-
IrlandJahrbuch der Zeugen Jehovas 1988
-
-
Im Jahre 1930 traf Jack Corr, ein anderer Kolporteur, in Dublin ein. Seine Eltern waren katholisch, somit war er gut gerüstet, um mit den Katholiken, die er antraf, zu sprechen. Obwohl die irische Verfassung Religionsfreiheit garantierte, machte er die Feststellung, daß viele Leute dachten, dies treffe nicht auf das Predigtwerk der Zeugen Jehovas zu.
Bruder Corr verspürte oft den Zorn der verärgerten Geistlichen und ihrer Unterstützer. Ein Mob, vom Gemeindepfarrer angestiftet, zerrte ihn um Mitternacht aus dem Bett, und dann verbrannte man seine sämtliche Literatur auf dem Marktplatz. Ein andermal hämmerte ein Pöbel von etwa 200 Leuten an die Tür seiner Unterkunft. „Die zu Tode erschrockene Hauswirtin“, so erzählt Bruder Corr, „versuchte mich unter das Bett zu scheuchen, während sie der Menge schreckliche Flüche durch das Fenster zubrüllte. Ich brachte es fertig, sie zu beruhigen, und eine Viertelstunde später verschwand der Pöbel, wie er gekommen war, und ich konnte weitermachen, als wäre nichts passiert.“
-
-
IrlandJahrbuch der Zeugen Jehovas 1988
-
-
Auch John Cooke war hier (er dient jetzt im Bethel in Südafrika). Er wurde 1936 in Dublin ins Gefängnis geworfen, weil er beharrlich Jehovas Werk durchführte.
-