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  • Platon
    Erwachet! 2013 | Februar
    • WARUM FÜR UNS VON INTERESSE?

      Platons Lehren haben den Glauben von Millionen Menschen innerhalb und außerhalb der Christenheit stark geprägt. Viele denken irrtümlicherweise, sie würden sich mit derart beeinflussten religiösen Vorstellungen auf dem Boden der Bibel bewegen. Eine der Hauptlehren Platons besagt, dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat, die nach dem Tod getrennt vom Körper weiterlebt.

      „Die Unsterblichkeit der Seele ist eines von Platons Lieblingsthemen“ (Body and Soul in Ancient Philosophy)

      Platon hatte großes Interesse am Leben nach dem Tod. In dem Buch Body and Soul in Ancient Philosophy heißt es: „Die Unsterblichkeit der Seele ist eines von Platons Lieblingsthemen.“ Er war fest davon überzeugt, dass „die Seele ihre jetzige Inkarnation überlebt, um gebührend belohnt oder bestraft zu werden“ — je nachdem, was für ein Leben der Mensch vor seinem Tod geführt hat.a

  • Platon
    Erwachet! 2013 | Februar
    • WARUM FÜR UNS VON INTERESSE?

      Platons Lehren haben den Glauben von Millionen Menschen innerhalb und außerhalb der Christenheit stark geprägt. Viele denken irrtümlicherweise, sie würden sich mit derart beeinflussten religiösen Vorstellungen auf dem Boden der Bibel bewegen. Eine der Hauptlehren Platons besagt, dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat, die nach dem Tod getrennt vom Körper weiterlebt.

      „Die Unsterblichkeit der Seele ist eines von Platons Lieblingsthemen“ (Body and Soul in Ancient Philosophy)

      Platon hatte großes Interesse am Leben nach dem Tod. In dem Buch Body and Soul in Ancient Philosophy heißt es: „Die Unsterblichkeit der Seele ist eines von Platons Lieblingsthemen.“ Er war fest davon überzeugt, dass „die Seele ihre jetzige Inkarnation überlebt, um gebührend belohnt oder bestraft zu werden“ — je nachdem, was für ein Leben der Mensch vor seinem Tod geführt hat.a

      WIE VERBREITETEN SICH PLATONS LEHREN?

      In den über neunhundert Jahren ihres Bestehens (387 v. Chr. bis 529 n. Chr.) übte Platons Akademie maßgeblichen Einfluss aus. Platonisches Gedankengut fand in griechisch und römisch beherrschten Gebieten großen Anklang. Der jüdische Philosoph Philon von Alexandria sowie eine große Zahl führender Köpfe der Christenheit übernahmen platonische Lehren. So fanden heidnische philosophische Vorstellungen wie die der Unsterblichkeit der Seele allmählich Eingang ins Judentum und in die Religionen der Christenheit.

      „Die gesamte christliche Theologie beruht — zumindest bis zu einem gewissen Grad — auf der zeitgenössischen griechischen Philosophie, in erster Linie dem Platonismus“, heißt es in The Anchor Bible Dictionary, „doch einige christliche Denker stehen besonders stark unter platonischem Einfluss und verdienen genau genommen die Bezeichnung christliche Platoniker.“ Stellen wir einmal eine Aussage Platons der Bibel gegenüber.

      Platon schrieb: „Das wahre Selbst eines jeden von uns, das als unsterbliche Seele bezeichnet werde, gehe [beim Tod] fort zu anderen Göttern, um ihnen Rechenschaft abzulegen, . . . für den Guten eine Ermutigung, für den Schlechten Anlass zu großer Furcht“ (Platon, Gesetze, Buch XII).

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