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  • Teil 5: 1000—31 v.u.Z. — Mythische Götter ohne Verdienst
    Erwachet! 1989 | 8. März
    • Die babylonischen Elemente der griechischen Mythologie fanden leicht Eingang in die frühe griechische Religion, die gemäß der Encyclopedia of Religion „kein heiliges Buch [kannte], in dem die Wahrheit ein für allemal festgelegt war. ... Es genügte, wenn jemand Riten ausübte und einem großen Repertoire an Erzählungen Glauben schenkte, die er in der Kindheit kennengelernt hatte. Jede dieser Erzählungen existierte in vielen Fassungen, die eine breite Auslegung gestatteten.“

      Typisch dafür sind die Erzählungen aus der Ilias und aus der Odyssee von Homer, dem bekannten griechischen Dichter, der wahrscheinlich im neunten oder achten Jahrhundert v. u. Z. lebte. Seine Werke, in denen die Beziehungen zwischen den mythischen Göttern des Olymps und den Menschen hervorgehoben werden, zu denen auch gottähnliche Sterbliche gehörten, die als Helden verehrt wurden, boten sich der griechischen Religion geradezu als Quelle an. Deshalb „überschneiden sich Mythos und Religion“, wie der Autor G. S. Kirk erklärt.

      Die griechische Religion schöpfte auch aus anderen Quellen. In der New Encyclopædia Britannica wird darauf hingewiesen, daß „der Hellenismus, der mit besonderem Eifer mystische Religionen bevorzugte, [von den Ägyptern] den Kult der Osiris, der Isis und des Horus übernahm“. Danach „verbreiteten sie sich im gesamten Römischen Reich“.

  • Teil 5: 1000—31 v.u.Z. — Mythische Götter ohne Verdienst
    Erwachet! 1989 | 8. März
    • Von Homer an hatte die griechische Mythologie fast 1 000 Jahre lang einen starken Einfluß auf die griechische und die römische Religion. Deshalb heißt es in der New Encyclopædia Britannica: „Die Bedeutung der griechischen Mythologie für den intellektuellen, künstlerischen und emotionalen Werdegang des Menschen der westlichen Welt ist kaum zu überschätzen.“ Zumindest in religiöser Hinsicht hatte Horaz, ein römischer Dichter des ersten Jahrhunderts v. u. Z., recht, als er mit Bezug auf Rom sagte: „Hellas, eben bezwungen, bezwang den trotzigen Sieger.“

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