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  • Glückliche Diener Jehovas
    Der Wachtturm 2004 | 1. November
    • Glückliche Diener Jehovas

      „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind“ (MATTHÄUS 5:3).

      1. Was ist wahres Glück, und worauf ist es zurückzuführen?

      GLÜCK ist ein kostbarer Besitz des Volkes Jehovas. Der Psalmist David rief aus: „Glücklich ist das Volk, dessen Gott Jehova ist!“ (Psalm 144:15). Glück ist ein Zustand des Wohlbefindens. Zu wissen, dass Jehova uns segnet, ruft das größte Glücksgefühl hervor (Sprüche 10:22). Es entspringt einer engen Beziehung zu unserem himmlischen Vater und dem Bewusstsein, seinen Willen zu tun (Psalm 112:1; 119:1, 2). Jesus führte interessanterweise neun Gründe an, weshalb wir glücklich zu preisen sind. Durch die eingehende Betrachtung der so genannten Glücklich- oder Seligpreisungen in diesem und im folgenden Artikel soll deutlich werden, wie glücklich wir sein können, wenn wir Jehova, dem „glücklichen Gott“, treu dienen (1. Timotheus 1:11).

      Das Bewusstsein, Geistiges zu benötigen

      2. Bei welcher Gelegenheit sprach Jesus über Glück, und wie lauten seine einleitenden Worte?

      2 Im Jahr 31 u. Z. hielt Jesus einen der bekanntesten Vorträge aller Zeiten. Da Jesus ihn auf einem Berg am Galiläischen Meer hielt, wird er als die Bergpredigt bezeichnet. Der Evangelist Matthäus berichtet: „Als er [Jesus] die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; und nachdem er sich gesetzt hatte, kamen seine Jünger zu ihm; und er öffnete seinen Mund und begann sie zu lehren, indem er sprach: ‚Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.‘ “ Wörtlich übersetzt lauten Jesu einleitende Worte: „Glücklich sind die, die Bettler um den Geist sind“ (Matthäus 5:1-3, Fußnote). In der Übersetzung von Bruns ist zu lesen: „Glücklich zu preisen, die sich innerlich arm wissen im Geist.“

      3. Wieso trägt Demut zu unserem Glück bei?

      3 Wie Jesus in der Bergpredigt betonte, ist jemand viel glücklicher, wenn er sich dessen bewusst ist, dass er Geistiges benötigt. Demütige Christen, die sich über ihren sündigen Zustand völlig im Klaren sind, bitten Jehova gestützt auf Christi Loskaufsopfer um Vergebung (1. Johannes 1:9). So finden sie Herzensfrieden und wahres Glück. „Glücklich ist der, dessen Auflehnung verziehen, dessen Sünde zugedeckt ist“ (Psalm 32:1; 119:165).

      4. (a) Wie können wir unser Bewusstsein zeigen, dass wir selbst und andere Geistiges benötigen? (b) Was steigert unser Glück noch?

      4 Wer sich bewusst ist, dass er Geistiges benötigt, fühlt sich gedrängt, täglich in der Bibel zu lesen, die „zur rechten Zeit“ vom „treuen und verständigen Sklaven“ ausgeteilte geistige Speise in sich aufzunehmen und regelmäßig die Zusammenkünfte zu besuchen (Matthäus 24:45; Psalm 1:1, 2; 119:111; Hebräer 10:25). Die Nächstenliebe macht uns den geistigen Bedarf anderer bewusst und veranlasst uns, die gute Botschaft vom Königreich eifrig zu predigen und die Menschen darüber zu belehren (Markus 13:10; Römer 1:14-16). Anderen die biblischen Wahrheiten zu übermitteln macht uns glücklich (Apostelgeschichte 20:20, 35). Gesteigert wird unser Glück noch, wenn wir über die wunderbare Königreichshoffnung nachdenken und über die Segnungen, die das Königreich mit sich bringt. Die „kleine Herde“ gesalbter Christen hat die Aussicht, als Teil der Königreichsregierung Christi unvergängliches Leben im Himmel zu bekommen (Lukas 12:32; 1. Korinther 15:50, 54). Die „anderen Schafe“ werden unter dieser Königreichsregierung ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde erhalten (Johannes 10:16; Psalm 37:11; Matthäus 25:34, 46).

      Wieso Trauernde glücklich sein können

      5. (a) Wer ist mit den „Trauernden“ gemeint? (b) Wie werden diese Trauernden getröstet?

      5 Was Jesus als Nächstes über das Glücklichsein sagte, erscheint wie ein Widerspruch. Er erklärte: „Glücklich sind die Trauernden, da sie getröstet werden“ (Matthäus 5:4). Wie kann man trauern und gleichzeitig glücklich sein? Zum besseren Verständnis dieser Aussage Jesu müssen wir berücksichtigen, von welcher Art Trauer er sprach. Anlass dazu sollte unser sündiger Zustand sein, wie der Jünger Jakobus schrieb: „Reinigt eure Hände, ihr Sünder, und läutert euer Herz, ihr Unentschlossenen. Gebt dem Elend Raum und trauert und weint. Euer Lachen wandle sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit. Erniedrigt euch in den Augen Jehovas, und er wird euch erhöhen“ (Jakobus 4:8-10). Wer über seinen sündigen Zustand wirklich traurig ist, dem ist es ein Trost, wenn er erfährt, dass seine Sünden vergeben werden können — vorausgesetzt, er übt Glauben an Christi Loskaufsopfer aus und zeigt echte Reue, indem er den Willen Jehovas tut (Johannes 3:16; 2. Korinther 7:9, 10). Er kann sich dann eines kostbaren Verhältnisses zu Jehova erfreuen und darf darauf hoffen, ewig zu leben, um Jehova zu dienen und ihn zu preisen. Das macht ihn wirklich glücklich (Römer 4:7, 8).

      6. Weshalb trauern einige, und wie werden sie getröstet?

      6 Jesu Aussage galt auch Menschen, die wegen der schrecklichen Zustände auf der Erde trauern. Auf sich selbst bezog Jesus die Prophezeiung aus Jesaja 61:1, 2, wo es heißt: „Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, dass Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, . . . um zu trösten alle Trauernden.“ Diesen Auftrag haben auch die gesalbten Christen, die noch auf der Erde sind. Sie führen ihn mit der Unterstützung ihrer Gefährten, der „anderen Schafe“, aus. Sie alle sind daran beteiligt, ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anzubringen, „die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte [der Mitte des abtrünnigen Jerusalem, das die Christenheit darstellt] getan werden“ (Hesekiel 9:4). Diese Trauernden werden durch die „gute Botschaft vom Königreich“ getröstet (Matthäus 24:14). Sie sind glücklich, zu erfahren, dass Satans böses System der Dinge in kurzem durch Jehovas gerechte neue Welt ersetzt wird.

      Glücklich sind die Mildgesinnten

      7. Was ist mit „mild gesinnt“ nicht gemeint?

      7 Jesus sagte in der Bergpredigt weiter: „Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden“ (Matthäus 5:5). Manche halten eine milde Gesinnung für eine Charakterschwäche. Doch das ist völlig abwegig. Ein Bibelgelehrter schrieb über die Bedeutung des mit „mild gesinnt“ übersetzten Wortes: „Das charakteristische Merkmal eines Menschen, der . . . [mild gesinnt] ist, besteht darin, dass er sich vollständig in der Gewalt hat. Es ist keine Sanftmut ohne Rückgrat, keine sentimentale Liebe, keine passive Gemütsruhe, sondern beherrschte Stärke.“ Jesus sagte von sich: „Ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig“ (Matthäus 11:29). Doch er trat mutig für gerechte Grundsätze ein (Matthäus 21:12, 13; 23:13-33).

      8. Womit ist Milde eng verwandt, und warum benötigen wir diese Eigenschaft in zwischenmenschlichen Beziehungen?

      8 Milde ist somit eng mit Selbstbeherrschung verwandt. Ja, der Apostel Paulus zählt sie zusammen mit Selbstbeherrschung zur „Frucht des Geistes“ (Galater 5:22, 23). Damit man Milde hervorbringen kann, benötigt man die Unterstützung des heiligen Geistes. Diese christliche Eigenschaft trägt zum Frieden mit Außenstehenden bei, aber auch zum Frieden innerhalb der Versammlung. Paulus schrieb: „Kleidet euch . . . mit der innigen Zuneigung des Erbarmens, mit Güte, Demut, Milde und Langmut. Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben“ (Kolosser 3:12, 13).

      9. (a) Warum darf sich Milde nicht auf zwischenmenschliche Beziehungen beschränken? (b) Inwiefern „erben“ die Mildgesinnten die Erde?

      9 Milde ist jedoch nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen gefragt. Wir beweisen unsere Milde auch dadurch, dass wir uns der Souveränität Jehovas unterstellen. Jesus Christus ist in dieser Hinsicht das beste Beispiel. Er zeigte während seines menschlichen Lebens Milde und unterwarf sich völlig dem Willen seines Vaters (Johannes 5:19, 30). In erster Linie ist es Jesus, der die Erde erbt, denn er ist als Herrscher über sie eingesetzt (Psalm 2:6-8; Daniel 7:13, 14). An diesem Erbe lässt er 144 000 „Miterben“ teilhaben, die „aus den Menschen“ erwählt worden sind, um „als Könige über die Erde [zu] regieren“ (Römer 8:17; Offenbarung 5:9, 10; 14:1, 3, 4; Daniel 7:27). Christus und seine Mitregenten werden über Millionen mit Schafen vergleichbare Männer und Frauen herrschen, an denen sich der prophetische Psalm erfüllt: „Die Sanftmütigen . . . werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens“ (Psalm 37:11; Matthäus 25:33, 34, 46).

      Glücklich sind die, die nach Gerechtigkeit hungern

      10. Wie können diejenigen gesättigt werden, die „nach Gerechtigkeit hungern und dürsten“?

      10 Die nächste Glücklichpreisung, die Jesus auf dem Berg in Galiläa äußerte, lautet: „Glücklich sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, da sie gesättigt werden“ (Matthäus 5:6). Was Gerechtigkeit angeht, gilt für Christen der Maßstab Jehovas. Daher hungert und dürstet jemand eigentlich nach göttlicher Leitung, wenn er nach Gerechtigkeit hungert und dürstet. Er ist sich seiner Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit bewusst und wünscht sich sehr, Gott wohlgefällig zu sein. Solche Menschen sind glücklich, wenn sie aus Gottes Wort erfahren, dass sie vor Gott gerecht dastehen können, vorausgesetzt, sie bereuen und bitten auf der Grundlage des Loskaufsopfers Christi um Vergebung (Apostelgeschichte 2:38; 10:43; 13:38, 39; Römer 5:19).

      11, 12. (a) Wie erlangen die gesalbten Christen die angestrebte Gerechtigkeit? (b) Wie wird bei den Gefährten der Gesalbten der Durst nach Gerechtigkeit gestillt?

      11 Wie Jesus sagte, sind die nach Gerechtigkeit Hungernden glücklich, weil sie „gesättigt werden“. Gesalbte Christen, die berufen worden sind, mit Christus im Himmel ‘als Könige zu regieren’, werden ‘zum Leben gerechtgesprochen’ (Römer 5:1, 9, 16-18). Sie werden von Jehova als geistige Söhne gezeugt und so von ihm adoptiert. Als Miterben mit Christus sollen sie Könige und Priester in seiner himmlischen Königreichsregierung werden (Johannes 3:3; 1. Petrus 2:9).

      12 Die Gefährten der Gesalbten werden noch nicht zum Leben gerechtgesprochen. Doch Jehova rechnet ihnen ein Maß an Gerechtigkeit zu, weil sie an Christi vergossenes Blut glauben (Jakobus 2:22-25; Offenbarung 7:9, 10). Sie sind als Freunde Jehovas gerechtgesprochen worden und haben die Aussicht, aus der „großen Drangsal“ befreit zu werden (Offenbarung 7:14). Ihr Durst nach Gerechtigkeit wird weiter gestillt, wenn sie unter den „neuen Himmeln“ ein Teil der neuen Erde werden, wo „Gerechtigkeit wohnen“ wird (2. Petrus 3:13; Psalm 37:29).

      Glücklich sind die Barmherzigen

      13, 14. Wie sollten wir anderen Barmherzigkeit erweisen, und welchen Nutzen haben wir selbst davon?

      13 Als Nächstes sagte Jesus in der Bergpredigt: „Glücklich sind die Barmherzigen, da ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird“ (Matthäus 5:7). Im rechtlichen Sinn versteht man unter Barmherzigkeit zum Beispiel die Milde oder Nachsicht eines Richters, der bei einer Straftat nicht die Höchststrafe verhängt. In der Bibel beziehen sich die mit „Barmherzigkeit“ übersetzten Wörter meist auf eine positive Handlung, auf einen Ausdruck freundlicher Rücksichtnahme oder des Mitleids, wodurch Benachteiligten Erleichterung verschafft wird. Wer barmherzig ist, zeigt also Mitgefühl. Jesu Gleichnis vom barmherzigen Samariter liefert ein Musterbeispiel für einen Menschen, der gegenüber einem in Not Geratenen „barmherzig handelte“ (Lukas 10:29-37).

      14 Wer das Glück des Barmherzigen verspüren möchte, muss Bedürftigen gegenüber Güte zeigen (Galater 6:10). Jesus empfand Mitleid mit den Menschen, die er vor sich sah. „[Es] ergriff ihn Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie Schafe ohne einen Hirten. Und er fing an, sie viele Dinge zu lehren“ (Markus 6:34). Jesus war sich dessen bewusst, dass die Menschen vor allem Geistiges benötigten. Auch wir können Menschen Mitleid und Barmherzigkeit erweisen, wenn wir ihnen das übermitteln, was sie am meisten brauchen: die „gute Botschaft vom Königreich“ (Matthäus 24:14). Außerdem können wir älteren Mitchristen, Witwen und Waisen praktische Hilfe anbieten und ‘bekümmerten Seelen tröstend zureden’ (1. Thessalonicher 5:14; Sprüche 12:25; Jakobus 1:27). Wir sind dann nicht nur glücklich, sondern auch Nutznießer der Barmherzigkeit Jehovas (Apostelgeschichte 20:35; Jakobus 2:13).

      Reinen Herzens und friedsam

      15. Wie können wir reinen Herzens und friedsam sein?

      15 Jesu sechste und siebte Glücklichpreisung lauten: „Glücklich sind die, die reinen Herzens sind, da sie Gott sehen werden. Glücklich sind die Friedsamen, da sie ‚Söhne Gottes‘ genannt werden“ (Matthäus 5:8, 9). Ein reines Herz ist nicht nur moralisch rein, sondern auch geistig makellos und Jehova völlig ergeben (1. Chronika 28:9; Psalm 86:11). Die wörtliche Bedeutung des im Urtext gebrauchten Wortes für „Friedsame“ ist „Friedensstifter“. Die Friedsamen leben mit ihren Glaubensbrüdern in Frieden und, soweit es von ihnen abhängt, auch mit allen anderen Menschen (Römer 12:17-21). Sie ‘suchen Frieden und jagen ihm nach’ (1. Petrus 3:11).

      16, 17. (a) Warum werden die Gesalbten als „Söhne Gottes“ bezeichnet, und wie „sehen“ sie Gott? (b) Wie „sehen“ die „anderen Schafe“ Gott? (c) Wie und wann werden die „anderen Schafe“ im vollen Wortsinn „Söhne Gottes“?

      16 Den Friedsamen, die reinen Herzens sind, wird versprochen, dass sie „ ‚Söhne Gottes‘ genannt werden“ und „Gott sehen werden“. Gesalbte Christen sind geistgezeugt und werden von Jehova als „Söhne“ adoptiert, während sie noch auf der Erde sind (Römer 8:14-17). Wenn sie nach ihrer Auferstehung bei Christus im Himmel sind, dienen sie in der Gegenwart Jehovas und sehen ihn wirklich (1. Johannes 3:1, 2; Offenbarung 4:9-11).

      17 Die friedsamen „anderen Schafe“ dienen Jehova unter Christus Jesus, dem vortrefflichen Hirten, der ihr „Ewigvater“ werden wird (Johannes 10:14, 16; Jesaja 9:6). Alle, die nach der Tausendjahrherrschaft Christi die Schlussprüfung bestehen, werden als Jehovas irdische Söhne adoptiert und gelangen „zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ (Römer 8:21; Offenbarung 20:7, 9). In der Vorfreude darauf reden sie Jehova als Vater an, da sie sich ihm hingegeben haben und ihn als ihren Lebengeber anerkennen (Jesaja 64:8). Wie Hiob und Moses in alter Zeit können auch sie mit dem Glaubensauge „Gott sehen“ (Hiob 42:5; Hebräer 11:27). Mit den ‘Augen ihres Herzens’ und durch eine genaue Erkenntnis Gottes nehmen sie Jehovas wunderbare Eigenschaften wahr und bemühen sich, ihn nachzuahmen, indem sie seinen Willen tun (Epheser 1:18; Römer 1:19, 20; 3. Johannes 11).

      18. Wer findet gemäß den ersten sieben Glücklichpreisungen Jesu heute wahres Glück?

      18 Wie wir gesehen haben, werden alle, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind, alle Trauernden und Mildgesinnten, alle, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, alle Barmherzigen sowie alle, die reinen Herzens sind, und alle Friedsamen wahres Glück verspüren, weil sie Jehova dienen. Solche Menschen mussten allerdings schon immer Gegnerschaft und sogar Verfolgung erdulden. Trübt das nicht ihr Glück? Mit dieser Frage befasst sich der folgende Artikel.

  • Verfolgt, aber glücklich
    Der Wachtturm 2004 | 1. November
    • Verfolgt, aber glücklich

      „Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen“ (MATTHÄUS 5:11).

      1. Was versicherte Jesus seinen Nachfolgern für den Fall, dass sie verfolgt werden?

      ALS Jesus zum ersten Mal seine Apostel aussandte, das Königreich zu verkündigen, wies er sie warnend darauf hin, dass sie mit Verfolgung rechnen müssten. Er sagte zu ihnen: „Ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein“ (Matthäus 10:5-18, 22). Kurz zuvor hatte er in der Bergpredigt seinen Aposteln und anderen allerdings versichert, ihr Glück würde durch solche Gegnerschaft nicht unbedingt beeinträchtigt werden. Ja, er sagte sogar, man könne glücklich sein, wenn man als Christ verfolgt werde. Wie kann denn jemand, der verfolgt wird, glücklich sein?

      Leiden um der Gerechtigkeit willen

      2. Welche Art von Leiden macht glücklich, wie Jesus und der Apostel Petrus sagten?

      2 In der achten Glücklichpreisung erklärte Jesus: „Glücklich sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt worden sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört“ (Matthäus 5:10). Verfolgt zu werden ist an sich nichts Verdienstvolles. Der Apostel Petrus schrieb: „Welches Verdienst liegt darin, wenn ihr, sofern ihr sündigt und geschlagen werdet, ausharrt? Harrt ihr aber aus, wenn ihr Gutes tut und leidet, so ist dies bei Gott etwas Wohlgefälliges.“ Weiter führte er aus: „Möge niemand von euch als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als jemand leiden, der sich in die Sachen anderer Leute einmischt. Leidet er aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern er verherrliche Gott weiterhin in diesem Namen“ (1. Petrus 2:20; 4:15, 16). Jesus sagte ja, glücklich sei derjenige, der um der Gerechtigkeit willen leidet.

      3. (a) Was bedeutet es, um der Gerechtigkeit willen verfolgt zu werden? (b) Wie wirkte sich die Verfolgung auf die ersten Christen aus?

      3 Wahre Gerechtigkeit wird daran gemessen, inwieweit jemand dem Willen und den Geboten Gottes entsprechend handelt. Leidet jemand, weil er sich weigert, Gottes Maßstäbe zu verletzen oder seine Anforderungen zu missachten, dann leidet er um der Gerechtigkeit willen. Die Apostel wurden zum Beispiel von führenden Juden deshalb verfolgt, weil sie nicht aufhörten, im Namen Jesu zu predigen (Apostelgeschichte 4:18-20; 5:27-29, 40). Tat das ihrer Freude Abbruch oder stellten sie daraufhin das Predigen ein? Ganz im Gegenteil! „[Sie] gingen aus dem Sanhedrin hinweg, voll Freude, weil sie für würdig erachtet worden waren, um seines Namens willen in Unehre zu kommen. Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen“ (Apostelgeschichte 5:41, 42). Die Verfolgung trug zur Freude der Apostel bei und steigerte ihren Eifer im Predigtwerk. Später wurden die Christen von den Römern verfolgt, weil sie beim Kaiserkult nicht mitmachten.

      4. Aus welchen Gründen werden Jehovas Zeugen verfolgt?

      4 In der Neuzeit kommt es zu Verfolgung, weil Jehovas Zeugen sich weigern, das Verkündigen der „guten Botschaft vom Königreich“ einzustellen (Matthäus 24:14). Bei einem Verbot ihrer Zusammenkünfte nehmen sie lieber Schwierigkeiten in Kauf, als dem Gebot der Bibel zuwiderzuhandeln (Hebräer 10:24, 25). Man hat sie auch verfolgt, weil sie als Christen neutral sind und weil sie Blutmissbrauch ablehnen (Johannes 17:14; Apostelgeschichte 15:28, 29). Doch dieses Eintreten für Gerechtigkeit trägt wesentlich dazu bei, dass sie Herzensfrieden haben und glücklich sind (1. Petrus 3:14).

      Geschmäht um Christi willen

      5. Hauptsächlich weshalb werden Jehovas Diener heute verfolgt?

      5 Auch in der neunten Glücklichpreisung ging Jesus auf Verfolgung ein. Er sagte: „Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen“ (Matthäus 5:11). Verfolgt werden Jehovas Diener hauptsächlich deshalb, weil sie kein Teil des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge sind. Jesus erklärte seinen Jüngern: „Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen hasst euch die Welt“ (Johannes 15:19). Und der Apostel Petrus schrieb: „Dass ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch“ (1. Petrus 4:4).

      6. (a) Warum werden der Überrest und seine Gefährten geschmäht und verfolgt? (b) Wird unser Glück durch solche Schmähungen geschmälert?

      6 Wie wir bereits gesehen haben, wurden die ersten Christen verfolgt, weil sie nicht aufhörten, im Namen Jesu zu predigen. Christus hat seine Nachfolger beauftragt, „bis zum entferntesten Teil der Erde“ Zeugen von ihm zu sein (Apostelgeschichte 1:8). Diesem Auftrag kommt der treue Überrest der gesalbten Brüder Christi eifrig nach. Unterstützt wird der Überrest dabei von seinen loyalen Gefährten aus der „großen Volksmenge“ (Offenbarung 7:9). Deshalb führt Satan Krieg „mit den Übriggebliebenen ihres Samens [des Samens der „Frau“, das heißt des himmlischen Teils der Organisation Gottes], die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“ (Offenbarung 12:9, 17). Als Zeugen Jehovas legen wir Zeugnis für Jesus ab, für den jetzt regierenden König der Königreichsregierung. Diese Regierung wird die menschlichen Regierungen beseitigen, die Gottes gerechter neuer Welt im Weg stehen (Daniel 2:44; 2. Petrus 3:13). Deswegen schmäht und verfolgt man uns, doch wir schätzen uns glücklich, um des Namens Christi willen zu leiden (1. Petrus 4:14).

      7, 8. Was alles sagten Gegner lügnerisch über die ersten Christen?

      7 Jesus sagte, seine Nachfolger sollten sich glücklich schätzen, selbst wenn man um seinetwillen „lügnerisch allerlei Böses“ gegen sie reden würde (Matthäus 5:11). Das traf mit Sicherheit auf die ersten Christen zu. Als der Apostel Paulus um 59 bis 61 u. Z. in Rom inhaftiert war, sagten dort ansässige führende Juden über die Christen: „In der Tat, was diese Sekte betrifft, ist uns bekannt, dass ihr überall widersprochen wird“ (Apostelgeschichte 28:22). Paulus und Silas klagte man an, „die bewohnte Erde aufgewiegelt [zu] haben“ und „gegen die Verordnungen Cäsars“ zu verstoßen (Apostelgeschichte 17:6, 7).

      8 Der Historiker K. S. Latourette schrieb über die Christen zur Zeit des Römischen Reiches: „Es wurden verschiedene Anschuldigungen erhoben. Da die Christen es ablehnten, an heidnischen Zeremonien teilzunehmen, nannte man sie Gottesleugner. Sie wurden des Hasses gegen das ganze Menschengeschlecht bezichtigt, weil sie dem öffentlichen Leben [heidnischen Festen, öffentlichen Vergnügungen] fast vollständig fernblieben . . . Beide Geschlechter sollen sich nachts getroffen haben, und . . . es [sei] zu unterschiedslosem Geschlechtsverkehr gekommen. . . . Dass . . . [die Feier zum Gedenken an Christi Tod] nur in Gegenwart von Gläubigen stattfand, gab dem Gerücht Nahrung, Christen opferten regelmäßig ein kleines Kind und verzehrten sein Blut und sein Fleisch.“ Außerdem klagte man die ersten Christen an, Staatsfeinde zu sein, und begründete das damit, dass sie sich nicht am Kaiserkult beteiligten.

      9. Wie reagierten die Christen im 1. Jahrhundert auf Falschanklagen, und wie verhält es sich heute?

      9 Durch diese Falschanklagen ließen sich die ersten Christen aber nicht davon abhalten, ihren Auftrag zu erfüllen und die gute Botschaft vom Königreich zu verkündigen. Um 60/61 u. Z. konnte Paulus sogar von der „guten Botschaft“ sagen, dass „sie in der ganzen Welt Frucht trägt und zunimmt“ und dass sie „in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, gepredigt worden ist“ (Kolosser 1:5, 6, 23). So ist es auch heute. Gegen Jehovas Zeugen werden ebenfalls Falschanklagen erhoben. Aber das Verkündigen des Königreiches geht voran und macht die daran Beteiligten sehr glücklich.

      Wie die Propheten glücklich unter Verfolgung

      10, 11. (a) Womit schloss Jesus die neunte Glücklichpreisung ab? (b) Warum verfolgte man die Propheten? Nenne Beispiele.

      10 Jesus schloss die neunte Glücklichpreisung mit den Worten ab: „Freut euch . . .; denn ebenso verfolgte man vor euch die Propheten“ (Matthäus 5:12). Die Propheten, durch die Jehova die untreuen Israeliten warnen ließ, wurden nicht nur recht unfreundlich aufgenommen, sondern häufig auch verfolgt (Jeremia 7:25, 26). Der Apostel Paulus schrieb dazu bestätigend: „Was soll ich noch mehr sagen? Denn die Zeit wird mir fehlen, wenn ich weitererzähle von . . . den anderen Propheten, die . . . ihre Erprobung durch Verspottungen und Geißelungen [erhielten], in der Tat, mehr als das, durch Fesseln und Gefängnisse“ (Hebräer 11:32-38).

      11 Zur Zeit des schlechten Königs Ahab und seiner Frau Isebel wurden viele Propheten Jehovas mit dem Schwert getötet (1. Könige 18:4, 13; 19:10). Den Propheten Jeremia legte man in den Stock und warf ihn später in eine schlammige Zisterne (Jeremia 20:1, 2; 38:6). Der Prophet Daniel wurde in eine Löwengrube geworfen (Daniel 6:16, 17). Alle diese vorchristlichen Propheten wurden verfolgt, weil sie für die reine Anbetung Jehovas eintraten. In vielen Fällen ging die Verfolgung von führenden Geistlichen der Juden aus. Jesus bezeichnete die Schriftgelehrten und die Pharisäer als „Söhne derer . . ., die die Propheten ermordet haben“ (Matthäus 23:31).

      12. Warum betrachten wir es als eine Ehre, wie die Propheten in alter Zeit verfolgt zu werden?

      12 Wir Zeugen Jehovas werden heute oftmals verfolgt, weil wir eifrig die gute Botschaft vom Königreich bekannt machen. Unsere Gegner beschuldigen uns der „aggressiven Proselytenmacherei“. Uns ist bewusst, dass gegen treue Anbeter Jehovas vor uns ähnliche Anschuldigungen erhoben wurden (Jeremia 11:21; 20:8, 11). Und wir betrachten es als eine Ehre, aus demselben Grund wie die Propheten in alter Zeit zu leiden. Der Jünger Jakobus schrieb: „Brüder, nehmt euch beim Erleiden von Ungemach und beim Geduldüben die Propheten als Beispiel, die im Namen Jehovas geredet haben. Seht! Wir preisen die glücklich, die ausgeharrt haben“ (Jakobus 5:10, 11).

      Tiefere Gründe für das Glücklichsein

      13. (a) Warum lassen wir uns durch Verfolgung nicht entmutigen? (b) Was befähigt uns, standhaft zu sein, und was wird dadurch bewiesen?

      13 Wir lassen uns durch Verfolgung keineswegs entmutigen, sondern trösten uns mit dem Gedanken, dass wir in die Fußstapfen der Propheten, der ersten Christen und Christi Jesu treten (1. Petrus 2:21). Bibeltexte wie die folgenden Worte des Apostels Petrus erfüllen uns mit tiefer Zufriedenheit: „Geliebte, lasst euch das, was unter euch brennt und was euch als Prüfung widerfährt, nicht befremden, als ob euch etwas Befremdendes zustoße. Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, seid ihr glücklich, weil der Geist der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht“ (1. Petrus 4:12, 14). Wie die Erfahrung zeigt, können wir unter Verfolgung ohnehin nur deshalb standhaft sein, weil der Geist Jehovas auf uns ruht und uns stärkt. Diese Unterstützung beweist, dass Jehova uns segnet. Und das wiederum macht uns sehr glücklich (Psalm 5:12; Philipper 1:27-29).

      14. Welche Gründe zur Freude haben wir, wenn wir um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden?

      14 Wenn wir um der Gerechtigkeit willen Gegnerschaft und Verfolgung erdulden müssen, ist das ein Beweis, dass wir als wahre Christen in Gottergebenheit leben. Das ist für uns ein weiterer Grund, glücklich zu sein. Schrieb nicht der Apostel Paulus: „Alle, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen, [werden] auch verfolgt werden“ (2. Timotheus 3:12)? Wir sind sehr glücklich, wenn wir uns bewusst machen, dass durch unsere Treue in Schwierigkeiten jedes Mal Satans Behauptung widerlegt wird, alle Menschen würden Jehova nur aus Eigennutz dienen (Hiob 1:9-11; 2:3, 4). Wir freuen uns, an der Rechtfertigung der gerechten Souveränität Jehovas einen Anteil zu haben — und sei er noch so klein (Sprüche 27:11).

      Springt vor Freude wegen des Lohns

      15, 16. (a) Aus welchem Grund sollten wir uns freuen, ja vor Freude springen, wie Jesus sagte? (b) Welcher Lohn im Himmel ist gesalbten Christen aufbehalten, und wie werden ihre Gefährten, die „anderen Schafe“, belohnt?

      15 Jesus nannte noch einen weiteren Grund zur Freude, wenn man wie die Propheten in alter Zeit geschmäht und verfolgt wird. Gegen Ende der neunten Glücklichpreisung sagte er: „Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist in den Himmeln“ (Matthäus 5:12). Der Apostel Paulus schrieb: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn“ (Römer 6:23). Ja, der große Lohn ist ewiges Leben. Diesen Lohn kann man sich aber nicht verdienen. Er ist eine freie Gabe, ein Geschenk. Jesus sagte, der Lohn sei „in den Himmeln“, weil er von Jehova stammt.

      16 Die Gesalbten empfangen „die Krone des Lebens“, das heißt in ihrem Fall unvergängliches Leben bei Christus im Himmel (Jakobus 1:12, 17). Die „anderen Schafe“ freuen sich über die Aussicht, ewig auf einer paradiesischen Erde zu leben (Johannes 10:16; Offenbarung 21:3-5). Der Lohn beider Klassen ist unverdient. Sowohl die Gesalbten als auch die „anderen Schafe“ empfangen ihn aufgrund „der alles übertreffenden unverdienten Güte“ Jehovas. Das drängte den Apostel Paulus zu den Worten: „Dank sei Gott für seine unbeschreibliche freie Gabe!“ (2. Korinther 9:14, 15).

      17. Warum können wir glücklich sein und in übertragenem Sinn vor Freude springen, wenn wir verfolgt werden?

      17 An Christen — von denen einige schon kurze Zeit später von Kaiser Nero grausam verfolgt werden sollten — schrieb der Apostel Paulus: „Lasst uns frohlocken, während wir in Drangsalen sind, da wir wissen, dass Drangsal Ausharren bewirkt, Ausharren aber einen bewährten Zustand, der bewährte Zustand aber Hoffnung, und die Hoffnung führt nicht zur Enttäuschung.“ Und er fügte hinzu: „Freut euch in der Hoffnung. Harrt in Drangsal aus“ (Römer 5:3-5; 12:12). Der Lohn für unsere Treue in Schwierigkeiten ist unermesslich größer als alles, was wir uns verdienen könnten — ob uns nun Leben im Himmel oder auf der Erde in Aussicht steht. Ewig zu leben und unter Jesus Christus, unserem König, Jehova, den uns liebenden Vater, zu lobpreisen und ihm zu dienen — diese Aussicht erfüllt uns mit grenzenloser Freude. In übertragenem Sinn springen wir vor Freude.

      18. Was ist von den Nationen zu erwarten, da das Ende näher kommt, und was wird Jehova tun?

      18 In einigen Ländern werden wir immer noch verfolgt. Jesus wies in der Prophezeiung über den Abschluss des Systems der Dinge warnend darauf hin, was mit seinen wahren Jüngern geschehen würde: „Ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein“ (Matthäus 24:9). Das Ende kommt immer näher, und Satan wird die Nationen veranlassen, ihren Hass auf Jehovas Volk zu zeigen (Hesekiel 38:10-12, 14-16). Damit kommt für Jehova die Zeit, einzugreifen. Denn er sagt: „Ich werde mich gewiss als groß erweisen und mich heiligen und mich kundtun vor den Augen vieler Nationen; und sie werden erkennen müssen, dass ich Jehova bin“ (Hesekiel 38:23). Jehova wird seinen großen Namen heiligen und sein Volk befreien sowie der Verfolgung ein Ende machen. Daher gilt: „Glücklich ist der Mann, der die Prüfung erduldet“ (Jakobus 1:12).

      19. Was sollten wir tun, während wir den großen ‘Tag Jehovas’ erwarten?

      19 Während „Jehovas Tag“ näher rückt, sollten wir uns freuen, dass wir „für würdig erachtet“ werden, um Jesu Namens willen „in Unehre zu kommen“ (2. Petrus 3:10-13; Apostelgeschichte 5:41). Wie die ersten Christen wollen wir ununterbrochen fortfahren, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus und seine Königreichsregierung zu verkündigen — den Blick auf unseren Lohn in Jehovas gerechter neuer Welt gerichtet (Apostelgeschichte 5:42; Jakobus 5:11).

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