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  • „Mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat“
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • Ein Knecht, der ‘taub und blind’ ist

      26, 27. Inwiefern erweist sich Israel als ein Knecht, der ‘taub und blind’ ist, und welche Folgen hat das?

      26 Gottes auserwählter Knecht, Jesus Christus, blieb treu bis zum Tod. Jehovas Volk Israel erweist sich allerdings als ein untreuer, in geistiger Hinsicht tauber und blinder Knecht. An dieses Volk wendet sich Jehova mit den Worten: „Hört, ihr Tauben; und schaut auf, ihr Blinden, um zu sehen. Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und wer ist taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie der Belohnte oder blind wie der Knecht Jehovas? Es gab viele Dinge zu sehen, aber ständig gabst du nicht Acht. Da war Anlass, die Ohren zu öffnen, aber fortwährend hörtest du nicht zu. Jehova selbst hat um seiner Gerechtigkeit willen Gefallen daran gehabt, das Gesetz groß und majestätisch zu machen“ (Jesaja 42:18-21).

      27 Wie kläglich doch Israel versagt! Wiederholt fällt das Volk ab und verehrt die Dämonengötter der Nationen. Jehova sendet fortgesetzt, ja immer und immer wieder seine Boten, doch sein Volk schenkt dem keine Beachtung (2. Chronika 36:14-16). Jesaja sagt die Folgen voraus: „Es ist ein geplündertes und beraubtes Volk, sie sind alle in Löchern eingefangen, und in den Häusern der Haft sind sie versteckt gehalten worden. Sie sind zum Plündergut geworden ohne einen Befreier, zum Raub ohne irgendeinen, der spricht: ‚Bring zurück!‘ Wer unter euch wird diesem Gehör schenken? Wer wird aufmerken und für spätere Zeiten hören? Wer hat Jakob dem bloßen Raub hingegeben und Israel den Plünderern? Ist es nicht Jehova, ER, gegen den wir gesündigt haben und auf dessen Wegen sie nicht wandeln wollten und auf dessen Gesetz sie nicht hörten? So goss ER ständig Grimm über ihn aus, seinen Zorn und die Stärke des Krieges. Und es verzehrte ihn ständig ringsum, aber er nahm es nicht zur Kenntnis; und es flammte ständig gegen ihn auf, aber er nahm es sich jeweils nicht zu Herzen“ (Jesaja 42:22-25).

      28. (a) Was können wir aus dem Beispiel der Bevölkerung Judas lernen? (b) Wie können wir Jehovas Wohlgefallen suchen?

      28 Wegen der Untreue der Bevölkerung Judas lässt Jehova zu, dass das Land im Jahr 607 v. u. Z. geplündert und ausgeraubt wird. Die Babylonier stecken den Tempel Jehovas in Brand, verwüsten Jerusalem und führen die Juden in die Gefangenschaft (2. Chronika 36:17-21). Nehmen wir uns dies als warnendes Beispiel zu Herzen, und mögen wir weder taube Ohren für Jehovas Anweisungen haben noch ein blindes Auge für sein geschriebenes Wort.

  • „Ihr seid meine Zeugen“!
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • 2. (a) In was für einem Zustand befindet sich Israel zur Zeit Jesajas in geistiger Hinsicht? (b) Wie öffnet Jehova die Augen seines Volkes?

      2 Leider befindet sich Israel zur Zeit Jesajas in einem so beklagenswerten Zustand, dass Jehova das Volk so betrachtet, als sei es in geistiger Hinsicht behindert. „Führe heraus ein Volk, das blind ist, obwohl doch Augen da sind, und die, die taub sind, obwohl sie Ohren haben“ (Jesaja 43:8). Wie sollen Menschen, die in geistiger Hinsicht blind und taub sind, Jehova als seine lebenden Zeugen dienen? Es gibt nur eine Möglichkeit. Ihre Augen und Ohren müssen durch ein Wunder geöffnet werden. Und das Öffnen besorgt Jehova! Wie? Zunächst greift er zu einer strengen Zuchtmaßnahme: Die Bewohner des Nordreiches Israel gehen 740 v. u. Z. ins Exil und die Bewohner Judas im Jahr 607 v. u. Z. Schließlich setzt Jehova seine Macht zugunsten seines Volkes ein, befreit es und lässt einen reumütigen, in geistiger Hinsicht wiederbelebten Überrest im Jahr 537 v. u. Z. in die Heimat zurückkehren.

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