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Wie verhält es sich mit den „Beweistexten“ für die Dreieinigkeit?Sollte man an die Dreieinigkeit glauben?
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In vielen anderen Bibelversen fügen fast alle Übersetzer, wenn sie griechische Sätze mit der gleichen Satzkonstruktion in andere Sprachen übersetzen, durchweg den Artikel „ein“ ein. In dem Bericht darüber, daß die Jünger Jesus auf dem Wasser gehen sahen, heißt es z. B. in Markus 6:49 gemäß der Einheitsübersetzung: „Als sie ihn über den See gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst.“ In der Koine fehlt das Wort „ein“ vor „Gespenst“. Aber fast alle Übersetzungen fügen „ein“ hinzu, um die Wiedergabe verständlich zu machen. So ist es auch mit Johannes 1:1. Da dieser Text zeigt, daß das WORT bei Gott war, konnte er nicht Gott sein, sondern er war „ein Gott“ oder „göttlich“.
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Wie verhält es sich mit den „Beweistexten“ für die Dreieinigkeit?Sollte man an die Dreieinigkeit glauben?
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Man betrachte aber nur zwei Beispiele, die in Johannes 8:44 zu finden sind. Dort sagt Jesus über den Teufel: „Jener war ein Totschläger“, und „er ist ein Lügner“. Genauso wie in Johannes 1:1 gehen hier im Griechischen die Prädikatsnomina („Totschläger“ und „Lügner“) den Verben („war“ und „ist“) voraus. Vor keinem dieser Substantive steht ein unbestimmter Artikel, denn in der Koine gab es keinen unbestimmten Artikel. Dennoch wird in den meisten Übersetzungen das Wort „ein“ eingefügt, weil die griechische Grammatik und der Kontext es erfordern. (Siehe auch Markus 11:32; Johannes 4:19; 6:70; 9:17; 10:1; 12:6.)
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