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  • Wer wird Jehovas Wohlgefallen finden?
    Der Wachtturm 1988 | 15. November
    • 4. (a) Was bedeutet das in Gottes Erklärung gebrauchte griechische Wort für „Wohlgefallen gefunden“? (b) Warum ist der Gebrauch des Wortes in diesem Fall von besonderem Interesse?

      4 In den Evangelien erscheint in der Erklärung Gottes, daß er an Jesus „Wohlgefallen gefunden“ habe, das griechische Verb eudokéō (Matthäus 3:17; Markus 1:11; Lukas 3:22). Es bedeutet „Wohlgefallen haben an“, „für gut halten“, „sich an etwas freuen“, und seine substantivische Form hat den Sinn von „guter Wille, Wohlgefallen, Wunsch“. eudokéō bezeichnet nicht nur Gottes Wohlgefallen. Christen in Mazedonien hatte es zum Beispiel „gefallen“, andere finanziell zu unterstützen (Römer 10:1; 15:26; 2. Korinther 5:8; 1. Thessalonicher 2:8; 3:1). Im Falle Jesu brachte Gott sein Wohlgefallen oder seine Anerkennung zum Ausdruck — nicht irgendein Mensch. Dieser Begriff wird in Verbindung mit Jesus erst nach seiner Taufe gebraucht (Matthäus 17:5; 2. Petrus 1:17).

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    Der Wachtturm 1988 | 15. November
    • In Verbindung mit der Geburt Jesu erklärten Engel: „Herrlichkeit Gott in den Höhen droben und Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens [eudokías]“ (Lukas 2:14). Buchstäblich sangen die Engel gemäß dem griechischen Text von einem kommenden Segen für „Menschen des Wohlmeinens“ oder „Menschen, die Gott wohlgefallen“.a Professor Hans Bietenhard schreibt zu diesem Gebrauch von en anthrópois eudokías: „Der Ausdruck entspricht [der Wendung]: Menschen, die Gott auserwählt hat ... Es geht also nicht um den guten Willen der Menschen ... Es geht um den souveränen Gnadenwillen Gottes, der sich ein Volk zum Heil und zur Vollendung erwählt.“

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    Der Wachtturm 1988 | 15. November
    • 12 Wie Paulus später schrieb, sollten alle Christen ‘mit Furcht und Zittern ihre eigene Rettung bewirken’. Und das war möglich, „denn Gott ist es, der um seines Wohlgefallens [eudokías] willen beides in euch wirkt, das Wollen und das Handeln“ (Philipper 2:12, 13).

  • Wer wird Jehovas Wohlgefallen finden?
    Der Wachtturm 1988 | 15. November
    • 17. Wie erfüllte sich Lukas 2:14 im ersten Jahrhundert?

      17 Durch das öffentliche Predigen getaufter Christen im ersten Jahrhundert hörten Tausende die gute Botschaft. Sie glaubten an das Gehörte, bereuten ihre frühere Handlungsweise und ließen sich taufen, wobei sie eine „öffentliche Erklärung ... zur Rettung“ ablegten (Römer 10:10-15; Apostelgeschichte 2:41-44; 5:14; Kolosser 1:23). Es bestand kein Zweifel darüber, daß Getaufte damals das Wohlgefallen oder die Anerkennung Jehovas erlangt hatten, denn er salbte sie mit heiligem Geist und nahm sie so als geistige Söhne an. Der Apostel Paulus schrieb: „Er hat uns durch Jesus Christus zur Annahme an Sohnes Statt für sich vorherbestimmt nach dem Wohlgefallen [eudokían] seines Willens“ (Epheser 1:5). Noch innerhalb jenes Jahrhunderts erwies sich somit das als wahr, was Engel anläßlich der Geburt Jesu vorausgesagt hatten: „Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens [oder: Menschen, die Gottes Anerkennung haben]“ (Lukas 2:14).

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