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  • „Er sagte ihnen nichts, ohne in Bildern zu reden“
    „Komm, folge mir nach“
    • 2 Gute Sprachbilder vergisst man tatsächlich nicht so schnell. Ein Autor schrieb, dass durch Sprachbilder „aus Ohren Augen“ werden und „im Sinn der Zuhörer Bilder entstehen“. Sie machen es leichter, selbst abstrakte Gedanken zu erfassen, weil es oft einfacher ist, in Bildern zu denken. Sprachbilder und Gleichnisse erfüllen Worte mit Leben und prägen uns Lehren fest ein.

  • „Er sagte ihnen nichts, ohne in Bildern zu reden“
    „Komm, folge mir nach“
    • Warum Jesus in Bildern redete

      4, 5. Warum redete Jesus in Bildern?

      4 Aus der Bibel erfahren wir zwei wichtige Gründe, weshalb Jesus in Bildern redete. Erstens erfüllte sich dadurch eine Prophezeiung. In Matthäus 13:34, 35 lesen wir: „All das teilte Jesus den Leuten in Bildern mit. Ja, er sagte ihnen nichts, ohne in Bildern zu reden, damit sich erfüllte, was durch den Propheten angekündigt worden war: ‚Ich werde meinen Mund öffnen und in Bildern reden.‘“ Der hier erwähnte Prophet war der Schreiber von Psalm 78:2. Er verfasste diese Worte unter dem Einfluss des Geistes Gottes Jahrhunderte vor Jesu Geburt. Das heißt, Jehova hatte schon lange im Voraus festgelegt, dass der Messias beim Lehren in Bildern reden würde. Demnach muss Jehova dieser Lehrmethode hohen Wert beimessen.

      5 Zweitens sprach Jesus in Bildern, um, wie er selbst erklärte, diejenigen auszusondern, deren Herz „unempfänglich geworden“ war (Matthäus 13:10-15; Jesaja 6:9, 10). Wie kam es, dass durch seine Bilder die Beweggründe der Menschen aufgedeckt wurden? In manchen Fällen mussten die Zuhörer nachfragen, um den tieferen Sinn seiner Worte zu verstehen. Demütige Menschen waren dazu bereit, hochmütige und desinteressierte dagegen nicht (Matthäus 13:36; Markus 4:34). So wurde durch Jesu Art zu lehren die Wahrheit denjenigen, die von Herzen danach hungerten, enthüllt und gleichzeitig vor Menschen mit einem stolzen Herzen verhüllt.

      6. Welche Vorteile hatte es, dass Jesus so anschaulich lehrte?

      6 Es hatte noch weitere Vorteile, dass Jesus so anschaulich lehrte. Er weckte dadurch das Interesse der Menschen und fesselte sie. Jesus ließ vor ihrem geistigen Auge Bilder entstehen, die leicht zu begreifen waren. Wie schon eingangs erwähnt, konnten die Zuhörer seine Worte dadurch besser behalten. Die in Matthäus 5:3 bis 7:27 aufgezeichnete Bergpredigt belegt eindrucksvoll, wie oft Jesus in Bildern sprach. In dieser Rede hat man mehr als 50 Redefiguren gezählt. Wenn man bedenkt, dass sie in ungefähr 20 Minuten vorgetragen werden kann, kommt auf durchschnittlich je 20 Sekunden eine Redefigur! Jesus war sich zweifellos bewusst, wie wertvoll es ist, sich in Bildern auszudrücken.

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