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    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2019 | November
    • WIE WIR BEI JEHOVA ANERKENNUNG FINDEN

      3. Warum wurden am jährlichen Sühnetag Opfer dargebracht?

      3 Erstens: Wir brauchen Jehovas Anerkennung, damit er unsere Opfer annimmt. Am jährlichen Sühnetag versammelte sich das Volk Israel und es wurden Tieropfer dargebracht. Diese Opfer erinnerten die Israeliten daran, dass sie von Sünde gereinigt werden mussten. Bevor der Hohe Priester jedoch Opferblut ins Allerheiligste bringen konnte, musste er etwas anderes tun – etwas, das wichtiger war als die Vergebung der Sünden des Volkes.

      Der israelitische Hohe Priester betritt am Sühnetag das Allerheiligste mit Räucherwerk und glühenden Kohlen

      (Siehe Absatz 4)d

      4. Was tat der Hohe Priester gemäß 3. Mose 16:12, 13, wenn er am Sühnetag das erste Mal das Allerheiligste betrat? (Siehe Titelbild.)

      4 Lies 3. Mose 16:12, 13. Stellen wir uns diese Szene am Sühnetag vor: Der Hohe Priester geht in die Stiftshütte. Er wird das Allerheiligste an diesem Tag drei Mal betreten. Beim ersten Mal hat er in der einen Hand einen Behälter mit duftendem Räucherwerk, in der anderen einen goldenen Feuerbehälter voll glühender Kohlen. Am Vorhang vor dem Allerheiligsten bleibt er kurz stehen. Dann betritt er ehrfurchtsvoll das Allerheiligste und stellt sich vor die Bundeslade. Er steht jetzt sozusagen vor Jehova Gott. Vorsichtig schüttet er das heilige Räucherwerk auf die glühenden Kohlen und im Raum verbreitet sich ein aromatischer Duft.b Später kommt er mit dem Blut der Sündopfer wieder. Interessanterweise verbrennt der Hohe Priester das Räucherwerk, bevor er das Blut der Sündopfer darbringt.

      5. Was können wir daraus lernen, dass am Sühnetag Räucherwerk verwendet wurde?

      5 Was können wir daraus lernen, dass am Sühnetag Räucherwerk verwendet wurde? Gemäß der Bibel sind annehmbare Gebete von treuen Dienern Jehovas wie Räucherwerk (Ps. 141:2; Offb. 5:8). Der Hohe Priester brachte das Räucherwerk ja voller Ehrfurcht zu Jehova. Wenn wir heute zu Jehova beten, tun wir das ebenfalls voller Ehrfurcht. Wir sind von Herzen dafür dankbar, dass wir zum Schöpfer des Universums kommen dürfen und ihm so nahestehen können wie ein Kind seinem Vater (Jak. 4:8). Wir dürfen seine Freunde sein! (Ps. 25:14). Das erfüllt uns mit so großer Dankbarkeit, dass wir ihn nie enttäuschen möchten.

      6. Welche Parallele lässt sich daraus ziehen, dass der Hohe Priester Räucherwerk verbrannte, bevor er Tieropfer darbrachte?

      6 Der Hohe Priester musste das Räucherwerk verbrennen, bevor er Tieropfer darbringen konnte. So konnte er sicher sein, dass es für Gott annehmbar war, wenn er die Opfer darbrachte. Welche Parallele lässt sich hier ziehen? Bevor Jesus auf der Erde sein Leben opfern konnte, musste er etwas sehr Wichtiges tun – etwas, das wichtiger war, als die Grundlage für die Rettung der Menschheit zu legen. Was war das? Er musste die Voraussetzung dafür schaffen, dass Jehova sein Opfer annehmen konnte, indem er sein Leben lang treu und gehorsam blieb. So würde er beweisen, dass es am besten ist, so zu leben, wie Jehova es für richtig hält. Jesus würde die Souveränität oder Herrschaftsweise seines Vaters rechtfertigen, das heißt beweisen, dass sie richtig und gerecht ist.

      7. Wie machte Jesus seinem Vater durch seine Lebensführung immer Freude?

      7 Als Jesus auf der Erde lebte, hielt er sich immer an Jehovas gerechte Maßstäbe. Keine Versuchung oder Prüfung, nicht einmal sein bevorstehender qualvoller Tod, konnten ihn davon abbringen, für die Herrschaftsweise seines Vaters einzutreten (Phil. 2:8). In schwierigen Situationen betete Jesus „mit starkem Schreien und Tränen“ (Heb. 5:7). Seine innigen Gebete kamen aus einem loyalen Herzen und stärkten seinen Wunsch, treu zu bleiben. Für Jehova waren diese Gebete wie der Duft von aromatischem Räucherwerk. Jesus hat seinem Vater durch seine Lebensführung immer große Freude gemacht und dessen Souveränität gerechtfertigt.

      8. Wie können wir uns an Jesus ein Beispiel nehmen?

      8 Wir können uns an Jesus ein Beispiel nehmen und unser Möglichstes tun, Jehova zu gehorchen und ihm treu zu bleiben. In Prüfungen bitten wir ihn von ganzem Herzen um Hilfe, weil wir ihm Freude machen möchten. So zeigen wir, dass wir seine Herrschaftsweise unterstützen. Uns ist klar: Jehova nimmt unsere Gebete nicht an, wenn wir Dinge tun, die er verurteilt. Halten wir uns jedoch an Jehovas Maßstäbe, können wir darauf vertrauen, dass unsere von Herzen kommenden Gebete für ihn wie duftendes Räucherwerk sind. Und wir können sicher sein, dass sich unser himmlischer Vater über unseren treuen Gehorsam freut (Spr. 27:11).

  • Was wir aus dem dritten Buch Mose lernen können
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2019 | November
    • b Das in der Stiftshütte verbrannte Räucherwerk war heilig und wurde im alten Israel nur für die Anbetung Jehovas verwendet (2. Mo. 30:34-38).

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