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  • Gib deine Integrität nicht auf!
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2019 | Februar
    • 7. Wie dachte Jehova laut Hiob 1:8-11 über Hiobs Integrität, und wie dachte Satan darüber?

      7 Hiob lebte zu der Zeit, als die Israeliten in Ägypten waren. Seine Integrität war einzigartig. Obwohl Hiob unvollkommen war wie wir und Fehler machte, liebte Jehova ihn wegen seiner Treue. Wahrscheinlich hatte Satan die Integrität der Menschen bereits infrage gestellt. Also lenkte Jehova Satans Aufmerksamkeit auf Hiob. Durch den Lebenswandel dieses Mannes wurde Satan als Lügner entlarvt. Satan verlangte, dass Hiobs Integrität auf die Probe gestellt würde. Jehova vertraute seinem Freund Hiob und erlaubte Satan, das zu tun. (Lies Hiob 1:8-11.)

      8. Wie griff Satan Hiob an?

      8 Satan ist grausam und er ist ein Mörder. Er nahm Hiob alles weg, was er hatte: seinen Besitz, seine Diener und seinen guten Ruf. Satan griff auch Hiobs Familie an und tötete Hiobs zehn Kinder. Das nächste Angriffsziel Satans war Hiobs Gesundheit. Er schlug ihn von Kopf bis Fuß mit schlimmen Geschwüren. Hiobs Frau war vor lauter Kummer völlig verzweifelt. Sie sagte zu ihrem Mann, er solle doch aufgeben, Gott verfluchen und sterben. Hiob wünschte sich tatsächlich den Tod, doch er hielt treu zu Gott. Satan versuchte dann noch etwas anderes: Er gebrauchte drei Männer, die „Freunde“ von Hiob waren. Sie verbrachten mehrere Tage bei ihm, boten ihm aber keinen Trost. Diese herzlosen Leute quälten Hiob mit Vorhaltungen und scharfer Kritik. Sie behaupteten, Gott sei für Hiobs Lage verantwortlich und mache sich nichts aus seiner Integrität. Sie unterstellten Hiob sogar, er sei ein schlechter Mensch und habe das alles nur verdient (Hiob 1:13-22; 2:7-11; 15:4, 5; 22:3-6; 25:4-6).

      9. Was tat Hiob trotz seiner schlimmen Lage nicht?

      9 Wie ging Hiob mit alldem um? Er war nicht vollkommen. Wütend wies er seine falschen Tröster zurecht und gab unsinniges Gerede von sich, wie er selbst sagte. Hiob rechtfertigte eher sich selbst als Gott (Hiob 6:3; 13:4, 5; 32:2; 34:5). Doch auch in den schlimmsten Momenten war er entschlossen, sich nicht gegen Jehova Gott zu wenden. Er wies die Lügen dieser falschen Freunde entschieden zurück. Er sagte: „Es ist für mich undenkbar, euch für gerecht zu erklären! Bis ich sterbe, werde ich meine Integrität nicht aufgeben!“ (Hiob 27:5, NW, 2013). Diese Worte sind sehr aussagekräftig. Hiob war fest entschlossen, nicht aufzugeben, und das können wir auch.

  • Gib deine Integrität nicht auf!
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2019 | Februar
    • WIE WIR HEUTE AN UNSERER INTEGRITÄT FESTHALTEN KÖNNEN

      11. Worin ist uns Hiob ein gutes Beispiel?

      11 Wir leben heute in den „letzten Tagen“ und Satans Angriffe werden immer heftiger (2. Tim. 3:1). Wie schaffen wir es da, unsere Integrität zu bewahren? Auch hier ist uns Hiob ein gutes Beispiel. Er hatte schon lange vor seinen Prüfungen immer wieder treu zu Jehova gehalten. Sehen wir uns einmal drei Punkte an, in denen wir von ihm lernen können.

      Hiob macht seine Kinder auf die Wunder der Schöpfung aufmerksam

      Was hilft uns, die Kraft zu bekommen, an unserer Integrität festzuhalten? (Siehe Absatz 12)c

      12. (a) Wie entwickelte Hiob Ehrfurcht und Achtung vor Jehova, wie Hiob 26:7, 8, 14 zeigt? (b) Wie können wir das auch?

      12 Hiob entwickelte Ehrfurcht vor Jehova. Er nahm sich Zeit, über die Wunder der Schöpfung nachzudenken. (Lies Hiob 26:7, 8, 14.) Wenn er sich über die Erde, den Himmel, die Wolken und den Donner Gedanken machte, war er ganz beeindruckt. Gleichzeitig erkannte er, wie wenig er über den unermesslichen Reichtum der Schöpfung wusste. Er hatte auch hohe Achtung vor Jehovas Worten. „Ich habe die Reden seines Mundes aufbewahrt“, sagte er (Hiob 23:12). Hiobs Ehrfurcht und Achtung vor Jehova gaben ihm innere Kraft. Er liebte seinen Vater und wollte ihm gefallen. Deshalb wuchs sein Entschluss, ihm treu ergeben zu sein. Machen wir es wie Hiob. Wir wissen heute viel mehr über die Wunder der Schöpfung als die Menschen damals. Und wir haben die ganze Bibel, durch die wir Jehova so kennenlernen können, wie er wirklich ist. Je mehr wir erfahren, desto größer wird unsere Ehrfurcht. Wir sind dann motiviert, Jehova zu lieben und ihm zu gehorchen, und der Wunsch, an unserer Integrität festzuhalten, wird stärker (Hiob 28:28).

      Ein Bruder lässt sich von seinen Kollegen nicht verleiten, sich Pornografie anzusehen

      Wir bekommen die Kraft, unsere Integrität zu bewahren, wenn wir zu Pornografie Nein sagen (Siehe Absatz 13)d

      13, 14. (a) Wie bewies Hiob nach Hiob 31:1 Gehorsam? (b) Wie können wir Hiobs Beispiel folgen?

      13 Hiob war Jehova gehorsam. Er wusste, dass Integrität Gehorsam erfordert. Jedes Mal, wenn wir gehorsam sind, macht uns das noch entschlossener, an unserer Integrität festzuhalten. Hiob tat sein Bestes, Gott im Alltag zu gehorchen. Zum Beispiel achtete er sehr auf sein Verhalten gegenüber Frauen. (Lies Hiob 31:1.) Er wusste: Für ihn als Verheirateten war es verkehrt, gegenüber einer anderen Frau romantische Gefühle aufkommen zu lassen. Wir leben heute in einer Welt, die uns mit sexuellen Verlockungen bombardiert. Machen wir es wie Hiob, und schenken wir niemandem, mit dem wir nicht verheiratet sind, unangebrachte Aufmerksamkeit. Lehnen wir auch entschieden ab, uns unanständige oder pornografische Bilder in irgendeiner Form anzusehen (Mat. 5:28). Wenn wir jeden Tag eine solche Selbstdisziplin aufbringen, gibt uns das Kraft, Gott treu zu bleiben.

      Ein Bruder entscheidet sich gegen das verlockende Angebot eines Verkäufers, einen teuren, großen Fernseher zu kaufen

      Wir bekommen die Kraft, unsere Integrität zu bewahren, wenn wir eine ausgewogene Ansicht über Materielles haben (Siehe Absatz 14)e

      14 Hiob gehorchte Jehova auch, wenn es um die Einstellung zu Materiellem ging. Für ihn war klar: Würde er auf Reichtum und Besitz vertrauen, wäre das ein schweres Vergehen, das Bestrafung verdient (Hiob 31:24, 25, 28). Wir leben heute in einer durch und durch materialistischen Welt. Wenn wir uns beim Thema Geld und Besitz an die ausgewogene Ansicht der Bibel halten, stärkt das unseren Entschluss, unsere Integrität zu bewahren (Spr. 30:8, 9; Mat. 6:19-21).

      Ein Bruder denkt unter Gebet über das Paradies nach

      Wir bekommen die Kraft, unsere Integrität zu bewahren, wenn wir unsere Hoffnung lebendig erhalten (Siehe Absatz 15)f

      15. (a) Welche Überzeugung half Hiob, seine Integrität zu bewahren? (b) Warum hilft es uns, unsere Hoffnung im Sinn zu behalten?

      15 Hiob konzentrierte sich darauf, dass Gott ihn belohnen würde. Er glaubte fest, dass seine Integrität Gott wichtig war (Hiob 31:6). Trotz seiner Prüfungen vertraute er darauf, dass Jehova ihn letztendlich belohnen würde. Das muss ihm sehr geholfen haben. Jehova hat sich über Hiob sehr gefreut und ihn schon als unvollkommenen Menschen reich belohnt (Hiob 42:12-17; Jak. 5:11). Und in Zukunft wartet noch viel Schöneres auf Hiob. Bist du überzeugt, dass Jehova auch deine Treue belohnen wird? Unser Gott hat sich nicht geändert (Mal. 3:6). Wenn wir immer daran denken, dass ihm unsere Integrität viel bedeutet, bleibt unsere Hoffnung auf eine wunderschöne Zukunft in uns lebendig (1. Thes. 5:8, 9).

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