-
Augen auf beim EnergieverbrauchErwachet! 2017 | Nr. 5
-
-
HAUSHALT
Die Raumtemperatur sinnvoll regulieren. Bei einer Studie in Großbritannien wurde untersucht, wie im Jahresverlauf Energie eingespart werden kann. Das Ergebnis? Am meisten wurde gespart, wenn die Raumtemperatur im Winter um nur zwei Grad heruntergedreht wurde. Derek aus Kanada sagt: „Statt die Heizung voll aufzudrehen, ziehen wir im Winter Pullover an. So sparen wir Heizkosten.“
Auch in wärmeren Klimazonen lässt sich Energie sparen. Rodolfo lebt auf den Philippinen und stellt die Temperatur bei seinem Klimagerät so ein, dass es sich seltener einschalten muss. Er erklärt: „So sparen wir Geld und schonen die Umwelt.“
Richtig lüften. Gekühlte oder erwärmte Luft sollte man nicht über geöffnete Fenster oder Türen entweichen lassen. Je länger eine Tür bei kaltem Wetter offen steht, desto mehr Heizenergie muss aufgewendet werden.a
Man kann auch noch einen Schritt weitergehen und den Energieverlust durch bauliche Maßnahmen senken. John aus Großbritannien zum Beispiel hat sein Haus besser isoliert und energieeffiziente Fenster eingebaut.
Auf energieeffiziente Beleuchtung umsteigen. Jennifer, die bereits zitiert wurde, erzählt: „Wir sind von klassischen Glühbirnen auf Energiesparlampen umgestiegen.“ Sie kosten zwar meist mehr als herkömmliche Glühlampen, verbrauchen aber deutlich weniger Strom. So spart man auf lange Sicht Geld.
-
-
Augen auf beim EnergieverbrauchErwachet! 2017 | Nr. 5
-
-
ALLTAG
Weniger Warmwasser verbrauchen. Gemäß einer australischen Studie „entfallen durchschnittlich 1,3 % des Energieverbrauchs in Städten auf die Erzeugung von Warmwasser. Für den Einzelhaushalt macht die Warmwassererzeugung 27 % des gesamten Energieverbrauchs aus.“
Verwendet man weniger warmes Wasser, spart das Energie. Victor aus Südafrika sagt: „Wir versuchen beim Duschen möglichst wenig heißes Wasser zu verbrauchen.“ Der Wissenschaftler Steven Kenway sagt dazu: „Sparsamer Umgang mit warmem Wasser ist eine echte Win-win-Situation: Weniger Wasser- und Energieverbrauch beim Endverbraucher bedeutet für die Versorgungsunternehmen weniger Energiebedarf. Dadurch sparen beide Seiten.“
Einfach mal abschalten. Viele Geräte wechseln beim Ausschalten in den Stand-by-Betrieb und verbrauchen weiter Strom. Dazu gehören Lampen, Haushaltsgeräte und elektronische Geräte wie Fernseher und Computer. Fachleute empfehlen, bei solchen Geräten den Stecker zu ziehen oder abschaltbare Steckdosenleisten zu verwenden. Das macht auch Fernando: „Wenn ich ein Licht oder ein Gerät nicht brauche, schalte ich es aus oder ziehe den Stecker.“
-