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  • Pilger und Puritaner — Wer waren sie?
    Erwachet! 2006 | Februar
    • Später fingen puritanische Geistliche an, Reue zu predigen. Sie warnten, Gott sei zwar barmherzig, aber wer seine Gesetze übertrete, käme geradewegs in die Hölle. Um die Menschen an der Kandare zu halten, malten diese Prediger das Höllenfeuer in den schillerndsten Farben aus. Der Prediger Jonathan Edwards beispielsweise sprach im 18. Jahrhundert einmal über das Thema „Sünder in den Händen eines zürnenden Gottes“. Mit seiner Beschreibung der Unterwelt jagte er seinen Zuhörern einen solchen Schrecken ein, dass andere Geistliche die verstörten Gemeindemitglieder, die jene Predigt gehört hatten, erst einmal wieder beruhigen mussten.

  • Pilger und Puritaner — Wer waren sie?
    Erwachet! 2006 | Februar
    • [Kasten/Bild auf Seite 13]

      DIE PURITANER UND DIE FEUERHÖLLE

      Mit ihrer Lehre von einer Feuerhölle widersprachen die Puritaner dem Wort Gottes. Die Bibel lehrt, dass die Toten ohne Bewusstsein sind und weder Qual noch Freude empfinden können (Prediger 9:5, 10). Davon abgesehen ist die Idee einer feurigen Qual dem wahren Gott nie auch nur ‘im Herzen aufgekommen’ (Jeremia 19:5; 1. Johannes 4:8). Er bittet Sünder eindringlich, sich zu ändern, und selbst reuelose Missetäter behandelt er menschenwürdig (Hesekiel 33:11). Im Gegensatz zu diesen biblischen Wahrheiten beschrieben die puritanischen Prediger Gott oft als grausam und rachsüchtig. Auch leisteten sie einer herzlosen Einstellung zum Leben Vorschub, nach der man Gegner auch durch Gewalt zum Schweigen bringen durfte.

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