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Gott ist es, „der es wachsen lässt“Der Wachtturm 2008 | 15. Juli
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7. Wofür stehen der Samen und die unterschiedlichen Bodenarten?
7 Beachtenswert ist, dass Jesus nicht von unterschiedlichen Samenarten sprach, sondern nur von einer Samenart, die auf unterschiedliche Bodenarten trifft, und zwar mit jeweils anderem Ergebnis. Der erste Bodentyp ist hart oder festgetreten, beim zweiten ist die Bodenschicht zu dünn, der dritte Boden ist von Dornen überwuchert, und beim vierten handelt es sich um Boden von ausgezeichneter Qualität, der gute Frucht trägt (Luk. 8:8). Wofür steht der Samen in dem Gleichnis? Für die Königreichsbotschaft aus Gottes Wort (Mat. 13:19). Was stellen die verschiedenen Bodenarten dar? Menschen mit unterschiedlichem Herzenszustand. (Lies Lukas 8:12, 15.)
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Gott ist es, „der es wachsen lässt“Der Wachtturm 2008 | 15. Juli
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Die Verantwortung derer, die das Wort hören
10. Was entscheidet darüber, ob sich ein Hörer des Wortes als guter Boden erweist oder nicht?
10 Ist denn die Reaktion derer, die das Wort hören, vorherbestimmt? Nein. Ob sie sich als guter Boden erweisen oder nicht, liegt an ihnen selbst. Und jemandes Herzenszustand kann sich auch ändern — zum Positiven wie zum Negativen (Röm. 6:17). Jesus erwähnte in seinem Gleichnis, sobald einige das Wort gehört hätten, käme der Satan und nehme es weg. So weit muss es allerdings nicht kommen. In Jakobus 4:7 werden Christen aufgefordert, dem Teufel zu widerstehen, worauf er vor ihnen fliehen werde. Jesus beschrieb andere, die das Wort zu Anfang freudig annehmen, dann aber aufgeben, weil sie „keine Wurzel in sich“ haben. Diener Gottes dagegen werden ermahnt, „verwurzelt und fest gegründet“ zu sein, damit sie völlig imstande seien zu begreifen, „welches die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, und die Liebe des Christus zu erkennen, die die Erkenntnis übersteigt“ (Eph. 3:17-19; Kol. 2:6, 7).
11. Wie lässt sich vermeiden, dass das Wort durch Sorgen und Reichtum erstickt wird?
11 Von manchen Hörern des Wortes wird gesagt, sie würden zulassen, dass „die Sorgen dieses Systems der Dinge und die trügerische Macht des Reichtums“ eindringen und das Wort ersticken (1. Tim. 6:9, 10). Wie lässt sich das vermeiden? Der Apostel Paulus riet: „Eure Lebensweise sei frei von Geldliebe, indem ihr mit den vorhandenen Dingen zufrieden seid. Denn er hat gesagt: ‚Ich will dich keineswegs im Stich lassen noch dich irgendwie verlassen‘ “ (Heb. 13:5).
12. Warum tragen die, deren Herzensboden gut ist, unterschiedlich viel Frucht?
12 Schließlich sagte Jesus, dass die Saatkörner, die auf den guten Boden gesät wurden, „Frucht bringen, dreißigfach und sechzigfach und hundertfach“. Demnach können nicht alle Hörer des Wortes, die ein gutes Herz haben und Frucht tragen, beim Predigen der guten Botschaft dasselbe leisten. Jeder hat andere Umstände, und vielleicht sind jemand Grenzen gesetzt, weil er schon älter ist oder eine Krankheit ihm viel Kraft raubt. (Vergleiche Markus 12:43, 44.) Auch hierauf hat der Sämann wenig oder gar keinen Einfluss. Aber er freut sich, wenn er sieht: Jehova hat es wachsen lassen. (Lies Psalm 126:5, 6.)
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