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Wertschätzung für unsere BrüderDer Wachtturm 1988 | 1. Oktober
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14. Welche freundlichen Worte fand Paulus für Priska und Aquila?
14 Wie aus den Versen 3 bis 15 hervorgeht, sandte Paulus Grüße an viele Christen, von denen er über 20 namentlich erwähnte. (Lies Vers 3 und 4.) Kannst du die brüderliche Zuneigung spüren, die Paulus zu Priska (oder Priscilla; vergleiche Apostelgeschichte 18:2) und Aquila hatte? Dieses Ehepaar hatte sich um seinetwillen in Gefahr begeben. Jetzt grüßte er diese Mitarbeiter in Dankbarkeit und übermittelte ihnen auch den Dank der nichtjüdischen Versammlungen. Wie sehr Aquila und Priscilla durch diese herzlichen Grüße ermuntert worden sein müssen!
15. Wie zeigte Paulus seine Großherzigkeit und Demut in Verbindung mit den Grüßen an Andronikus und Junias?
15 Paulus wurde offensichtlich ein oder zwei Jahre nach dem Tod Christi einer seiner ergebenen Nachfolger. Als er seinen Brief an die Römer schrieb, war er von Christus schon viele Jahre als ein hervorragender Apostel für die Nationen gebraucht worden (Apostelgeschichte 9:15; Römer 1:1; 11:13). Beachten wir indes seine Großherzigkeit und Demut. (Lies Vers 7.) Er grüßte Andronikus und Junias als „unter den Aposteln [Gesandten] angesehene Männer“ und wies darauf hin, daß sie Christus länger gedient hatten als er. Da war nicht die geringste Spur von Eifersucht.
16. (a) Mit welchen liebevollen Worten sprach Paulus von anderen in Rom lebenden Christen? (b) Wieso können wir sicher sein, daß diese Grüße Beispiele für „ungeheuchelte brüderliche Zuneigung“ sind?
16 Wir wissen nur wenig oder nichts von frühen Christen wie Epänetus, Ampliatus und Stachys. (Lies Vers 5, 8 und 9.) Doch allein schon die Art und Weise, wie Paulus sie alle drei grüßte, überzeugt uns davon, daß es sich um treue Männer handelte. Sie waren ihm so lieb geworden, daß er jeden als „meinen geliebten ...“ bezeichnete. Auch für Apelles und Rufus hatte Paulus freundliche Worte und nannte den einen „den in Christus Bewährten“ und den anderen „den im Herrn Auserwählten“. (Lies Vers 10 und 13.) Welch schöne Komplimente er diesen beiden Christen machte! Und da wir den Freimut des Paulus kennen, dürfen wir sicher sein, daß diese Komplimente keine reine Formsache waren. (Vergleiche 2. Korinther 10:18.) Nebenbei bemerkt, Paulus vergaß auch nicht, die Mutter des Rufus zu grüßen.
17. Wie brachte Paulus große Wertschätzung für seine Schwestern zum Ausdruck?
17 Damit kommen wir zur Wertschätzung des Paulus für seine Schwestern. Außer der Mutter des Rufus erwähnte er nicht weniger als sechs weitere Christinnen. Wir haben bereits gesehen, wie freundlich er von Phoebe und Priska sprach. Beachten wir auch, mit welch herzlicher brüderlicher Zuneigung er Maria, Tryphäna, Tryphosa und Persis grüßte. (Lies Vers 6 und 12.) Man kann fühlen, wie sein Herz an diesen hart arbeitenden Schwestern hing, die „viel mühevolle Arbeit“ für ihre Brüder geleistet hatten. Wie erbauend ist es doch, zu beobachten, welche von Herzen kommende Wertschätzung Paulus für seine Brüder und Schwestern hatte, und das trotz ihrer Unvollkommenheiten!
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Wertschätzung für unsere BrüderDer Wachtturm 1988 | 1. Oktober
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14. Welche freundlichen Worte fand Paulus für Priska und Aquila?
14 Wie aus den Versen 3 bis 15 hervorgeht, sandte Paulus Grüße an viele Christen, von denen er über 20 namentlich erwähnte. (Lies Vers 3 und 4.) Kannst du die brüderliche Zuneigung spüren, die Paulus zu Priska (oder Priscilla; vergleiche Apostelgeschichte 18:2) und Aquila hatte? Dieses Ehepaar hatte sich um seinetwillen in Gefahr begeben. Jetzt grüßte er diese Mitarbeiter in Dankbarkeit und übermittelte ihnen auch den Dank der nichtjüdischen Versammlungen. Wie sehr Aquila und Priscilla durch diese herzlichen Grüße ermuntert worden sein müssen!
15. Wie zeigte Paulus seine Großherzigkeit und Demut in Verbindung mit den Grüßen an Andronikus und Junias?
15 Paulus wurde offensichtlich ein oder zwei Jahre nach dem Tod Christi einer seiner ergebenen Nachfolger. Als er seinen Brief an die Römer schrieb, war er von Christus schon viele Jahre als ein hervorragender Apostel für die Nationen gebraucht worden (Apostelgeschichte 9:15; Römer 1:1; 11:13). Beachten wir indes seine Großherzigkeit und Demut. (Lies Vers 7.) Er grüßte Andronikus und Junias als „unter den Aposteln [Gesandten] angesehene Männer“ und wies darauf hin, daß sie Christus länger gedient hatten als er. Da war nicht die geringste Spur von Eifersucht.
16. (a) Mit welchen liebevollen Worten sprach Paulus von anderen in Rom lebenden Christen? (b) Wieso können wir sicher sein, daß diese Grüße Beispiele für „ungeheuchelte brüderliche Zuneigung“ sind?
16 Wir wissen nur wenig oder nichts von frühen Christen wie Epänetus, Ampliatus und Stachys. (Lies Vers 5, 8 und 9.) Doch allein schon die Art und Weise, wie Paulus sie alle drei grüßte, überzeugt uns davon, daß es sich um treue Männer handelte. Sie waren ihm so lieb geworden, daß er jeden als „meinen geliebten ...“ bezeichnete. Auch für Apelles und Rufus hatte Paulus freundliche Worte und nannte den einen „den in Christus Bewährten“ und den anderen „den im Herrn Auserwählten“. (Lies Vers 10 und 13.) Welch schöne Komplimente er diesen beiden Christen machte! Und da wir den Freimut des Paulus kennen, dürfen wir sicher sein, daß diese Komplimente keine reine Formsache waren. (Vergleiche 2. Korinther 10:18.) Nebenbei bemerkt, Paulus vergaß auch nicht, die Mutter des Rufus zu grüßen.
17. Wie brachte Paulus große Wertschätzung für seine Schwestern zum Ausdruck?
17 Damit kommen wir zur Wertschätzung des Paulus für seine Schwestern. Außer der Mutter des Rufus erwähnte er nicht weniger als sechs weitere Christinnen. Wir haben bereits gesehen, wie freundlich er von Phoebe und Priska sprach. Beachten wir auch, mit welch herzlicher brüderlicher Zuneigung er Maria, Tryphäna, Tryphosa und Persis grüßte. (Lies Vers 6 und 12.)
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