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Sag nicht nur: „Haltet euch warm und wohlgenährt“Der Wachtturm 1986 | 15. Oktober
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1. Wie geriet ein Bruder in Nigeria in Not?
MAN schätzt, daß Lebechi Okwaraocha vor 1880 geboren wurde; somit ist er jetzt über hundert Jahre alt. Von seinen nigerianischen Eltern erbte er den „Juju“, den er verehrte. Als er bereits über 80 war, begann er mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren. Er wandte das Gelernte an und wurde getauft. Nun ist er schon seit etwa 30 Jahren ein Zeuge. Vor kurzem wurden er und seine 72jährige Frau, die der anglikanischen Kirche angehört, nach einem sehr heftigen Regenfall von den Versammlungsältesten besucht. Beide waren verzweifelt — der Boden ihrer strohgedeckten Hütte stand unter Wasser, und sie hatten keine Verwandten, die ihnen eine Unterkunft hätten bieten oder ihnen beim Reparieren hätten helfen können.
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Sag nicht nur: „Haltet euch warm und wohlgenährt“Der Wachtturm 1986 | 15. Oktober
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Auch in unserer Zeit haben Älteste (unter Berücksichtigung der Landesgesetze) bei Hilfsaktionen — nach Überschwemmungen, Erdrutschen, Flutwellen, Tornados oder Erdbeben — die Führung übernommen und dadurch ‘persönlich Interesse gezeigt für die anderen’ (Philipper 2:3, 4).
6. Wie reagierten die Ältesten bei einer Katastrophe in Kalifornien?
6 In der Zeitschrift Erwachet! vom 8. Oktober 1986 wird von einem Beispiel berichtet, das das Christentum in Aktion zeigt. Bei einer Überschwemmung nach einem Deichbruch in Kalifornien (USA) schritten Älteste zur Tat. Diese geistigen Hirten überprüften sofort, ob von ihrer Herde jemand fehlte oder medizinische Hilfe, Nahrungsmittel oder eine Unterkunft brauchte. Die Ältesten sprachen ihre Aktion mit dem Hauptbüro der Zeugen Jehovas ab. Es wurde ein Hilfskomitee gegründet, und die Zeugen, die zur Unterstützung eintrafen, wurden in Mannschaften eingeteilt, um die beschädigten Häuser zu säubern und zu reparieren. Die Ältesten überwachten auch den Kauf und die Verteilung von Materialien. Dies veranschaulicht, daß im Falle eines solchen besonderen Bedürfnisses ‘jeder Jünger bestimmen’ kann, was er gemäß seinen Möglichkeiten geben oder tun möchte, aber es wäre weise, die Aufseher am Ort zu Rate zu ziehen und um Anleitung zu bitten. (Vergleiche Apostelgeschichte 11:27-30.)
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