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Hiob hielt den Namen Jehovas in EhrenDer Wachtturm 2009 | 15. April
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Die Bibel sagt nicht, wie viel Zeit zwischen den in Hiob 1:6 und 2:1 erwähnten Zusammenkünften im Himmel verging. Währenddessen jedoch wurde Hiob grausam auf die Probe gestellt. Weil er treu war, konnte Jehova zum Teufel über ihn sagen: „Auch hält er noch an seiner unversehrten Lauterkeit fest, obwohl du mich gegen ihn reizt, ihn ohne Ursache zu verschlingen.“ Aber Satan gab nicht zu, dass seine Behauptungen widerlegt worden waren. Im Gegenteil, er verlangte, dass Hiob auf eine weitere schwere Probe gestellt würde. Er griff Hiob also nicht nur an, solange er wohlhabend war, sondern auch noch, als er schon völlig mittellos war. Satan hat eindeutig nicht das geringste Mitleid, nicht einmal mit Armen oder mit Opfern eines Unglücks. Und Menschen, die Jehova vollständig ergeben sind, hasst er (Hiob 2:3-5). Doch trotz all seiner Anstrengungen wurde er von Hiob zum Lügner gestempelt — durch Hiobs Treue.
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Hiob hielt den Namen Jehovas in EhrenDer Wachtturm 2009 | 15. April
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Hiob hielt den Namen Jehovas in Ehren
16. Wie war Hiob Jehova gegenüber eingestellt?
16 Hiob gebrauchte den Namen Jehovas und pries ihn. Selbst als er die niederschmetternde Nachricht erhielt, dass seine Kinder gestorben waren, kam kein böses Wort gegen Gott über seine Lippen. Obwohl Hiob irrtümlich dachte, Jehova sei für den Verlust verantwortlich, hielt er dennoch seinen Namen in Ehren. In einem seiner poetischen Aussprüche erklärte er später: „Siehe! Die Furcht Jehovas — das ist Weisheit, und sich vom Schlechten abwenden ist Verstand“ (Hiob 28:28).
17. Wie schaffte Hiob es, Jehova treu zu bleiben?
17 Wie schaffte es Hiob, Jehova vollständig ergeben zu bleiben? Er hatte ganz offensichtlich schon eine enge Freundschaft zu Jehova aufgebaut, bevor er von den Unglücksschlägen getroffen wurde. Obwohl er allem Anschein nach nicht wusste, dass Satan Jehova herausgefordert hatte, wollte er um jeden Preis treu bleiben. Er erklärte: „Bis ich verscheide, werde ich meine unversehrte Lauterkeit nicht von mir weichen lassen!“ (Hiob 27:5). Wie war Hiob so ein guter Freund Jehovas geworden? Abraham, Isaak und Jakob waren entfernte Verwandte von ihm. Wie Gott mit ihnen gehandelt hatte, muss Hiob erfahren und sehr geschätzt haben. Auch aus der Schöpfung konnte er viel über Jehovas Eigenschaften lernen. (Lies Hiob 12:7-9, 13, 16.)
18. (a) Wie bewies Hiob, dass er Jehova vollständig ergeben war? (b) Wie können wir uns an ihm ein Beispiel nehmen?
18 Was Hiob über Jehova in Erfahrung gebracht hatte, weckte in ihm den Wunsch, Jehova zu gefallen. Regelmäßig brachte er Opfer dar für den Fall, dass Mitglieder seiner Familie etwas getan hatten, was Gott missfiel, oder „in ihrem Herzen Gott geflucht“ hatten (Hiob 1:5). Sogar während seiner harten Bewährungsprobe äußerte sich Hiob weiter positiv über Jehova (Hiob 10:12). Ist das nicht ein gutes Beispiel für uns? Auch wir müssen uns regelmäßig damit beschäftigen, wer Jehova ist und was er vorhat. Wir machen es uns zur guten Gewohnheit, die Bibel zu studieren, die Zusammenkünfte zu besuchen, zu beten und die gute Botschaft zu predigen, damit unsere Freundschaft zu Jehova intakt bleibt. Und wir tun alles, was in unserer Kraft steht, den Namen Jehovas bekannt zu machen. Genauso wie sich Jehova über die Treue Hiobs freute, so freut er sich von Herzen über die Treue seiner Diener heute.
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