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IrlandJahrbuch der Zeugen Jehovas 1988
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DIE WAHRHEIT ÜBER DIE HÖLLE
Traktate, die falsche Lehren wie die der Höllenfeuerqualen bloßstellten, durchbrachen die religiöse Finsternis in Nordirland. Während des Ersten Weltkriegs zum Beispiel erregte eine Anzeige in einer Belfaster Zeitung die Aufmerksamkeit von Bob Oliver. Da stand: „Was sagt die Bibel über die Hölle? Um ein Gratistraktat zu diesem Thema zu erhalten, schreiben Sie bitte an die Internationale Bibelforscher-Vereinigung, 34 Craven Terrace, London, W.2.“ Herr Oliver, Mitglied der presbyterianischen Kirche, hatte ernsthafte Zweifel an der Lehre vom Höllenfeuer. Er antwortete also auf die Anzeige, und er erkannte die Wahrheit in dem, was er las. Dieses Traktat anzufordern war der erste Schritt auf einem Lebensweg in Jehovas Dienst bis in die heutige Zeit.
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IrlandJahrbuch der Zeugen Jehovas 1988
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Die Brüder und Schwestern, einschließlich Bob Oliver und Susan Milne, begannen in Nordirland mit dem Zeugnisgeben am Sonntag und verwendeten dabei das Buch Die Harfe Gottes. Die Leute, zu denen sie sprachen, waren tief in der presbyterianischen Tradition verwurzelt und hatten tiefe Abscheu vor allem, was man als Brechen des Sabbats ansehen könnte. Zornige Reaktionen waren an der Tagesordnung.
Die Zeugen zeigten sich auch mutig beim Verbreiten der Ausgaben des Goldenen Zeitalters, die freimütige Botschaften enthielten, in denen die Geistlichkeit wegen ihres Schuldanteils an der Unterdrückung der Wahrheit und Verfolgung wahrer Christen angeklagt wurde. Bruder Oliver erinnert sich noch deutlich an eine Illustration in einer Sonderausgabe des Goldenen Zeitalters — ein Geistlicher, der einen Dolch schwingt, von dessen Spitze das Blut trieft. Die Bildunterschrift bezog sich auf die Botschaft aus Jeremia 2:34 (aus der King James Version): „An deinen Rocksäumen findet sich das Blut der Seelen unschuldiger Armer“.
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