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HaitiJahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
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Fulgens Gaspard hatte 1961 als 22jähriger miterlebt, wie ein Adventist eine Seite aus seiner Bibel herausriß, weil er die Bibeltexte, die ihm ein Zeuge zeigte, nicht widerlegen konnte. Obwohl Fulgens ein loyaler Katholik war, gab er zu, daß Jehovas Zeugen sich gut in der Bibel auskennen. Er stellte fest, daß er das, was er in einer geliehenen Bibel las, nicht verstehen konnte, deshalb bat er den zuvor erwähnten Zeugen, ihm zu helfen. Sie studierten jeden Sonntag. Bald kam er zu den Zusammenkünften, ging nicht mehr zur Kirche und beteiligte sich am Predigtdienst. Nach seiner Taufe im März 1965 setzte er sich als nächstes den Pionierdienst zum Ziel.
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HaitiJahrbuch der Zeugen Jehovas 1994
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Der seit zwei Jahren getaufte Fulgens Gaspard arbeitete 1967 als Schullehrer. Da er vorhatte, Pionier zu werden, bewarb er sich um eine Teilzeitstelle als Lehrer. Die Bitte wurde abgelehnt, deshalb kündigte er seine Stellung in der Hoffnung, sich seinen Lebensunterhalt als Kunstmaler zu verdienen, da die Malerei sein Hobby war. Bevor er sich jedoch für den allgemeinen Pionierdienst bewerben konnte, wurde er als Sonderpionier ernannt. Drei Monate später rief man ihn zur Arbeit ins Bethel, und im Januar 1969 nahm er den Kreisdienst auf. Dieser Mann mit seinem ruhigen Gemüt war ein gewandter öffentlicher Redner geworden, dem man gern zuhörte.
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