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Jesu Kommen oder Jesu Gegenwart — Was ist korrekt?Der Wachtturm 1996 | 15. August
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Das ist aus einem 1995 erschienenen Buch von Professor George Howard zu ersehen (Hebrew Gospel of Matthew). Im Mittelpunkt des Buches steht eine polemische Abhandlung gegen das Christentum aus dem 14. Jahrhundert, verfaßt von dem jüdischen Arzt Schemtow ben Isaak ibn Schaprut. Das Werk enthält den Text des Matthäusevangeliums in Hebräisch. Manches läßt darauf schließen, daß dieser Matthäustext sehr alt ist und ursprünglich in Hebräisch verfaßt worden ist und nicht erst zu Schemtows Zeiten aus dem Lateinischen oder Griechischen übersetzt wurde.c Daher kann er uns möglicherweise näheren Aufschluß darüber geben, was auf dem Ölberg gesagt wurde.
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Jesu Kommen oder Jesu Gegenwart — Was ist korrekt?Der Wachtturm 1996 | 15. August
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c Ein Beweis dafür ist, daß der Text 19mal ausgeschrieben oder abgekürzt den hebräischen Ausdruck „Der Name“ enthält. Professor Howard schreibt: „Diese Lesart des Gottesnamens in einem christlichen Dokument, das von einem jüdischen Polemiker zitiert wird, ist bemerkenswert. Wäre es eine hebräische Übersetzung eines griechischen oder lateinischen christlichen Dokuments, würde man in dem Text adonai [Herr] erwarten, nicht ein Symbol für den unaussprechlichen göttlichen Namen JHWH. ... Es ist unvorstellbar, daß er den unaussprechlichen Namen hinzugefügt hat. Alles deutet darauf hin, daß Schemtow bereits bei Erhalt des Matthäustextes den göttlichen Namen darin vorfand und daß er ihn wahrscheinlich beibehielt, um sich nicht der Auslassung schuldig zu machen.“ Die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift — mit Studienverweisen gebraucht das Matthäusevangelium von Schemtow (J2) als Stütze für die Verwendung des göttlichen Namens in den Christlichen Griechischen Schriften.
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