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  • Die gute Botschaft des Friedens erreicht das Gebirgsland von Chiapas
    Der Wachtturm 2000 | 15. Dezember
    • „Ich bin ein Zeuge Jehovas“

      Adolfo, ein junger Mann, der unlängst ein Königreichsverkündiger geworden war, arbeitete eines Tages gerade bei einer Rundfunkstation in Ocosingo. Plötzlich wurde heftig an die Tür geklopft. Männer, die Kapuzen aufhatten, stürmten in den Raum und zielten mit ihren Gewehren auf Adolfos Kopf. Sie drängten sich rasch in den Übertragungsraum hinein, bemächtigten sich der Anlagen und verkündeten über den Sender, daß sie der Regierung den Krieg erklärt hatten.

      Sie wandten sich Adolfo zu und befahlen ihm, sich ihrer Bewegung anzuschließen. „Ich bin ein Zeuge Jehovas“, erwiderte Adolfo, obwohl er noch gar nicht getauft war. Er erklärte, die einzige Hoffnung auf Frieden sei das Königreich Gottes, und verweigerte strikt die Uniform und das Gewehr, die sie ihm geben wollten. Als sie seine entschiedene Haltung sahen, ließen sie ihn gehen. Zurückblickend sagt Adolfo heute: „Mein Glaube ist durch diesen Vorfall wirklich sehr gestärkt worden.“

      Zwar stabilisierte sich die Lage letztlich, aber die Region stand noch immer unter Militärkontrolle. Trotzdem nahm Adolfo die Einladung der Ältesten der Ortsversammlung gern an, mit einer Verkündigergruppe in jener Gegend zusammenzuarbeiten. An den Kontrollpunkten, die er passieren mußte, behandelten ihn die Soldaten respektvoll, sobald er sich als Zeuge Jehovas zu erkennen gab. Später ließ er sich taufen, und er verspürte Zufriedenheit, weil er dabei helfen konnte, daß aus der Gruppe eine Versammlung der Zeugen Jehovas wurde. „Jetzt, wo ich getauft bin“, meint Adolfo, „kann ich mit voller Überzeugung sagen, daß ich ein Zeuge Jehovas bin!“

  • Die gute Botschaft des Friedens erreicht das Gebirgsland von Chiapas
    Der Wachtturm 2000 | 15. Dezember
    • Während des Feldzugs fand Ciro, ein allgemeiner Pionier, in einem Ort namens Pueblo Nuevo eine Familie, die Interesse zeigte. Als er nach drei Tagen wieder vorsprach, konnte er dort ein Bibelstudium beginnen. Als Ciro und sein Begleiter erneut hingingen, um das Studium mit der Familie fortzusetzen, war der Herr des Hauses gerade nicht daheim. Statt dessen wartete eine Gruppe von Kapuzenmännern auf den Mann; sie wollten ihm etwas antun. Sie fragten Ciro und seinen Begleiter, wen sie suchen würden, und drohten ihnen, sie umzubringen. Nachdem die beiden Christen im stillen zu Jehova gebetet hatten, erklärten sie, daß sie gekommen waren, um die Familie aus der Bibel zu belehren. Die Kapuzenmänner ließen sie daraufhin gehen.

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