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Von der Urmutter Erde zur FruchtbarkeitsgöttinDer Wachtturm 1991 | 1. Juli
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IST uns die Göttin auf der Titelseite dieser Zeitschrift bekannt? Es handelt sich um Isis, eine alte Muttergottheit Ägyptens. Wer schon einmal ein Museum besucht oder in einem Buch über die Geschichte des Altertums geblättert hat, mag solche oder ähnliche Götzenbilder bereits gesehen haben.
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Von der Urmutter Erde zur FruchtbarkeitsgöttinDer Wachtturm 1991 | 1. Juli
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In Ägypten war Isis die höchste Muttergöttin. Der Historiker H. G. Wells schrieb: „Isis zog viele Fromme an, die ihr ihr Leben weihten. Auf den Bildern im Tempel wurde sie als gekrönte Himmelskönigin mit dem Kinde Horus auf den Armen dargestellt. Vor ihrem Bilde flackerten und tropften die Kerzen, und die wächsernen Exvotos hingen um den Altar“ (Die Weltgeschichte). Die Anbetung der Isis war in Ägypten äußerst populär. Sie breitete sich im gesamten Mittelmeerraum aus, vor allem in Griechenland und Rom, und sie gelangte sogar nach West- und Nordeuropa.
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Von der Urmutter Erde zur FruchtbarkeitsgöttinDer Wachtturm 1991 | 1. Juli
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Die Römer beteten allerdings auch die Göttinnen Isis, Kybele und Minerva (griechisch: Athene) an, die jeweils auf die eine oder andere Weise ein Abbild des babylonischen Vorbilds Ischtar waren.
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Von der Urmutter Erde zur FruchtbarkeitsgöttinDer Wachtturm 1991 | 1. Juli
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[Bild auf Seite 4]
Die ägyptische ISIS mit dem kindlichen Gott Horus
[Bildnachweis]
Louvre, Paris
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