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  • Gestärkt durch die Königreichshoffnung
  • Erwachet! 1989
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Erwachet! 1989
g89 22. 10. S. 16

Gestärkt durch die Königreichshoffnung

IM April 1987 sah Lila, eine alte Dame von Mitte Achtzig, ihren Mann in einem Krankenhaus bei Portland (Oregon, USA) sterben. Die Augen der mitfühlenden Krankenschwestern hefteten sich auf sie. Sie betrachtete den Leichnam, stand auf und streichelte ihn.

„Du bist ein guter Ehemann gewesen“, sagte sie. „In der Auferstehung werde ich dich wiedersehen!“ Dann wandte sie sich um und fügte hinzu: „Das habe ich gesagt, weil ich eine Zeugin Jehovas bin. Lassen Sie mich das erklären.“ Darauf sprach sie über die Auferstehung und Gottes neue Welt.

Als sie später das Krankenhaus verließ, kam ihr im Flur der Herzspezialist entgegen, der ihren Mann behandelt hatte. Er blieb stehen und drückte ihr sein Beileid aus. Sie erklärte ihm ohne Zögern, daß sie ihren Mann bald in der neuen Welt durch eine Auferstehung wiedersehen werde. Sie gab ihm ein ausführliches Zeugnis, worauf er sich von ihr verabschiedete und sagte: „Ich hoffe für Sie, daß es so sein wird.“ Als er schon am Weggehen war, erwiderte Lila noch: „Das wird eintreffen, und ich möchte Sie auch dort sehen!“

Lila wußte nicht, daß der Arzt von Zeugen Jehovas besucht worden war. Zu beobachten, wie Lila während der Belastung durch den Tod ihres Mannes durch ihren Glauben gestärkt wurde, und von ihrer festen Hoffnung für die Zukunft zu hören gab dem Arzt neuen Ansporn. Er und seine Frau setzten die Gespräche mit den Zeugen fort.

Monate später, im Januar 1988, erkrankte Lila und wurde in das Krankenhaus eingeliefert. Sie sprach auf keine Behandlung an und wurde immer schwächer. Der Herzspezialist erfuhr davon und besuchte sie unverzüglich auf der Intensivstation. Er fragte sie: „Wie geht es Ihnen denn?“

„Ich glaube, nicht besonders.“

„Sie vermissen wohl Ihren Erick?“

„Ja, ich denke schon, mehr denn je.“

Dann sprach er mit ihr über die biblische Verheißung, wonach sie Erick durch die Auferstehung wiedersehen würde, und über die Hoffnung auf ewiges Leben in Vollkommenheit in der neuen Welt. Genau davon hatte Lila ihm zuvor erzählt, als ihr Mann gestorben war! Das war die beste Medizin, die er ihr geben konnte. Sie erholte sich, konnte schon nach einer Woche das Krankenhaus verlassen und nahm den christlichen Dienst mit neuer Kraft wieder auf.

Und der Herzspezialist? Er und seine Frau gaben sich Gott hin und ließen sich im Juni 1988 auf dem Bezirkskongreß der Zeugen Jehovas in Corvallis (Oregon) taufen. (Eingesandt.)

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