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  • Haiti
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
    • Andrew und Helen D’Amico, Missionare aus Kanada, wohnten im Bethel. Helen konnte der Verhaftung knapp entgehen, weil Andrew ihr gesagt hatte, sie solle sich im Badezimmer verstecken, in der Hoffnung, daß sie frei blieb, um den anderen berichten zu können, was passiert war.

      Sie sagte: „Ich stand hinter der verschlossenen Tür und betete.“ Sie hörte, wie die Männer das Zimmer durchsuchten. Dann kamen sie an die Badezimmertür. Doch irgend jemand erwähnte etwas von einer anderen Tür, und so durchsuchten sie den Rest des Hauses. Als sie gingen, ließen sie jemand bis zum Einbruch der Dunkelheit draußen Wache stehen. Dieser ging, kurz bevor Donald Rachwal, ein anderer Missionar, der im Bethelheim wohnte, vom Dienst nach Hause kam. Nachdem Helen ihm erzählt hatte, was geschehen war, schickte er sie zu den Schwestern im anderen Missionarheim und setzte sich dann mit anderen befähigten Brüdern in Verbindung.

  • Haiti
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
    • Vier Wochen später, am 17. März, wurden Max, Donald, Andrew und Helen vom Polizeichef persönlich davon unterrichtet, daß alle Missionare das Land binnen 24 Stunden verlassen müßten. Der Grund wurde nicht genannt. Danach brachte man sie nach Hause, damit sie ihre Pässe holen konnten. Dort trafen sie Albert Jérome, der inzwischen Stadtaufseher war, und erzählten ihm kurz, was los war.

      Wieder auf der Polizeiwache, wurden sie bewacht. Rodrigue Médor studierte jedoch mit dem wachhabenden Polizisten; Max schickte diesen mit einer Notiz zu den Brüdern, daß sie mit der kanadischen Botschaft Kontakt aufnehmen sollten. Mit der Hilfe des Polizisten konnte Rodrigue die inhaftierten Missionare nachts besuchen und von ihnen den Schlüssel für das Postfach der Gesellschaft holen. Dieser Beamte erledigte auch allerlei Gänge für die Brüder, indem er für sie Lebensmittel einkaufte, Verbindung zu den Brüdern aufnahm und nach ihrer Post schaute.

      Am Sonntag, den 18. März wurden die drei Kanadier unter Bewachung zum Flughafen gebracht, von wo aus sie nach Kingston (Jamaika) abfliegen sollten. Da sie jedoch keine Tickets zum Weiterflug nach Kanada hatten, nahm sie die Fluggesellschaft nicht an Bord. Auf dem Flughafen befand sich eine Reihe Brüder; so konnte Max Danyleyko mit Albert Jérome und einigen anderen ein paar Worte wechseln. Am nächsten Tag wurden sie unter Bewachung direkt ins Flugzeug gebracht und nach Kingston geflogen, wo sie ein paar Wochen blieben, bevor sie nach Kanada weiterflogen.

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