weg in Richtung Leid, Krankheit und Tod vorgezeichnet. Was Moses mit Bezug auf das Volk Israel feststellte, trifft auf die Menschen im allgemeinen zu: „Sie haben ihrerseits verderblich gehandelt; sie sind nicht seine Kinder, ihre eigene Fehlerhaftigkeit ist es, eine verkehrte und verdrehte Generation!“ (5. Mose 32:5).

      Folglich haben sich die Menschen für die Unabhängigkeit von Gott entschieden und sich von seiner Herrschaft abgewandt. Wem haben sie sich aber zugewandt? Wissentlich oder unwissentlich haben sie sich der Souveränität des „Gottes dieses Systems der Dinge“ unterworfen, eines Gottes, der „den Sinn der Ungläubigen verblendet hat“ (2. Korinther 4:4). Sie sind jetzt Schachfiguren des Teufels, des „Vaters der Lüge“ (Johannes 8:44). Das ist ihnen widerfahren, weil sie sich für politische und religiöse Herrschaftsformen der Menschen entschieden haben, und die Folge waren Haß, Unglück und Leid. Man versteht somit, warum es in der Bibel heißt, daß Satan, der Teufel, „die ganze bewohnte Erde irreführt“ (Offenbarung 12:9).

  • Warum läßt Gott Leiden zu?
    Erwachet! 1986 | 22. Februar
    • Wie der Sohn aus dem Gleichnis, so entschied sich das erste Menschenpaar, den Weg der Unabhängigkeit von Gott zu gehen. Natürlich kehrten Adam und Eva nicht wie der verlorene Sohn zu ihrem Vater zurück. Durch ihre rebellische Handlungsweise wurde aber die Menschheit in eine Streitfrage verwickelt, die nur dadurch vor den Augen aller Geist- und Menschengeschöpfe geklärt werden konnte, daß Zeit eingeräumt wurde. Welchen Beweis haben sechstausend Jahre Unabhängigkeit von Gott und seiner Herrschaft erbracht? Der Prophet Jeremia sagte diesbezüglich: „Ich weiß wohl, o Jehova, daß nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten“ (Jeremia 10:23). Die Geschichte des Menschen hat bewiesen, daß „der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat“. Viele, denen es ähnlich ergangen ist wie dem verlorenen Sohn, unterstellen sich jetzt der Leitung ihres himmlischen Vaters und widerlegen dadurch die Behauptung Satans, er könne alle Menschen davon abbringen, Gott zu dienen (Prediger 8:9).

      Jehova wird bald gegen den reuelosen Satan vorgehen und auch gegen alle, die ihn in seinem Lauf der Unabhängigkeit unterstützen. Damit wird er der Rebellion und all ihren Folgen ein Ende setzen. Mittlerweile ist so viel Zeit verstrichen, daß ein für alle Zeiten gültiger Präzedenzfall geschaffen worden ist. In Anbetracht dieses Beispielsfalls wird es für Jehova niemals wieder nötig sein, eine Rebellion aufkommen zu lassen, weder im sichtbaren noch im unsichtbaren Bereich. Zeit und Erfahrung haben gezeigt, daß weder Satan noch Menschen getrennt von Gott gerecht herrschen können (Offenbarung 16:14-16; 20:1-3).

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