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Jehovas Zeugen — Jahrbuchbericht 1997Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1997
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INDONESIEN: Für Jehovas Zeugen in Indonesien war die Bestimmungsübergabe des Bethels ein absoluter Höhepunkt des letzten Dienstjahres. Angesichts des ungünstigen rechtlichen Status der Tätigkeit von Jehovas Zeugen in Indonesien schien eine Betheleinrichtung lange Zeit nur ein schöner Traum zu sein. Seit 1990 wurden die Gebäude jedoch dringend benötigt.
Schließlich genehmigte die leitende Körperschaft die Errichtung der Gebäude und gab auch liebevoll Anleitung. Doch die einheimischen Brüder hatten keine Erfahrung in der Bautätigkeit. Was nun? Die Lösung kam durch die internationale Bruderschaft. Das Brooklyner Bauplanungsbüro und das regionale Planungsbüro in Australien trafen die nötigen Vorbereitungen. Bis zu 100 International Servants und International Volunteers brachten die nötigen Fachkenntnisse mit. Sie lernten 40 einheimische Brüder an und arbeiteten in den zwei Baujahren Seite an Seite mit ihnen. Nur mit der Hilfe des Geistes Jehovas waren die Brüder in der Lage, die vielen verschiedenen Schwierigkeiten während der Bauzeit zu überwinden.
Der 19. Juli war für sie daher ein historischer und besonders freudiger Tag; John Barr übergab die neuen Gebäude der Bestimmung. Unter den 285 Anwesenden waren 118 Vertreter aus anderen Zweigen und ehemalige Missionare, die aus dem Ausland gekommen waren. Aber auch die Kreis- und Bezirksaufseher und natürlich die 59 Glieder der Bethelfamilie waren bei dem freudigen Anlaß zugegen.
Dank der neuen Gebäude können die Brüder den mehr als 12 000 Verkündigern in diesem Teil des weltweiten Feldes nun produktiver und effektiver dienen. Es gibt viel zu tun, denn auf den Tausenden von Inseln, die zum indonesischen Archipel gehören, leben nahezu 200 Millionen Menschen verstreut, die verschiedene Sprachen sprechen und die noch mit der Königreichsbotschaft erreicht werden müssen.
Der Tag der Bestimmungsübergabe war gleichzeitig ein Tag freudiger Gemeinschaft und freudigen Wiedersehens. An den zwei darauffolgenden Tagen hatten die Delegierten die Freude, gemeinsam den Bezirkskongreß „Boten des göttlichen Friedens“ zu besuchen. Der Kongreß war vom Geist der internationalen Bruderschaft durchdrungen, denn es war ein Mitglied der leitenden Körperschaft anwesend, und die Gäste und Delegierten aus dem Ausland übermittelten Grüße, gaben besondere Berichte und erzählten Erfahrungen. Ja, für Jehovas Volk in Indonesien war die Woche der Bestimmungsübergabe wirklich etwas Besonderes, und sie war ein Meilenstein in der Geschichte des Königreichswerkes dort.
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Jehovas Zeugen — Jahrbuchbericht 1997Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1997
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[Bilder auf Seite 30]
(1) Zweigbüro in Indonesien
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