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Jesus sorgt auf der Erde für RechtKomm Jehova doch näher
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16, 17. (a) Wie übte Jesus beim Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich Gerechtigkeit? (b) Was zeigt, dass sich Jesu Gerechtigkeitssinn durch Barmherzigkeit auszeichnete?
16 Zweitens übte Jesus beim Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich Gerechtigkeit. Er war unvoreingenommen und bemühte sich aufrichtig, Menschen aller Art zu erreichen – ob arm oder reich. Die Pharisäer dagegen bedachten die armen, einfachen Leute mit der verächtlichen Bezeichnung ‛am-haʼárez oder „Volk des Landes“. Jesus ging mutig gegen diese Ungerechtigkeit an. Als er die gute Botschaft lehrte – oder auch als er mit den Menschen aß, ihnen zu essen gab, sie heilte, ja sogar auferweckte –, verfocht er die Gerechtigkeit Gottes, des Gottes, der möchte, dass „Menschen aller Art“ erreicht werden (1. Timotheus 2:4).c
17 Drittens zeichnete sich Jesu Gerechtigkeitssinn durch große Barmherzigkeit aus. Er reichte Sündern die Hand (Matthäus 9:11-13). Gern stand er Menschen bei, die sich selbst nicht helfen konnten. Zum Beispiel blies er nicht ins gleiche Horn wie die religiösen Führer, die Misstrauen gegen alle Nichtjuden schürten. In seiner Barmherzigkeit half er verschiedentlich Nichtjuden und lehrte sie, obwohl sein Auftrag in erster Linie dem jüdischen Volk galt. Er erklärte sich bereit, für einen römischen Offizier eine Wunderheilung zu vollbringen, und sagte: „Bei niemandem in Israel habe ich so einen starken Glauben entdeckt“ (Matthäus 8:5-13).
18, 19. (a) Wie wahrte Jesus die Würde von Frauen? (b) Wie wird an Jesu Beispiel der Zusammenhang zwischen Mut und Gerechtigkeit deutlich?
18 Auch die allgemein üblichen Ansichten über Frauen stützte Jesus nicht. Mutig tat er das, was recht war. Samariterinnen wurden damals als ebenso unrein eingestuft wie Nichtjuden. Doch Jesus zögerte nicht, der Samariterin am Brunnen von Sychar zu predigen. Ihr gab sich Jesus auch zum ersten Mal ganz klar als der versprochene Messias zu erkennen (Johannes 4:6, 25, 26). Die Pharisäer meinten, Frauen sollten nicht im Gesetz Gottes unterwiesen werden, wohingegen Jesus viel Zeit und Kraft dafür aufwandte, Frauen zu lehren (Lukas 10:38-42). Und während man Frauen traditionell keine glaubwürdige Zeugenaussage zutraute, ließ Jesus mehreren Frauen die Ehre zukommen, ihn nach seiner Auferstehung als Erste zu sehen. Er beauftragte sie sogar, seine männlichen Jünger von diesem höchst bedeutsamen Ereignis zu unterrichten (Matthäus 28:1-10).
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Jesus sorgt auf der Erde für RechtKomm Jehova doch näher
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20, 21. Wie setzt sich der messianische König heute weltweit und innerhalb der Christenversammlung für das Recht ein?
20 Im Jahr 1914 wurde Jesus als der messianische König eingesetzt. Seither tritt er weltweit für das Recht ein. Wie? Indem er hinter der Erfüllung seiner Prophezeiung aus Matthäus 24:14 steht. Jesu Nachfolger auf der Erde lehren Menschen aller Länder die Wahrheit über Jehovas Königreich. Wie Jesus sind sie beim Predigen unparteiisch, gerecht und darum bemüht, dass jeder – Jung oder Alt, Reich oder Arm, Mann oder Frau – die Gelegenheit erhält, Jehova, den Gott der Gerechtigkeit, kennenzulernen.
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