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  • Griechenland
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
    • Im Jahre 1983 erlebte die griechisch-orthodoxe Kirche einen Schock. Anläßlich eines Bezirkskongresses organisierten die Brüder erstmals den Straßendienst.

      Die Reaktion war dramatisch. Hunderte Zeugen wurden verhaftet und auf örtliche Polizeistationen gebracht. Die Folge waren 38 Gerichtsfälle, von denen die Brüder 35 auf Anhieb gewannen und bei den anderen 3 in Berufung gingen. Die Geistlichen mußten einsehen, daß sie auf verlorenem Posten kämpften. Wutentbrannt riefen sie zu einer Protestdemonstration gegen Jehovas Zeugen auf. Dutzende von Bussen wurden gemietet, um die Demonstranten zu transportieren, aber als es soweit war, kamen nicht einmal genug Leute, um e i n e n Bus zu füllen! Seither haben Gottes Diener unentwegt und mit großem Erfolg auf den Straßen Zeugnis gegeben.

  • Griechenland
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
    • Angriffe bei Kongressen

      Im darauffolgenden Sommer, im Juni 1986, berichtete die Zeitung I Larisa, daß sich eine von Priestern angeführte Volksmenge vor dem Galaxiaskino versammelt hatte, wo 700 Zeugen Jehovas zu einem Kreiskongreß zusammengekommen waren. Die Pöbelrotte war entschlossen, den Kongreß zu unterbinden, wurde aber von der Polizei zerstreut. Die in Larissa erscheinende Zeitung I Alithia verglich die Stimmung dieser Pöbelrotte mit der Stimmung in der Menge, die den Tod Jesu gefordert hatte, und kommentierte: „Bedauerlicherweise war ihr Anführer ausgerechnet ein tobender ... Priester! Er drohte und fluchte. Irgendwann stellte er ... den Versammelten ein Ultimatum, innerhalb von fünf Minuten das Kino zu räumen, sonst ‚werden wir hineingehen und ihnen die Köpfe einschlagen‘.“

      Angesichts derartiger Angriffe beschloß die leitende Körperschaft, zwei Artikel über diese Situation zu veröffentlichen. Daher erschien in der Erwachet!-Ausgabe vom 22. Oktober 1986 der Artikel „Religiöse Verfolgung in Griechenland — Warum?“ und in der Wachtturm-Ausgabe vom 1. Dezember 1986 der Artikel „Angriff auf die Glaubensfreiheit in Griechenland“. Mit welchem Ergebnis? Bei Mitgliedern der griechischen Regierung ging eine Flut von Zuschriften ein. Die Zeitung Eleftherotipia brachte die Schlagzeile: „200 000 Briefe aus 208 Ländern von Zeugen Jehovas eingegangen“. Wie die Zeitung Avgi berichtete, mußte das Justizministerium einen Sonderdienst einrichten, um mit den Tausenden Protestbriefen fertig zu werden, die täglich dort eingingen.

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