-
Die Bibel — dazu bestimmt, verstanden zu werdenDer Wachtturm 1994 | 1. Oktober
-
-
Als man Jesus fragte: „Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?“, gab er zur Antwort: „Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt.“ Über ihn war vorhergesagt worden, daß er ‘seinen Mund zu Gleichnissen auftun und Dinge verkündigen würde, die verborgen waren’ (Matthäus 13:10, 11, 35). Jesus redete also in Gleichnissen, um die zufällig vorübergehenden und neugierigen Zuhörer von denen zu trennen, die aufrichtig interessiert waren. Jesu Jünger bewiesen ihr aufrichtiges Interesse, als sie bei einer Begebenheit mit Jesus in ein Haus gingen und sagten: „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld“ (Matthäus 13:36).
-
-
Die Bibel — dazu bestimmt, verstanden zu werdenDer Wachtturm 1994 | 1. Oktober
-
-
Jesus verwendete manchmal Gleichnisse, um zu veranschaulichen, wie die Menschen auf die Königreichsbotschaft reagieren oder dies zu tun versäumen. Er ließ erkennen, daß manche keine Fortschritte machen würden, weil sie sich durch Verfolgung von seiten ihrer Freunde und Angehörigen abhalten ließen. Andere würden sich ihre Wertschätzung für die Königreichsbotschaft durch „Drangsal oder Verfolgung“ zerstören lassen. Noch andere würden zulassen, daß die alltäglichen Dinge des Lebens, „die Sorgen dieses Systems der Dinge und die trügerische Macht des Reichtums“, jegliche möglicherweise vorhandene Liebe für die gute Botschaft verdrängen. Andererseits würde es Menschen geben, die freudig reagieren würden, bereit, das kostbare Wort zu hören und den Sinn davon zu erfassen. Es sind Menschen, die „seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten“, die — angeblich im Namen Jesu Christi — in der Christenheit getan werden. Sie wollen unbedingt im Weg Jehovas unterwiesen werden und deshalb verstehen, was sie in der Bibel lesen (Matthäus 13:3-9, 18-23; Hesekiel 9:4; Jesaja 2:2-4).
-