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  • Haiti
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
    • Im Oktober 1960 heiratete Stanley Boggus eine haitianische Pionierin namens Bertha Jean; beide blieben als Sonderpioniere in Cayes. Zwei Monate später lernten sie Edèle Antoine kennen, die sagte: „Ich glaube, daß Gott mit Ihnen ist. Würden Sie mir beibringen, wie man ihn anbetet?“ Trotz heftiger Gegnerschaft von ihrem Mann und den Nachbarn machte sie gute Fortschritte und ließ sich beim nächsten Kreiskongreß taufen. Als sie vom Kongreß wieder nach Hause kam, küßte ihr Mann sie und die drei Kinder zu ihrer großen Überraschung und sagte: „Willkommen zu Hause. Ich habe gehört, du hast dich taufen lassen.“ Von da an besuchte er alle Zusammenkünfte, wurde ein Zeuge und blieb treu bis zu seinem Tod viele Jahre später.

      Etwa 25 Jahre nachdem Stanley Boggus Haiti verlassen hatte, ergänzte er diese Erfahrung noch mit folgender Anmerkung: „1987 wurde ich gebeten, als Unterweiser der Pionierdienstschule im französischen Kreis in New York zu dienen. Beim Durchsehen der Klassenliste stieß ich auf den Namen Edèle Antoine. Ja, sie war genau die Edèle, der ich vor 27 Jahren geholfen hatte, in die Wahrheit zu kommen. Es war eine Freude, sie unter den Pionieren zu sehen.“

  • Haiti
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
    • Dumoine Vallon diente hier viele Jahre lang als vorsitzführender Aufseher. Er kam 1978 in den Sonderpionierdienst und diente 1993 im Alter von 84 Jahren immer noch als Sonderpionier in der Versammlung Thorland-​Carrefour.

  • Haiti
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
    • Im Jahr 1961 wurde Fred Lukuc zur Mitarbeit und als Unterweiser der Königreichsdienstschule, die von Mai bis August stattfand, ins Zweigbüro geholt. Die Schulung, die insgesamt 40 Aufseher und Sonderpioniere durch diesen zweiwöchigen Kurs erhielten, kam gerade rechtzeitig, da er sie für die vor ihnen liegenden Prüfungen ausrüstete und stärkte.

      Der Bezirkskongreß im Januar 1962 bereitete die einheimischen Brüder auch darauf vor, ihren Predigtdienst auszudehnen. Der Zweigaufseher spornte in seinen Ansprachen über den Pionierdienst alle Brüder, die die Voraussetzungen erfüllten und keine familiären Verpflichtungen hatten, dazu an, sich um den Sonderpionierdienst zu bewerben. Sénèque Raphaël, der sich damals ebenfalls bewarb, bemerkte dazu:

      „Ich diente zusammen mit Emile Cinéus in Artibonite als allgemeiner Pionier und wollte unbedingt Sonderpionier werden. Daher gab ich meine Stellung beim Gesundheitsamt auf. Ich besaß 40 Dollar, eine Friseurschere und eine normale Schere und hoffte, damit für meinen Lebensunterhalt sorgen zu können, was mit Jehovas Hilfe auch immer möglich war.“ Sénèque hatte keine Ahnung, daß die Regierung, schon ein paar Tage nachdem er seine Bewerbung abgegeben hatte, gegen Jehovas Zeugen vorgehen würde.

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