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    • Was sagt die Bibel über Homosexualität?

      Röm. 1:24-27: „Gott [überließ sie] entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden ... Gott [übergab] sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.“

      1. Tim. 1:9-11: „Das Gesetz [ist] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ..., sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, ... Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, ... und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes.“ (Vergleiche 3. Mose 20:13.)

      Jud. 7: „Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte [werden], nachdem sie ... über die Maßen Hurerei begangen hatten und dem Fleisch zu unnatürlichem Gebrauch nachgegangen waren, uns dadurch als ein warnendes Beispiel hingestellt, daß sie die richterliche Strafe ewigen Feuers erleiden.“ (Mit dem von dem Namen Sodom abgeleiteten Wort „Sodomie“ bezeichnet man im englischen Sprachraum gewöhnlich ein homosexuelles Verhalten. Vergleiche 1. Mose 19:4, 5, 24, 25.)

      Welche Einstellung haben wahre Christen gegenüber denen, die sich früher homosexuell betätigten?

      1. Kor. 6:9-11: „Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, ... werden Gottes Königreich ererben. Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.“ (Wer seine früheren unreinen Handlungen aufgibt, sich nach Jehovas gerechten Maßstäben ausrichtet und an seine durch Christus getroffene Vorkehrung zur Vergebung der Sünden Glauben ausübt, kann sich, ungeachtet seines früheren Verhaltens, eines reinen Standes vor Gott erfreuen. Wenn er sich geändert hat, kann er in der Christenversammlung willkommen geheißen werden.)

      Wahre Christen wissen, daß selbst tiefverwurzelte falsche Begierden für jemanden, der Jehova wirklich wohlgefallen möchte, nicht unüberwindbar sind, selbst wenn sie auf Vererbung beruhen oder physische Ursachen oder Umwelteinflüsse dabei eine Rolle spielen mögen. Manche Menschen sind überaus emotional veranlagt. In der Vergangenheit mögen sie Zornausbrüchen freien Lauf gelassen haben; aber eine Erkenntnis des Willens Gottes, der Wunsch, ihm wohlzugefallen, und die Hilfe seines Geistes haben es ihnen ermöglicht, Selbstbeherrschung zu entwickeln. Ein Alkoholiker zum Beispiel kann sich aufgrund der richtigen Motivation des Alkohols enthalten und somit vermeiden, ein Trunkenbold zu werden. Auf ähnliche Weise mag sich jemand sehr stark zu Personen seines eigenen Geschlechts hingezogen fühlen; wenn er aber den Rat des Wortes Gottes beachtet, kann er sich vor homosexuellen Handlungen bewahren. (Siehe Epheser 4:17-24.) Jehova erlaubt uns nicht, den Gedanken zu hegen, ein falsches Verhalten mache eigentlich nichts aus; freundlich, aber bestimmt warnt er uns vor den Folgen und bietet denen ausreichende Hilfe, die den Wunsch haben, „die alte Persönlichkeit mit ihren Handlungen“ abzustreifen und sich mit „der neuen Persönlichkeit“ zu kleiden (Kol. 3:9, 10).

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    • Jemand könnte sagen:

      „Wie denken Sie über Homosexualität?“

      Darauf könnte man erwidern: „Mein Standpunkt entspricht dem der Bibel. Ich glaube, daß das, was sie zu sagen hat, weit wichtiger ist als irgendeine menschliche Ansicht, weil sie uns die Gedanken des Schöpfers der Menschheit mitteilt [1. Kor. 6:9-11]. Wie Sie sehen, betätigten sich einige derer, die Christen wurden, zuvor homosexuell. Doch aus Liebe zu Gott und mit der Hilfe seines Geistes änderten sie sich.“

      Oder man könnte sagen: „Ich habe festgestellt, daß viele, die der Meinung sind, man solle einen homosexuellen Lebenswandel nicht brandmarken, die Bibel nicht für das Wort Gottes halten. Darf ich fragen, wie Sie über die Bibel denken?“ Gibt die Person vor, an die Bibel zu glauben, könnte man hinzufügen: „Bei der Homosexualität handelt es sich nicht um eine neue Streitfrage. Die Bibel zeigt in sehr deutlicher Sprache den unveränderlichen Standpunkt Jehovas. [Verwende wenn möglich Stoff von Seite 392, 393.]“ Äußert die Person Zweifel an der Existenz Gottes oder an der Bibel, könnte man hinzufügen: „Gäbe es keinen Gott, dann wären wir ihm natürlich auch nicht verantwortlich und könnten so leben, wie es uns gefällt. Die eigentliche Frage ist also: Gibt es einen Gott, und verdanke ich ihm meine Existenz? [Vielleicht auch: Ist die Bibel von Gott inspiriert?]“ (Verwende Gedanken von Seite 185—192 oder 60—70.)

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