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Hoffnung finden, wenn man alles verloren hatErwachet! 2015 | Mai
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MENSCHEN können aus den verschiedensten Gründen das Dach über dem Kopf verlieren. Manche erleben persönliche Tragödien, wie Joe. Dann gibt es Aussteiger, die versuchen, dem „sinnlosen Alltagstrott“ zu entkommen, wie Martín. Und wieder andere werden durch Armut oder Naturkatastrophen in die Obdachlosigkeit getrieben, durch häusliche Gewalt, Drogen- oder Alkoholmissbrauch, psychische Krankheiten, Wohnungsnot oder Arbeitslosigkeit.
Während das Bild von Menschen ohne Zuhause früher typischerweise mit Entwicklungsländern, Kriegsgebieten oder Wirtschaftskrisen in Verbindung gebracht wurde, hat sich inzwischen „herausgestellt, dass es sich um ein enormes Problem handelt, das auch die meisten Industrieländer haben“, sagt der Psychologieprofessor Paul Toro.a Dazu trägt womöglich auch die Funktionsweise von staatlichen Versorgungssystemen für einkommensschwache Haushalte bei sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
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Hoffnung finden, wenn man alles verloren hatErwachet! 2015 | Mai
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a Konflikte, Gewalthandlungen oder Verfolgung haben schon Millionen aus ihren Häusern vertrieben und sie so zu Flüchtlingen bzw. Binnenflüchtlingen gemacht. Auf diese Thematik geht die Erwachet!-Ausgabe vom 22. Januar 2002 ein.
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