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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1986
w86 15. 3. S. 30

Jehova sorgt für die Bedürfnisse auf Trinidad

DAS Königreichspredigtwerk auf Trinidad und auf der Nachbarinsel Tobago hat seit den kleinen Anfängen im Jahre 1912 schon mehrere Höhepunkte erlebt. Der jüngste Höhepunkt war die Fertigstellung und die Bestimmungsübergabe eines neuen Zweiggebäudes außerhalb der Hauptstadt Port of Spain im März 1985. Das neue Gebäude wurde dringend benötigt, denn seit dem Bau der alten Zweiggebäude auf Trinidad hat die Zahl der Königreichsverkündiger um 79 Prozent zugenommen.

Es war nicht leicht, auf der kleinen, dichtbevölkerten Insel ein geeignetes Stück Land zu finden. Außerdem sind die Grundstückspreise und die Baukosten sehr hoch. Doch Jehova sorgte für alle Bedürfnisse. Man fand ein schönes, günstig gelegenes Grundstück an der Schnellstraße zum Flughafen. Das Projekt wurde von den Brüdern hervorragend unterstützt. Fast jeder Königreichsverkündiger auf Trinidad hatte einen Anteil an der Bautätigkeit.

An jedem Wochenende kam aus einer der Versammlungen eine Gruppe von Helfern, während die Brüder aus einer anderen Versammlung Nahrungsmittel und Erfrischungen beisteuerten. Zwei- oder dreimal in der Woche wurde auch in den Abendstunden gearbeitet. Sogar in der Regenzeit ging es mit dem Bau gut voran. Als die erste Decke gegossen wurde, wirkten über 350 Brüder mit, die den Beton in Eimern von Hand zu Hand weiterreichten. Die Nachbarn, die Hindus sind, konnten darüber nur staunen. So bot sich die Gelegenheit, ihnen Zeugnis zu geben.

Die Baukosten wurden mit demselben ganzherzigen Geist aufgebracht. Schwestern spendeten sogar ihren Goldschmuck, dessen Verkaufserlös dann für den Bau verwendet werden sollte. Ein achtjähriger Junge schrieb folgendes: „Ich arbeite gern am Zweiggebäude mit, aber weil mein Vater ein Rückenleiden hat und nicht schwer arbeiten darf, kann ich nur selten kommen. Ich schicke Euch daher das Geld, das ich gespart habe, um das Werk zu unterstützen.“

Während der gesamten Bauzeit war die Hilfe Jehovas deutlich zu erkennen. Hilary Charles, der die Bauarbeiten beaufsichtigte, erinnerte sich, daß man einmal nur noch zehn Säcke Zement hatte und in der Zementfabrik telefonisch neuen bestellte. Er erzählte: „Zement war Mangelware. Man sagte uns, daß vor der nächsten Woche nichts zu machen sei. Das war gegen neun Uhr morgens. Um zwei Uhr nachmittags sah ich, daß Zement angeliefert wurde. Der Fahrer sagte: ‚Die Ladung Zement war eigentlich für jemand anders bestimmt, aber ich habe den Auftrag erhalten, ihn hierher zu bringen.‘ Er konnte das nicht begreifen. Es war der Hand Jehovas zuzuschreiben.“

Der Eingang des zweigeschossigen, T-förmigen Gebäudes befindet sich auf der Südseite. Zur Rechten der schönen Eingangshalle ist der Königreichssaal, in dem etwa 200 Personen Platz finden, und zur Linken ein geräumiges Büro. In dem langgestreckten Teil des Gebäudes sind im Erdgeschoß die Druckerei, die Versandabteilung und die Wäscherei untergebracht. Darüber befinden sich die Küche, der Speisesaal und der Wohnbereich — acht Zimmer, jedes mit eigenem Bad. Über dem Büro wurden eine kleine Bibliothek und ein Gemeinschaftsraum eingerichtet.

Am 16. März 1985, einem Samstag, war die Bestimmungsübergabe. Milton G. Henschel, ein Glied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, hielt die Ansprache. Er sagte: „Jehova weiß nicht nur, wie man für etwas sorgt, er weiß auch, was wir benötigen.“ Ja, das neue Gebäude ist ein Geschenk Jehovas. Das Programm der Bestimmungsübergabe endete mit einem inbrünstigen Gebet zu Jehova. Alle waren überglücklich.

Jehovas Zeugen auf Trinidad und Tobago freuen sich über die Mehrung, die Jehova gibt. Und sie drängen voran und schauen nach weiterem Wachstum aus, während Gott fortfährt, für ihre Bedürfnisse als Königreichsverkündiger zu sorgen.

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