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Von der Urmutter Erde zur FruchtbarkeitsgöttinDer Wachtturm 1991 | 1. Juli
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Ischtars anatolisches Gegenstück hieß Kybele, die als die Große Göttermutter bekannt war. Man nannte sie auch die Allgebärende, die Allernährerin, die Allmutter. Von Anatolien gelangte der Kult der Kybele zuerst nach Griechenland und dann nach Rom, wo er bis in die ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung überdauerte. Wilde Tänze gehörten zur Anbetung dieser Fruchtbarkeitsgöttin, deren Priester sich selbst blutige Wunden zufügten; Anwärter auf die Priesterschaft entmannten sich selbst, und man veranstaltete Prozessionen, in denen die Statue der Göttin mit großem Pomp umhergetragen wurde.b
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Von der Urmutter Erde zur FruchtbarkeitsgöttinDer Wachtturm 1991 | 1. Juli
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Die Römer beteten allerdings auch die Göttinnen Isis, Kybele und Minerva (griechisch: Athene) an, die jeweils auf die eine oder andere Weise ein Abbild des babylonischen Vorbilds Ischtar waren.
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