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  • Jetzt für die kommenden tausend Jahre organisiert
    Der Wachtturm 1989 | 1. September
    • 10. Welche Fragen entstanden in bezug auf die Millionen, die in das neue System der Dinge hinüberleben sollten?

      10 Der gesalbte Überrest erwartete, daß einige Menschen das katastrophale Ende des gegenwärtigen bösen Systems überleben würden, um unter der Millenniumsherrschaft Jesu Christi zu leben, vor allem nachdem im Kriegsjahr 1918 in Los Angeles der öffentliche Vortrag „Millionen jetzt Lebender werden nie sterben“ gehalten worden war. Mußten diese Millionen künftiger Harmagedon-Überlebender organisiert werden? (Offenbarung 16:14-16). Würden sie sich, bevor sie in das Millennium eingingen, um ein Teil der „neuen Erde“ zu werden, zusammen mit dem Überrest am Königreichspredigtwerk beteiligen? (2. Petrus 3:13). Die Entwicklung in der Nachkriegszeit sollte diese Fragen beantworten.

      11. (a) Was mußte mit den anderen Schafen geschehen, damit sie mit dem Überrest e i n e Herde bilden konnten? (b) Warum ist eine unterschiedliche Hoffnung kein Grund für eine Kluft zwischen dem Überrest und den anderen Schafen?

      11 Zur rechten Zeit schenkte man folgenden Worten Jesu Christi, des vortrefflichen Hirten, volle Beachtung: „Ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden unter e i n e m Hirten“ (Johannes 10:16). Wenn der gesalbte Überrest von 1919 an für die Nachkriegstätigkeit organisiert werden mußte, wie verhielt es sich dann mit den anderen Schafen, die später mit dem in dieser Hürde befindlichen Überrest e i n e Herde bilden sollten? Ganz einfach: Die anderen Schafe mußten in Verbindung mit dem Überrest ebenfalls organisiert werden! Die Tatsache, daß die anderen Schafe nicht dieselbe Hoffnung haben wie der Überrest, sondern Leben in einem irdischen Paradies der Wonne erwarten, ist kein Grund für eine Kluft zwischen ihnen. Alle folgen nur dem e i n e n Hirten, und bis zur Verherrlichung des gesalbten Überrests im Königreich soll es keine Trennung zwischen den beiden Gruppen geben.

  • Jetzt für die kommenden tausend Jahre organisiert
    Der Wachtturm 1989 | 1. September
    • 15. (a) Wie verließen die Israeliten Ägypten? (b) Wer erwählte es sich ebenfalls, Ägypten zu verlassen, und blieben die Betreffenden bei den Israeliten?

      15 Hunderte von Jahren vor der Zeit Davids, als die Israeliten Ägypten verließen, stoben sie nicht in wildem Durcheinander davon, sondern zogen in geordneter Weise aus. Das spricht für eine gute Organisation durch Moses, ihren Mittler. Den Israeliten schloß sich eine große Menge Nichtisraeliten an, die es sich erwählten, das Los des Volkes Jehovas, des wunderwirkenden Gottes, zu teilen, der mächtiger war als alle Götter Ägyptens. Trotz mancher Härten verließ das ‘viele Mischvolk’, das seinen guten Willen gegenüber dem auserwählten Volk Jehovas bekundete, dieses auch in der furchteinflößenden Wildnis Sinai nicht (2. Mose 12:37-51; 4. Mose 11:4). Unter der Leitung Josuas, des Nachfolgers Mose, zog das Mischvolk schließlich zusammen mit den Israeliten in das Land der Verheißung ein, denn Gott bestimmte, daß Vorkehrungen für solche ansässigen Fremdlinge getroffen werden sollten.

      16. (a) Wen schattete das viele Mischvolk vor? (b) Was muß die große Volksmenge tun, um das Ende des gegenwärtigen Systems zu überleben?

      16 Das viele Mischvolk aus dem von Pharao beherrschten Ägypten schattete die große Volksmenge des 20. Jahrhunderts vor. Ihre Glieder sind keine geistigen Israeliten, sondern andere Schafe des vortrefflichen Hirten, Jesus Christus. Gemeinsam mit dem gesalbten Überrest blicken sie der völligen Befreiung aus dem gegenbildlichen Ägypten, dem System der Dinge dieser Welt, entgegen, dessen Gott der größere Pharao, Satan, der Teufel, ist (Johannes 10:16; 2. Korinther 4:4; Offenbarung 7:9). Aber was müssen sie tun, um die Vernichtung der alten satanischen Welt zu überleben und unter Jesus Christus, dem größeren Josua, in die verheißene neue Welt einzugehen? (2. Petrus 3:13). Sie müssen sich an die organisatorischen Vorkehrungen des gesalbten Überrests — des Kerns der sichtbaren Organisation Jehovas — halten.

      17. Wie handeln die Glieder der großen Volksmenge in dieser desorganisierten Welt, und was steht ihnen in Aussicht?

      17 Besonders seit Mitte der 30er Jahre unseres Jahrhunderts ist die große Volksmenge anderer Schafe in die organisierte e i n e Herde unter dem verherrlichten e i n e n Hirten, dem regierenden König Jesus Christus, gebracht worden. In einer Welt, in der trotz der Organisation der Vereinten Nationen eine ständig zunehmende Desorganisation zu beobachten ist, unterstützen die Glieder der großen Volksmenge ganzherzig den gesalbten Überrest und liefern auf diese Weise den Beweis für die vereinigende Macht des heiligen Geistes Jehovas. Entschlossen bleiben sie weiterhin mit dem Überrest als Organisation vereint, während sie besonderen Aufgaben auf der Erde entgegenblicken, die ihnen im Verlauf der Tausendjahrherrschaft Jesu Christi übertragen werden.

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