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Studie 5 — Der hebräische Text der Heiligen Schrift„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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Die Papyrussammlung Fouad (Fuad) 266 wurde 1939 in Ägypten entdeckt, und man hat festgestellt, daß sie aus dem 1. Jahrhundert v. u. Z. stammt. Sie enthält Teile aus 1. Mose und aus 5. Mose. In den Fragmenten von 1. Mose kommt der göttliche Name nicht vor, da der Text nur unvollständig erhalten ist. Aber in 5. Mose erscheint er an verschiedenen Stellen mitten im griechischen Text in hebräischer Quadratschrift.d
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Studie 5 — Der hebräische Text der Heiligen Schrift„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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14. (a) Was bezeugt Origenes bezüglich der Septuaginta? (b) Wann und wie wurde die Septuaginta gefälscht? (c) Welches Zeugnis müssen die ersten Christen gegeben haben, wenn sie die Septuaginta gebrauchten?
14 Interessanterweise findet sich der göttliche Name in Form des Tetragrammatons oder Tetragramms auch in der Septuaginta der sechsspaltigen, um 245 u. Z. vollendeten Hexapla des Origenes. In seinen Bemerkungen zu Psalm 2:2 schrieb Origenes, die Septuaginta betreffend: „In exakteren Handschriften ist dieser Name mit hebräischen Buchstaben geschrieben, aber nicht mit den modernen, sondern mit den alten.“e Es gibt überzeugende Beweise dafür, daß die Septuaginta zu einem frühen Zeitpunkt insofern gefälscht wurde, als man das Tetragrammaton durch Kýrios (Herr) und Theós (Gott) ersetzte. Da die ersten Christen Handschriften benutzten, die den göttlichen Namen enthielten, folgten sie in Verbindung mit ihrem Dienst sicherlich nicht dem jüdischen Brauch, diesen Namen nicht auszusprechen. Es muß ihnen möglich gewesen sein, direkt aus der Septuaginta für den Namen Jehovas Zeugnis abzulegen.
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