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Gottesfürchtige Familien der Vergangenheit — Ein Beispiel für unsere ZeitDer Wachtturm 1995 | 15. September
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Jahre später jedoch, nachdem Jakob in das Land Kanaan gezogen war, war ihm anscheinend nicht bewußt, daß seine Tochter Dina die gefährliche Gewohnheit entwickelt hatte, mit heidnischen Kanaaniterinnen Umgang zu habena (1. Mose 34:1). Er handelte auch nicht, als er heidnische Gegenstände der Verehrung in seinem Haushalt bemerkte. Auf jeden Fall griff Jakob ein, nachdem Dina tragischerweise von einem Kanaaniter vergewaltigt worden war, und gab die Anweisung: „Schafft die fremdländischen Götter weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch“ (1. Mose 35:2-4).
Christliche Väter müssen wachsam sein, wenn es um das Geistiggesinntsein ihrer Familie geht. Sollte das geistige Wohlergehen der Familie ernsthaft gefährdet sein, wie es der Fall wäre, wenn sich unmoralische Literatur im Haus befände oder man dort schädliche Musik hören würde, dann müssen sie entschieden handeln.
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Gottesfürchtige Familien der Vergangenheit — Ein Beispiel für unsere ZeitDer Wachtturm 1995 | 15. September
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a Es sei erwähnt, daß dem ein entschlossenes Handeln von Jakobs Seite vorausgegangen war, wodurch er seine Familie vor dem Einfluß der Kanaaniter schützen wollte. Er errichtete einen Altar, durch dessen Machart er sich zweifellos von seinen kanaanitischen Nachbarn absonderte (1. Mose 33:20; 2. Mose 20:24, 25). Zudem schlug er das Lager außerhalb der Stadt Sichem auf und sorgte für eine eigene Wasserversorgung (1. Mose 33:18; Johannes 4:6, 12). Dina muß sich daher völlig im klaren darüber gewesen sein, daß Jakob nicht wollte, daß sie mit den Kanaanitern Umgang hatte.
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