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Aus dem Gleichnis von den Talenten lernenDer Wachtturm 2015 | 15. März
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12, 13. (a) Was sagt der Herr zu den ersten beiden Sklaven, und warum? (b) Wann werden die Gesalbten endgültig versiegelt? (Siehe Kasten „Beim Tod Rechenschaft ablegen“.) (c) Womit werden diejenigen belohnt, die als Schafe eingestuft werden?
12 Gemäß dem Gleichnis stellt der Herr bei seiner Ankunft fest, dass die ersten beiden Sklaven — der mit den fünf und der mit den zwei Talenten — treu waren und ihre Talente verdoppelt haben. Zu beiden sagt er daher: „Wohlgetan, du guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen“ (Mat. 25:21, 23). Was können wir deshalb erwarten, wenn der Herr, der verherrlichte Jesus, kommt, um das Urteil zu vollstrecken?
13 Jesu fleißige gesalbte Jünger, die durch die ersten beiden Sklaven dargestellt werden, erhalten ihre endgültige Versiegelung bereits vor dem Ausbruch der großen Drangsal (Offb. 7:1-3). Noch vor Harmagedon gibt Jesus ihnen den versprochenen himmlischen Lohn. Diejenigen, die die Aussicht auf ewiges Leben auf der Erde haben und Christi Brüder im Predigtwerk unterstützt haben, werden als Schafe eingestuft und mit Leben auf der Erde unter der Königreichsregierung belohnt (Mat. 25:34).
EIN BÖSER UND TRÄGER SKLAVE
14, 15. Wollte Jesus sagen, eine große Anzahl von Gesalbten würde in den letzten Tagen böse und träge werden? Erkläre es.
14 Der letzte Sklave im Gleichnis vergräbt sein Talent, anstatt Geschäfte damit zu machen oder es wenigstens bei einer Bank anzulegen. Dadurch verrät er eine schlechte Einstellung, denn er arbeitet absichtlich gegen die Interessen seines Herrn. Der Herr nennt ihn daher zu Recht „böse und träge“, nimmt ihm das Talent weg und gibt es dem, der die zehn hat. Der böse Sklave wird „in die Finsternis draußen“ hinausgeworfen. „Dort wird sein Weinen und sein Zähneknirschen sein“ (Mat. 25:24-30; Luk. 19:22, 23).
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