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Höhepunkte und JahresrückblickJahrbuch der Zeugen Jehovas 2013
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Indien: Einer unserer Brüder vor dem Gerichtsgebäude, kurz bevor er ins Gefängnis gebracht wird
Jehovas Zeugen in Indien sind nach wie vor während ihres Predigtdienstes Pöbelangriffen ausgeliefert. Männer, Frauen und Minderjährige werden beschimpft und tätlich angegriffen, in einem Fall sogar eine 60-jährige Großmutter und ihr 18 Monate altes Enkelchen. Manchen Zeugen riss man die Kleider vom Leib, einigen drohte man mit dem Tod. Vorurteile und tatenloses Zusehen der Polizei verstärken die Schikanen noch. Nicht die Angreifer werden bestraft, sondern unsere Brüder. Sie werden Verbrechen angeklagt, die sie nicht begangen haben, und daraufhin eingesperrt. Oft kommen sie dann nur gegen hohe Kaution wieder frei. In der Haft müssen sie vonseiten der Polizei verbale und physische Angriffe über sich ergehen lassen. Und mehr als einmal wurden ihnen Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung verwehrt. Die darauffolgenden Rechtsstreitigkeiten ziehen sich oft jahrelang hin, bis endlich der Gerechtigkeit Genüge getan wird. Die Brüder haben etliche Beschwerden bei der Nationalen Menschenrechtskommission Indiens eingereicht und hoffen nun auf Hilfe.
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