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  • Er „wuchs heran bei Jehova“
    Ahmt ihren Glauben nach
    • Beispielhaft trotz schlechter Einflüsse

      11, 12. (a) Was war der Hauptfehler von Hophni und Pinehas? (b) Wie zeigte sich ihre Verdorbenheit beim Stiftshüttendienst? (Dazu auch die Fußnote.)

      11 Schon in jungen Jahren wurde Samuel Zeuge schlimmster Verdorbenheit. Eli hatte zwei Söhne, Hophni und Pinehas. Samuel berichtet von ihnen: „Die Söhne Elis nun waren nichtsnutzige Männer; sie erkannten Jehova nicht an“ (1. Sam. 2:12). Die beiden Gedanken in diesem Vers gehen Hand in Hand. Hophni und Pinehas waren „nichtsnutzige Männer“, denn sie hatten keine Achtung vor Jehova und hielten nichts von seinen gerechten Maßstäben und Forderungen. Das war der Grund, warum sie so unverfroren sündigten.

      12 Gott hatte in seinem Gesetz genau festgelegt, welche Pflichten die Priester hatten und wie die Opfer darzubringen waren. Schließlich stellten diese Opfer Gottes Mittel zur Sündenvergebung dar. Der Opfernde konnte dadurch in Gottes Augen wieder rein dastehen und von ihm gesegnet und geleitet werden. Hophni und Pinehas brachten ihre Mitpriester jedoch dazu, die Opfer äußerst respektlos zu behandeln.c

      13, 14. (a) Wie haben die Schlechtigkeiten im Bereich der Stiftshütte aufrichtige Menschen zweifellos berührt? (b) Wieso versagte Eli nicht nur als Vater, sondern auch als Hoher Priester?

      13 Stellen wir uns vor, wie Samuel mit weit aufgerissenen Augen diese schlimmen Missstände beobachtete, gegen die nichts unternommen wurde. Wie viele Menschen mag er gesehen haben — oft arme, einfache, geplagte Leute —, die zur heiligen Stiftshütte kamen und hofften, Trost und Kraft zu finden, aber dann enttäuscht, verletzt oder gedemütigt von dort weggingen! Und wie hat es ihn wohl berührt, als er mitbekam, dass Hophni und Pinehas auch noch Jehovas Gesetze über Sexualmoral missachteten? Sie hatten intime Beziehungen mit Frauen, die bei der Stiftshütte dienten (1. Sam. 2:22). Vielleicht hoffte Samuel, Eli würde etwas dagegen unternehmen.

      Die Schlechtigkeit der Söhne Elis muss Samuel schwer zu schaffen gemacht haben

      14 Eli war in der besten Position, die sich anbahnende Katastrophe zu verhindern. Als Hoher Priester war er für das verantwortlich, was an der Stiftshütte geschah. Und als Vater war es seine Pflicht, seine Söhne zurechtzuweisen, denn sie schadeten nicht nur sich selbst, sondern auch unzähligen ihrer Landsleute. Eli versagte jedoch nicht nur als Vater, sondern auch als Hoher Priester. Er erteilte seinen Söhnen nur einen milden Verweis. (Lies 1. Samuel 2:23-25.) Dabei hätten sie aber viel strenger angefasst werden müssen. Immerhin stand auf das, was sie taten, die Todesstrafe.

      15. Welche harte Botschaft sandte Jehova Eli, und wie reagierte die Familie auf die Warnung?

      15 Die Dinge spitzten sich so zu, dass Jehova einen „Mann Gottes“, einen nicht namentlich genannten Propheten, mit einer deutlichen Strafankündigung zu Eli sandte. Jehova ließ ihm sagen: „Du fährst fort, deine Söhne mehr zu ehren als mich.“ Gott prophezeite deshalb, dass Elis Söhne an ein und demselben Tag sterben würden und dass auf seine Familie großes Leid zukäme. Sie würde sogar ihre Sonderstellung in der Priesterschaft verlieren. Bewirkte diese nachdrückliche Warnung etwas? Der Bibelbericht lässt keinen Gesinnungswandel in Elis Familie erkennen (1. Sam. 2:27 bis 3:1).

  • Er „wuchs heran bei Jehova“
    Ahmt ihren Glauben nach
    • c Der Bericht liefert zwei Beispiele für Respektlosigkeit. Im Gesetz war genau festgelegt, welche Teile einer Opfergabe den Priestern als Nahrung zustanden (5. Mo. 18:3). Die gewissenlosen Priester in der Stiftshütte handhabten das jedoch ganz anders: Sie ließen ihre Diener mit einer großen Gabel in den Kessel stoßen und die guten Fleischstücke, die sie dabei erwischten, einfach wegnehmen. Und wenn jemand sein Opfer zum Altar brachte, bedrängte ihn ein Diener dieser unverschämten Priester, ihm schon rohes Fleisch zu geben, bevor das Fett für Jehova verbrannt worden war (3. Mo. 3:3-5; 1. Sam. 2:13-17).

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